Echinodorus

      Echinodorus

      Moinsen ihr Lieben,
      ich habe eine wunderschöne große Echinodorus von Phil bekommen damals zum Beckenstart, die wächst wirklich super, aber nun muss ich doch mal nachfragen ob dieses Wachstum normal ist, oder ob ich irgend etwas ändern muss?
      Fakt ist, sie bildet tolle große Blätter aus, die jungen Blätter sehen rötlich aus, die etwas älteren Blätter sind grün, groß, aber rollen die Blattränder nach aussen etwas ein und die alten Blätter bekommen weiße Streifen längs bis unten, fehlt dem schönen Pflänzchen was???
      Ich dünge bisher nur über CO2, Flüssigdünger habe ich noch nicht beigegeben, da alle anderen Pflanzen wuchern ohne Ende...

      Normal, oder braucht das schöne Pflänzchen Unterstützung?
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Hi Maggi,

      ich nehme mal an, das es um eine Echinodorus osiris geht.
      So ganz genau kann ich Deine Fragen leider nicht beantworten, weil ich solch ein Einrollen von Blättern noch nie erlebt habe.
      Ich glaube aber, das es an einem Nährstoffmangel liegen kann.

      Mit Flüssigdüngern kommst Du bei Echinodoren nicht aus, weil sie Wurzelzehrer sind.
      Gib einfach mal ein paar der üblichen Düngekugeln in den Bodengrund und drücke diese an die Wurzeln der Pflanze.
      Das wird der Pflanze genug Nahrung für eine längere Zeit geben.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Hallo Maggi,

      es wäre immer schön, gerade bei Echinodorus, wenn ein Bild der Pflanze zur Beurteilung angeboten wird.
      Der Beschreibung nach würde ich, ebenso wie Dieter, auf eine E. osiris tippen.
      Ich habe dir einmal einige Literaturhinweise herausgesucht, wobei interessant ist, dass diese Art eine natürliche Hybride ist und zur Art der Echinodorus-uruguayensis gehört.

      flowgrow.de/db/wasserpflanzen/echinodorus-osiris

      heimbiotop.de/echinodorus.html#Echinodorus_x_osiris

      flowgrow.de/db/wasserpflanzen/echinodorus-uruguayensis

      Aus den Beschreibungen kannst du entnehmen, dass diese Pflanze eine kräftige Wurzeldüngung verlangt und weniger auf eine Düngung über die Wassersäule angewiesen ist.
      Ich würde dir, wie Dieter, zu der Wurzeldüngung raten und folgende Produkte zum Einsatz bringen:

      drak.de/de/terrdrakon-npk-kugeln-aquamax?number=B0030010

      drak.de/de/terrdrakon-se-kugeln-aquamax

      Damit sollten deine Probleme für lange Zeit gelöst sein.
      Vielen lieben Dank an Euch, Düngelehmkugeln bestelle ich Anfang Oktober, stehen ganz oben auf meiner Liste, die Links werde ich mir gleich zu Gemüte führen.
      Hier nun mal die Bilder, hatte mit dem Handy welche gemacht, kann die aber nicht verkleinern...
      Das erste Bild zeigt die weißen Streifen bei älteren Blättern:K800_DSCN8181.JPG
      Die anderen beiden Bilder das leichte Einrollen der Blätter, wachsen tut das Pflänzchen super, bzw. es wuchert gut... :D
      K800_DSCN8182.JPGK800_DSCN8183.JPG
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Hallo Maggi,
      für die Bilder sei gedankt.
      Die weißen Streifen im Blatt zeugen davon, dass die Pflanze die Versorgung der äusseren Blätter einstellt.
      Du kannst diese Blätter problemlos entfernen.
      Wenn ich deine Bilder der Pflanze mit den Bildern im Flow Grow- Link vergleiche, dann kommen mir gewisse Zweifel, ob es sich wahrlich um eine E. osiris handelt.
      Vergleiche einmal die Struktur der Blätter.
      Deine Blätter sind glatt, die der abgebildeten E.osiris gewellt.
      Ausserdem haben die Blätter im Flow Grow Bild kräftige Blattlinien, die auf deinen Bildern sehr fein sind.
      Aber es gibt auch hier Pflanzen, die nicht über alle qualitativen Merkmale verfügen, welche diese Sorte auszeichnet.
      Vom Grundsatz ist es jedoch egal, Hauptsache die Pflanze wächst ordentlich und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein.
      Wenn du unseren Düngeratschlag folgst, dann wird sich die Pflanze auch mausern.
      Ich vergaß noch einen Hinweis.
      Du kannst auch ein oder zwei Düngestäbchen aus dem Blumendüngersortiment( Substral mit Eisen) an die Wurzelmasse stecken.
      Lies einmal diese Beiträge:
      ph-diskus.de/Diskussionsforum/…en-im-aquarium-f=3&t=5578
      Leider ist der Zugriff auf eine umfangreiche Dokumentation hierzu nicht mehr möglich.
      Liebe Echinodorusfreunde,

      ich habe die Pflanze wohl um das Jahr 2012 als Echinodorus rosé Cichliden Osiris geliefert bekommen.
      Die Blätter der riesigen Mutterpflanze waren an 60cm langen Stängeln, quasi die emerse Form. Aktuell habe ich die in einem 70cm hohen Becken, sie wächst aus dem offenen Becken heraus.
      Die Pflanze ist recht variabel

      flowgrow.de/db/wasserpflanzen/echinodorus-rose

      Die Einschätzungen zur Größe, die man auf dieser Site nachlesen kann, kann ich nicht teilen.
      Nachfolgend einige Fotos der Pflanze unter verschiedenen Licht, Aquarien und Düngerzuständen.
      Mein Rat dazu sie nicht zu sehr zu beschatten und andererseits nicht zu sehr mit nährstoffreichem Dünger zu verwöhnen, denn sie wird sehr groß und dann wird es eng in kleinen Becken mit 60cm Höhe und Tiefe :00008084:

      DSC00208.JPG

      _6.jpg

      CIMG0574.JPG

      Hier übrigens ein aktuelles Foto in 80er Höhe und 90er Tiefe; ohne Flüssigdüngergabe, mit Drak.Tonboden und ein paar Tabs und Kugeln:

      _Echinodorus rosè Cichliden Osiris.jpg

      Zur Blattausbildung kann ich nur sagen, dass ich sie unterschiedlich sah. Leicht gewellt könnte vielleicht an stärkerer Beleuchtung liegen. @Maggi, ich habs schonmal gefragt und vergessen: Wie viel Watt hast du drüber?
      Ich meine in einem meiner Pflanzenbücher habe ich auch eine sehr ähnliche, wenn nicht die gleiche Echinodorus gesehen, die ebenso sehr deutlich gerollt Blätter hat. Ich suche die Tage mal danach!

      Zu den Blättern:
      Ich würde vermuten, dass an den alten Blättern dann natürlich die Welse am längsten geraspelt haben. Das könnten Schäden sein. Die frischen Blätter sehen top aus.

      PS: Wer Ableger mag, sagt bescheid. Ihr sehr ja, dass ich wieder einige ernten könnte...


      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Moinsen Phil,
      beleuchtet mit der dazugehörigen Led Multiluxleuchte 2 x 32 Watt, 1x Kaltweiß und 1 x Warmweiß.
      Die hellen Streifen haben nur die älteren Blätter, da hatte ich noch keine L-Welse und die 333 gehen hier nicht an die Pflanzen, nur mal an die Salatgurke.
      Lehmkugeln werden im Oktober bestellt...
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Moin Maggi,
      die Logik war, dass ältere Blätter eben länger mechanisch malträtiert werden konnten, es daher zu Verletzungen und weißen Rändern kommt. Natürlich fressen Saugwelse - auch Hypancistrus - mal am Aufwuchs bzw. gehen über sämtliches Substrat. Ich habe genau einen Eindringling im Wohnzimmer, den kann ich abends hören, wenn er das macht. Das ist jedenfalls meine Theorie zu deiner Fragestellung. Solche Schäden kann man bei meinen Pflanzen auch sehen, aber nicht so stark. Vielleicht ist es auch was anderes. Ich denke eher nicht, dass es an einem Nährstoff oder Mineralienmangel liegt.
      Aber mach mal!

      PS: Mir fällt ein, dass Swen in der vorletzten (?) Acara einen Bericht über Mängel bei Pflanzen hatte. Vielleicht wirst du da auch fündig. Inhaltlich kann ich mich nicht mehr erinnern.
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Hallo Phil,
      danke für die Bilder und nähere Bestimmung dieser Pflanze.
      Im Ergebnis der Schilderung von Maggi zur ihrer Pflanze habe ich das Wochenende genutzt und in meiner Bibliothek gestöbert.
      In diesen Zusammenhang stiess ich auf einen Artikel von Hellmut Stallknecht aus dem Jahre 1976 zur Echinodorus parviflorus in der Fachzeitschrift AT.
      Diese wunderbare Pflanze war damals eine Rarität und galt per se als nicht züchtbar.
      Eine längere Versuchsreihe des Autor mit dieser Pflanze führte zu einem einfachen Ergebniss, die Erweiterung des Beleuchtungszyklus auf über 16 Stunden führte zur Ausbildung einer sehr dichten Blattmasse und Veränderung der Blattform.
      Nachdem die Pflanze sich zu einen blattreichen Exemplar entwickelt hatte erfolgte die Reduktion der Beleuchtungsdauer schrittweise auf 8-9 Stunden pro Tag und im Ergebniss die Bildung eines Blütenstandes.
      Besonders interessant war auch, dass die Pflanze unter Langtagbeleuchtung eine andere Blattform zeigte als unter Kurztagbeleuchtung, so dass man, als weniger versierter Aquarianer, von zwei unterschiedlichen Pflanzen ausgehen konnte. Dies zeigten auch die abgebildeten bildlichen Vergleiche.

      Eine Anmerkung des Autor noch zu dem Erscheinungsbild der äussersten Blätter.
      Die äusseren Blätter seiner Testpflanze standen nicht mehr gut und hatten gelbliche Rippen und blasse Spitzen. Diese Blätter sind, nach Ansicht des Autor, zu entfernen, da sie am absterben sind und die Pflanze unnötig belasten.

      Dieser Artikel verdeutlichte mir erneut, dass die Echinodorus eine der veränderungsfähigsten Wasserpflanzen im Aussehen in unseren Aquarien ist.
      Deine Bilder belegen diese Feststellung eindeutig und zeigen, dass Licht und Düngung ein wesentlicher Faktor für die Pflege der Echinodorus sind.
      Zu den Blättern:

      Ich würde vermuten, dass an den alten Blättern dann natürlich die Welse
      am längsten geraspelt haben. Das könnten Schäden sein. Die frischen
      Blätter sehen top aus.


      Zwischzeitlich hat Maggi bereits darauf verwiesen, dass zu diesen Zeitpunkt noch keine L 333 im Becken waren.
      Die L 333 gehen weder an Holz noch an Blätter sondern sind ausgesprochen Carnivor.
      zierfischzucht-wolf.de/koenigstigerharnischwels/
      segelflosser.de/interessantes/…cht-hypancistrus-sp-l333/
      Moin Jürgen,
      beschriebene Phänomene habe ich selbst erlebt, weil ich bestimmte Pflanzen unter verschiedenen äußeren Bedingungen pflegte. Schön, dass auch ein altes Buch diese Erfahrungen bestätigt.
      Dass Echinodorus in Kurztags- und Langtagspflanzen untergliedert werden, ist bekannt, hat aber mit der Sache nicht so viel zu tun. manche Pflanzen wissen das auch nicht.
      Sicher sind es alles Hybriden und wer sagt, dass es nicht eine Verwechslung des Bestimmungssschilds war.
      Es ist mir auch egal, weil mir nicht der Artname wichtig ist, sondern wie sich die Pflanze im Becken macht.

      Eine etwas tragfähigere Quelle als deine beiden privaten Seiten ist wohl diese hier:

      l-welse.com/reviewpost/showproduct.php/product/348

      Zitate daraus:
      "Bei adulten Tieren konnte kein Verzehr von Rohkost und auch kein Verzehr von Holz jeglicher Art festgestellt werden. Jungtiere von 2 - 5 cm gehen allerdings sehr gerne an Rohkost [...]"

      "Jungtiere fressen meist noch zusätzlich pflanzliche Nahrung"

      ...und auch hier steht es:
      suedamerikafans.de/wels-datenbank/welsart/?art=424

      ... und warum nicht explizit was von Pflanzenfraß steht, erschließt sich, wenn man sich die Becken von L-Welshaltern ansieht.

      GENAU so ist es bei meinen L201. und genau so würde ich es ausdrücken, wenn ich mich gerne um eine Empfehlung von Pflanzen in Hypancistrusbecken herumwinden wollte. Meine L201 fressen sogar Anubias und GENAU diese Echinodorus haben sich anfänglich geschreddert.
      Wir können natürlich weiter davon ausgehen, dass sowas nicht vorkommt. geschriieben habe ich aber auch, dass es nicht aktiver Pflanzenfraß sein muss.
      Welse raspeln aber nicht nur da wo sie Nahrung haben.

      Ich kann gut verstehen, wenn man eine andere These hat aber dieses verunglimpfen kann ich nicht leiden.

      Ist egal, ich bin raus an der Stelle... weil ich den Eindruck habe, dass es eh nichts bringt. Und wenn Erfahrungen plus die Mühe eine These zu formulieren dann so zerpflückt werden, dann macht Forenarbeit keinen Spaß mehr.
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Moinsen ihr Lieben, ich wollte mir ja Düngekugeln bestellen, aber nachdem die Echi plötzlich anfing zu wuchern und auch einen Blütentrieb hatte, habe ich es gelassen.
      Bis gestern hat sie ausserhalb des Beckens geblüht, heute ist schon der nächste Blütentrieb an der Wasseroberfläche...
      An dem alten Blütentrieb haben sich 2 "Ableger" gebildet und da ich ja mit Aquarienpflanzen mehr Glück habe als mit meinen Blumen hier in der Wohnung würde ich gerne versuchen die Ableger einzutopfen, Frage ist nur wie?
      Topf, Erde, viel Wasser ist schon klar, aber bilden die im Topf auch Wurzeln aus???
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Hallo Maggi

      in diesem Bericht stehen die Möglichkeiten der Aufzucht drin. Ich habe bei mir mal im AQ wie beschrieben 2 Ableger ohne bzw. mit sehr feinen Wurzeln einfach im Becken schwimmen lassen.
      Einer ist mir damals eingegangen.
      Der Zweite bekam längere Wurzeln und auch die Blätter wuchsen.
      Diesen habe ich dann nach ein paar Wochen einfach im AQ eingepflanzt und er wuchs dann auch schön weiter.
      Mit der emersen Aufzucht hab ich keine Erfahrungen.
      Alle wollen individuell sein, aber wehe, jemand ist anders.

      viele Grüße
      Bernd
      Moin,
      wenn die Pflanzen reichlich Wurzeln haben, muss da nichts besonderes beachtet weden. Zurückschneiden und rein ins Substrat. Ich habe jetzt eine größere, die herauswuchs, einfach durch ein Futterloch in der Abdeckung eingesteckt. Schauen wie es weitergeht.
      Ansonsten, @Maggi so machen wie du es vorgeschlagen hast. Ich fürchte die Luftfeuchte im Zimmer ist aber zu gering für die Kultur.
      Viel Erfolg!

      Ich beobachte übrigens gerade auch wieder, dass die submerse Pflanzen kompakter wächst, wenn sie Blüten treibt und viele Jungpflanzen zu versorgen hat.
      Es wäre, aus meiner Sicht, der richtige Zeitpunkt dezent nachzudüngen, sonst fällt sie in einen 'Erschöpfungszustand' mit eher mickrigen Blättern - kann aber auch gewünscht sein!
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Hi Maggi,

      der Bericht von Jürgen es ist Monika die ist in vielen Foren z.B. "der Wirbellotse" aber sie findest du auch im grünen Forum unter MOWA
      Kannst sie ja mal per PN anschreiben, ist eine Nette ;)

      LG Micha
      Tu,was du kannst,
      mit dem, was du hast,
      wo immer du bist.

      Th. Roosevelt
      Moinsen, ich habe nun einen Versuch gestartet, mal sehen was daraus wird.
      Allerdings habe ich nur den, ausserhalb des Beckens gewachsenen, Ableger ohne Wurzeln eingesetzt. Einen Glasbehälter genommen, gröberen Aquariensand rein, mit Wasser aufgefüllt und den Ableger eingesetzt.
      Der Ableger, der über dem Filter im Aquarium wuchert, den habe ich gelassen, der würde zu schnell austrocknen. Er hat Wurzeln durch das feuchte Klima dort, aber ich will nicht andauernd mit Sprühflasche rumhantieren am Fenster.
      Ist halt nur ein Versuch, ansonsten wäre der Ableger eh im Biomüll gelandet, es ist zu kalt zum Verschicken und die Aquarienkumpels hier haben genügend Salatbeigabe im Becken.
      Anbei mal 3 Bilder von gestern, das Wasser verdunstet so langsam, da muss ich halt drauf achten dass es immer feucht bleibt an den Wurzeln.
      K800_DSCN8291.JPGK800_DSCN8292.JPGK800_DSCN8293.JPG

      Vielen lieben Dank für eure Hilfestellungen, aber ich habe mich für den einfachen Versuch entschieden.
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Jo Maggi,
      ne Düngekugel drunter und im Zweifel kannst du das Gefäß ja noch mit ner kleinen Scheibe, Plexiglasplatte oder einfach mit Frischhaltefolie ganz oder teilweise abdecken. :thumbup:
      Genug Licht hats bestimmt an dem Fenster!
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

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      Alexander von Humboldt
      Moinsen Phil,
      abdecken möchte ich sie nicht, sie ist ja die Raumluft gewöhnt, aber das wäre natürlich eine gute Idee für den anderen Ableger der immer Feuchtigkeit abbekommt, brauch nur noch das passende Gefäß dafür...
      Dankeschön!
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Hallo zusammen,

      ich habe da mal eine Frage zu Phils Worten, weil ich mir die schon oft gestellt habe:

      pilsen wrote:

      ne Düngekugel drunter

      Wenn man Pflanzen ohne Wurzeln einsetzt, egal ob jetzt wie Maggi oder auch im Aquarium, ist es dann richtig, sofort eine Düngekugel an die Pflanze zu geben? Ich habe das bisher eigentlich nie gemacht. Aber eigentlich kann doch mit diesen Kugeln kein Schaden an der Pflanze angerichtet werden, oder? Meine Gedanken, das man damit der Pflanze eher schadet, sind wahrscheinlich falsch gewesen. In den Düngekugeln sind ja keine aggressiven Stoffe vorhanden, die einem frisch entnommenen Ableger einer Mutterpflanze schaden können. So hat man selbst nach zig Jahren Aquaristik immer noch ungelöste Fragen.... :D
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

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      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Hallo Dieter,

      So hat man selbst nach zig Jahren Aquaristik immer noch ungelöste Fragen....

      Dies ist u.a. das Interessante an der Aquaristik und führt uns immer wieder zu neuen Erkenntnissen.
      Bleiben wir bei den Echnodorus und deren emerse Kultivierung.
      Es ist angeraten Ableger zu nehmen, welche bereits über reichlich Wurzelmasse verfügen, denn so garantiere ich einen guten Halt im Substrat als auch eine bessere Nährstoffaufnahme.
      Die Ableger sollten grundsätzlich in ein nährstoffreiches Substrat gepflanzt werden, hierbei ist es unbedeutend, ob es sich um eine handelsübliche Tonkugel mit NPK oder Selen handelt oder ein Lehm/Tongemisch aus der Natur genommen und selber mit Blaukorn gefüllt wird.
      Auch der Hinweis von Phil
      Gefäß ja noch mit ner kleinen Scheibe, Plexiglasplatte oder einfach mit Frischhaltefolie ganz oder teilweise abdecken

      ist Gold richtig.

      Warum, kann man aus dieser Beschreibung zur emersen Kultur von Echnodorus entnehmen.

      echinodorus-online.de/Deutsch/Kultur/Emers/emers.html

      Auch diese Seite gibt interessant Hinweise.

      wolfgang-ise.de/portfolio/verm…seltener-schwertpflanzen/
      Moin Dieter,
      von irgendwas muss die Pflanze ja auch zehren. Die baut ja nicht nur durch Kohlenstoff aus dem CO2 ihre Substanz auf.
      Daher gleich mal Dünger bei und gut.
      Viele einfache Pflanzen wachsen auch erst einmal so. Vor allem in eingefahrenen Becken. Wenn dann die Nährstoffe im Boden/Kies verbrauch sind, dann kümmern die aber.
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Hallo Jürgen und Phil,

      wenn man Ableger von einer Mutterpflanze entnimmt, dann entstehen ja beim Ableger und der Mutterpflanze so etwas wie Wunden.
      Ich hatte das von Zimmerpflanzen im Kopf, das man Ableger erst einmal nicht düngen soll.
      Und ich meine, das man den möglichen Schaden verbrennen nennt.
      Aber das kann ja bei natürlichen Düngemitteln wie den Tonkugeln gar nicht passieren, da hatte ich einen dicken Denkfehler.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

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      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Moinsen,
      Heute habe ich umpflanzen müssen. Die kleine Echinodorus ist in ein kleineres Glasgefäss abgewandert und die Ableger aus dem Aquarium über dem Filter sind in das große Gefäß gepflanzt worden. Etwas Drak-Bodengrund in beide Gefäße und das Große mit Frischhaltefolie abgedeckt.
      Und nun wieder abwarten.
      Files
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Hallo Maggi,

      spannende Sache! :)
      Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Unterwasser-Blätter absterben umd dann durch neue ersetzt werden. Ich glaube, dass die dann auch eine andere, festere Struktur haben werden.
      Schöne Grüße aus Wien

      Benni


      Pro kurzflossige Kampffische und Guppys. Kontra Zuchtformen und Hybriden. Schätzt und erhaltet die Artenvielfalt.
      Moinsen Benni,
      die Blätter der Ableger waren nie unter Wasser, nur mit Tropschweiss bedeckt der von der Abdeckung viel und der kleine Ableger ist ganz ausserhalb des Beckens gewachsen.
      Aber klar, es ist so, oder so eine Umstellung, ich werde weiter berichten...
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Amazonasschwertpflanzen werden in Langtagsblüher (Beleuchtung über 12h) und Kurztagsblüher (unter 12h) unterschieden.
      Die Blütenbildung soll auch über die Beleuchtungszeit induziert werden.
      Ich habe nachgeschlagen, dass die Echinodorus osiris (und ich bin eher dabei unsere Art dort einzugruppieren als bei der Hybridenform 'rose´') ein Langtagsblüher sein soll - laut Kasselmann.
      Führt zu der Frage: Maggi, wie lange beleuchtest du?
      Mein Becken wird lange beleuchtet, mit Sonnenauf- und Untergang eher 13-14h, daher tauge ich nicht als Widerleger dieser Theorie. Ich habe ja aber auch ständig Blüten - lasse die aber immer stehen. Das zehrt die Pflanze scheinbar aus und dann ists auch wieder mal vorbei.
      Wenn du Lust drauf hast, dann teste doch mal was 10-11h Beleuchtung mit der Pflanze anstellen :)
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Moinsen Phil,
      ich zähle mit 11 Stunden Beleuchtung auch eher zu den Langbeleuchtern. Ist interessant dass da unterschieden wird, bzw. Unterschiede auftreten. Seit sie blüht kommt immer wieder eine neue Blüte hoch, sobald die Vorherige ausserhalb (und auch unter Wasser) blüht. Habe meinem Männe schon gesagt dass ich die Dinger nicht wegschneide da ich möchte, dass die Kraft der Echi mal etwas nachlässt, die wuchert mir das Becken quasi zu und die Fische brauchen ja auch noch Schwimmraum... :D
      Witzig ist, wenn ich vom Sofa (ist mit Fleecedecken ausgelegt wegen des Beagletieres) aufstehe und mal aus Versehen die Blüte mit der Schulter berühre, dann bekomm ich eine geschossen. Voll aufgeladen. :DVielen lieben Dank!
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Maggi, wenn der Bodengrunddünger (recht bald) nachlässt, dann wird es schlagartig weniger. Meine Blätter sind gerade 20cm kürzer als im Herbst.
      11h wären Kurztag! Oder hast du einen Vertipper drinnen?
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

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      Alexander von Humboldt
      Naja,
      gemessen an der Tageslänge, die in den Tropen ziemlich genau 12h dauert...
      Die 8h hattest du bei den Wasserschweinchen - da hatten Pflanzen ja eh keine Chance :)
      Unter 11h würde ich im Pflanzenbecken, respektive gut bepflanzten Becken, niemals gehen, Das wird nix!
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Moinsen Phil,
      ich hatte früher immer Algenprobleme, daher keine so lange Beleuchtungszeit, hier im Südamibecken passt es mit 11 Stunden, im Winter scheint eh die Sonne in der Beleuchtungspause rein, so sie denn scheint...
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink: