Planungen: Meine nächsten Becken: Südamerikabecken & Asienraumteiler

      Planungen: Meine nächsten Becken: Südamerikabecken & Asienraumteiler

      Hallo zusammen,
      einige von euch (Sascha, Tom, Dieter, Jürgen) habe ich ja schon intensivst befragt und ich stelle es jetzt hier mal zusammen.

      Gut geplant ist halb gewonnen. Meine verfügbare Zeit wird knapper und ich plane lieber alles im Vorhinhein, dass ich, wenn es konkret wird, direkt bestellen kann.
      So ein Becken muss ja möglichst als erstes stehen, wenn man mal umzieht. :)

      Grundidee:
      Das Teil soll Lebensmittelpunkt sein (vergleichbar mit Saschas Umsetzung), vielleicht Raumteiler vom Ess- zum Wohnzimmer oder so etwas in der Art.
      Das Becken soll mehrere Aspekte verknüfpen:
      Einerseits schummrig, andererseits muss Leben in der Bude sein und ich möchte die Farben der Fische auch sehen. Das erfordert gescheites Licht - aber es soll nicht gleichmäßig ausgeleuchtet sein.
      Verschiedene Fischgattungen werden kombiniert, wenn sie denn harmonieren.
      Nicht alle muss man auf den ersten Blick sehen, aber es sollen eebn Fische schwimmen und nicht alle in den Verstecken hocken.
      Auf Raritäten lege ich dabei keinen großen Wert. Ob mir Fische gefallen hängt nicht von der Seltenheit oder vom Preis ab.
      Das Ding darf nicht auf Biegen und Brechen besetzt werden - da muss ich wahrscheinlich hart an mir arbeiten - ihr kennt das sicher...

      Einrichtung:
      Ich möchte eine zeitweise stark beleuchtete Grünfläche, die kurz hinter der Frontscheibe beginnt und schräg nach hinten zieht.
      Diese Grünfläche soll mit Steinen dekoriert und aufgebaut werden. Sie soll um die 20cm hoch sein. Dort sollen Echinodoren wachsen. Damit bildet sie einen optischen Akzentpunkt, entzieht dem Wasser Nährstoffe und sie stellte eine natürliche Barriere dar, die Reviere einteilt.
      An anderen Stellen gibt es Sandsteine - direkt aus dem Steinbruch, denn runde Kiesel sind nichts für mich und auch reichlich Wurzeln und Äste.
      Der Boden besteht für die Erdfresser aus ~5cm Sand - Maurersand aus dem Hornbach oder Hagebau. Der sieht top aus.
      Einige Steinmodule möchte ich einarbeiten - entweder an den Seiten oder auch eines auf der Bodenscheibe.
      Steinzeit hat da tolle Felsblöcke, die erschwinglich sind, beispielsweise den hier:
      steinzeit-design.at/pages/bakery/felsblock-k1-63.php
      Als Rückwand gefällt mir aktuell diese hier super, die werde ich aber vorher mal in einem 160l Becken anbringen und mir ne Weile anschauen.
      Die HMF soll quasi hinter der teilweise quergestellten Rückwand sein und damit versteckt werden.
      steinzeit-design.at/pages/bakery/altes-holzbrett-13.php

      Becken:
      200-250x80-90x70 (LxBxH) werden es sein. Sollte es so kommen, dann greife ich wohl zu einem Angebot mit Schrank, denn das Becken muss sich optisch gut in die Wohnung einfügen. Das bedeutet eine richtige Abdeckung und möglicherweise einen Unteschrank, der zu den Möbeln passt.
      Darauf lege ich größeren Wert, denn dann erfährt das Becken auch mehr Akzeptanz. Sieht es gut aus, ist auch Frauchen zufrieden.
      Wird zwar etwas teurer, aber dann steht was Gescheites da und so ein Becken hat man ja ein Leben lang.
      Beispiele:
      diamantaquarien.de/Aquarium-Ko…th-vom-Tischler::541.html
      shop.friedeberg-aquariumbau.co…c-Rechteckform::2219.html

      Filterung:
      Ich denke eine zweigeteilte Filterung macht Sinn.
      Einerseits rechts hinten im Eck ein 3-Kammern-Filter mit Oberflächenabzug von etwa 50x15x70, der als Schnellfilter fungiert.
      Die Filterkammer möchte ich mit einer Tunze e-jet 1605 betreiben; 12 Watt und 1600l/h sowie einer Nanostream 6015, 3,5 Watt, 1800l/h.
      Andererseits einen langsam durchströmten, biologischen' Eck-HMF, der 30cm Rückwand und 25cm Seitenwand einnimmt.
      Den HMF möchte ich mit einer Tunze e-jet 1005 betreiben, die 9 Watt braucht und 1100l/h netto hat.
      Die e-jets bevorzuge ich, weil ich die gerne noch mit einer Filterschaumpatrone austatten möchte.
      Damit ist die Filterung vom Volumen gesehen meines Erachtens angemessen realisiert.

      Wasserwechsel:
      Den Wasserwechsel will ich unbedingt per Kugelhahn erledigen. Der soll aus der Mulmkammer des Kammerninnenfilters absaugen, dass dort direkt Mulm abgezogen wird.
      Ich bin ja Fan von 14tägigen 50% Wechseln. Damit die Filter während des Wechsels weiterlaufen können, müssen die Ausläufe eben entsprechend tief sein. lediglich die Nanostream soll mittels verlängerndem PVC-Rohr die Oberfläche bewegen.

      Heizung:
      Da will ich flexibel bleiben. Das kann man planen, wenn man den Standort hat.
      Möglicherweise verändert sich damit auch die größe des Kammernfilters, falls der Wärmetauscher eingearbeitet werden muss.

      Beleuchtung:
      Das ist ein sehr schwieriges Thema.
      Ich denke ich nutze zwei gescheite T5 Vollspektrumröhren, die entsprechend gedimmt sein werden.
      An den bepflanzten Stellen muss zwingend noch mehr Power drüberhängen. Vielleicht reicht ein alter Leuchtbalken vom Meterbecken mit 2x30 Watt, aber ich habe auch noch Alternativen.

      Besatz:
      Dass es südamerikanisch wird, das ist klar.
      Ich habe zehn Geophagus altifrons 'Sao Felix' in 3cm von Andreas Jekel bekommen.
      Die sind ein Traum und bilden erstmal den Startbesatz.
      Mittelfristig werden da wohl nur zwei bs drei Paare möglich sein.
      Macht aber nichts, denn Satanoperca mapiritensis, Guianacara gefallen mir auch super.
      An Welsen werden es wohl L181, L333 und ein oder zwei L24.
      Da bin ich am unsichersten, denn meine Bepflanzung muss stehen bleiben.
      Ein Traum wären die L128, die Ranta rhei neulich dahatte. Davon eine Gruppe wäre der Hammer. Die Raspeln aber recht dolle, nehme ich mal an.
      Auch gefallen mir die Gattungen Ancistomus und Leporacanthicus sehr gut.

      Schaun mer mal - das eilt nicht...

      Nachfragen, Anregungen, Hinweise, Kritikpunkte und Ratschläge dringend erbeten ;)
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      ^^ was willst denn da noch verbessern, Phil ? ^^
      Die einzige Überlegung, die ich machen würd, wenn ich Pflanzen an ihrem Standort sicher wissen will, wäre, statt den L24 L14 zu nehmen, die sollten Dir das Beken nicht so umgestalten, wie es Kaktuswelse vielleicht machen werden.
      Außerdem sind sie verträglicher und aktiver, auch am Tag.
      Zum Rest - perfekter Plan :thumbup:
      bei mir wär bei der Größe (beim 250er) ein Paar Hopplarchus mit drin
      (beim 200er stattdessen ein Paar Hypselecara ^^ ) ,
      natürlich meine geliebten L95
      und ein Schwarm von den Riesenpanzerwelsen, fertig :D
      Kleines Edit, Phil :
      was ich immer wieder selber vergesse, obwohl ich die Kerlchen selber hab, sind unsre vielfach erwähnten aber immer unterm Tisch fallenden Squaliforma und Cochliodon. @Flunderfan kann eh auch ein Lied davon singen.
      Ich würd mich mal erkundigen, ob die Pflanzen in Ruhe lassen, selber weiß ichs mangels geeigneter Pflanzen in dem Becken nicht und wenn die mit Pflanzen gehen, dann wär für mich die erste Wahl ein kleiner Trupp Squalis oder L137 , die echten mit den blauen Augen :thumbup:
      Hi Tom,
      ich finde ja wirklich große Welse in Aquarien schon eher grenzwertig, muss ich echt sagen.
      So bis max. 20, 25cm wäre mir fast lieber. Da sind ja die schönen L91, L263 und L264 vielleicht auch im Rennen.
      Bei Lepos wede ich aber die Silikonnähte abkleben mit nem Glasstreifen.
      L14, echt toller Fisch aber mit >40cm wird der mir zu groß. Ich habe auch schon gelesen, dass er Pflanzenblätter abbeißt. I wois ned.
      Cochliodon ist schon cool aber da den richtigen zu bekommen? Und die habe ich auch als Pflanzenschredderer in Verdacht.
      Nuja, es gibt so viele tolle Welse, was Gescheites find ich schon.
      Ein Paar Hpysen findet sicherlich noch Platz. Sonst gefallen mir andere Bewohner der oberen Regionen eh nicht.
      Ich wollte aber evtl. Mal testen, ob die Geos schlanke Salmler wie Rotkopfsalmler in Ruhe lassen. Die Satane machen das sicher. Bei den Hypsen wäre ich mir nicht so sicher. Wen ein cooler Schwarm Salmler geht, dann gibt es da einen Kompromiss ;)
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

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      Alexander von Humboldt
      Hey Phil,
      also die Hypsen schreddern Dir langgestreckte Salmler totsicher innerhalb von Sekunden, da wird einfach ihr Jagdinstinkt geweckt, das machen die nicht mal aus Hunger.
      Ich hab im kleineren Becken den kleinsten Nachwuchshypsen drin gehabt, damit er da für sich alleine groß werden kann.
      Der war so ca. 5-6cm.
      Dann hab ich von @HannesAFC 10 Iguanodectes geisleri aus Wien bekommen, die der Benni für uns reserviert hatte.
      Die waren genauso lang wie der kleine Babyhypse und die sind im Schwarm und flink wie nix.
      Hab ich in das Becken getan und mir nix dabei gedacht. Dann bin ich pinkeln gegangen ... :whistling:
      Als ich zurückkam, jeder weiß, wielange ungefähr pinkeln dauert, waren noch 4 Iguanodectes da und von den andern hab ich insgesamt noch 3 Körperhälften gefunden, genau in der Hälfte auseinandergerissen.....
      Beim letzten hab ich noch zugesehen - die packen die Salmler, schlucken sie bis zur Hälfte, das Maul wird dreimal so groß un dann reißt der den Fisch durch seitliches Geschüttele auseinander, so wie Krokodile das machen.
      Und nachdem @Apisto , Swen, erzählt hat, daß seine Mesonauta sogar große/erwachsene Riesenbeilbäuche mit 9cm auseinandergerissen haben wie nix und ein Mesonauta nichts is im Vergleich zu einem Hypsen, würd ich nicht mal mehr hochrückige Salmer in ein Hypsenbecken stecken. Also nur die ganz Großen halt, weißt eh, die Scheibensalmer, die schon.

      Zu den Welsen - diese Endgrößen sollten Dich nicht so sehr abschrecken, das dauert immer eeeewig, bis die mal so groß werden und meistens werden sie das gar nicht. Und bei den Squaliforma merkst Du die 30cm gar nicht, weil die so schlank und weich sind, daß sich der Schweif wie ne Schlange um alles rumwickelt.
      Echte L137 kriegst Du immer, das sollte kein Problem sein, wenn die wirklich in Deinem Auge sind.
      Aber Pflanzenfressen is klar, das muß abgeklärt werden.

      P.S. - ob Geophagus solche Salmler futtern weiß ich gar nicht, hat da jemand Erfahrung ?
      Hallo Phil,

      als erstes muß ich mal sagen, das mir Deine Planung schon jetzt richtig gut gefällt! :thumbsup:
      Das fängt beim Aquarium an, die von Friedeberg finde ich ja mal so richtig toll, und es endet bei der Planung der Einrichtung.

      Das ganze Zeug von Steinzeitdesign sieht einfach richtig toll aus.
      Selbst diese Rückwand finde ich sehr schön, auch wenn ich so eine in Natura noch nicht gesehen habe.
      Du hattest ja auch vor kurzem mal zu einer Rückwand bei JZ-Aquaristik verlinkt. Die kenne ich auch in eingebautem Zustand. Der Jörg hatte davon mal eine in seinem 2-Meter-Aquarium, und die Wirkung war genial! Er hatte damals auch Welse im Aquarium, aber das war der Rückwand nicht anzusehen.

      Über Deine geplante Technik müssen wir nicht viel diskutieren, da hast Du alles gut und richtig bedacht.

      Darum von meiner Seite jetzt erst noch etwas zum Fischbesatz.
      Wenn Du schöne Pflanzen behalten möchtest, dann solltest Du weder Cochliodon oder die wunderschönen L-128 einsetzen. Die schreddern Deine Pflanzen im Handumdrehen.

      Aber diese Probleme können ja auch noch viele andere Welse verursachen, richtig sicher kann man da nur bei ganz wenigen Welsen sein. Selbst Hypancistrus können, wenn sie noch jung sind, einen Pflanzenbestand wegfressen.

      Leporacanthicus sowie alle Welse, die gern raspeln, würde ich auch weglassen. Denn die würden Dir die schönen Deko-Elemente irgendwann so bearbeiten, das sie unansehnlich werden.

      Kaktuswelse würden zwar keine Pflanzen fressen, aber sie würden die mit großer Sicherheit immer wieder mal ausbuddeln.

      Wie es mit Squaliforma aussieht, weiß ich aber nicht, damit hab ich noch keine eigenen Erfahrungen gemacht.

      L-14 oder auch L-48 z.B. könntest aber durchaus einsetzen. Bis die mal ihre Endgröße erreicht haben, wird es Ewigkeiten dauern. Mein letzter L-48 als Beispiel war fast 10 Jahre bei mir, und er hat in dieser Zeit lediglich eine Größe von ca. 20 cm erreicht. Und er hat sich niemals an einer Pflanze vergriffen.

      Selbiges würde zumindest annähernd auch auf L-95 zutreffen. Zudem sind das die mit Abstand ruhigsten und friedlichsten Welse, die ich jemals gepflegt habe. Die stören aber auch mit etwas mehr an Größe andere Fische überhaupt nicht, weil es einfach auch ganz ruhige und elegante Schwimmer sind.

      Wenn es aber partout nur kleiner bleibende Welse und auf jeden Fall keine Pflanzenzerstörer sein sollen, dann würde ich auf jeden Fall für Hypancistrus oder auch L-134 plädieren. Da gibt es ja auch wunderschöne Arten, und dazu welche, die auch durchaus 15 cm oder etwas mehr erreichen können. Das Problem wäre nur, das sie sich sehr gerne verstecken.

      Was meiner Meinung auch immer gehen würde, wären Vertreter der Stör-, Nadel- oder Hexenwelse. Die sind durchweg wunderschön und alle haben ein richtig interessantes Verhalten.

      Wie Du siehst, fällt es mir wahnsinnig leicht, Dir da den richtigen Tipp zu geben. ?(

      Noch kurz zu den Geophagus: ob Deine Art sich an Salmlern vergreifen würde, weiß ich nicht. Mit meinen jedenfalls hätte ich absolut keine Bedenken, solange die Salmler nicht gerade als Jungfische eingesetzt würden.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Moin Phil,

      tolle Planung, klingt super :)

      Wann soll das Aquarium denn kommen? Ziehst du vorher noch um oder wäre das auch die Planung für die aktuelle Wohnung?

      Zu Geophagus und Salmlern:

      Ich glaube, dass bei Geophagus das mehr oder weniger Glückssache ist.
      Ich hab bisher nur die Erfahrung gesammelt, dass sie alles kleine in Ruhe gelassen haben. Selbst Guppys haben sich vermehrt...
      Das würde also zu Dieters Beobachtungen passen.
      Kommt aber auch auf die Art an, wobei meine Proximus ja schon zu den härteren und flinken zählten.

      Ich denke, gerade wenn die Geos noch nicht ausgewachsen sind sollte das funktionieren!
      Sowas wie Rotkopfsalmler ( mein absoluter Favorit unter den typischen langgestreckten kleineren Salmlern!) sollte da shcon passen, die sind ja garnicht so zimperlich.

      Ich hatte (haut mich nicht :D ) drei übrig gebliebene alte Rotköpfe bei den Tropheus duboisi....
      Was soll ich sagen, da schwimmen sie heute noch, waren wohl doch nicht so alt wie ich dachte ^^
      Grüße aus Moers!

      Lennart
      Danke für die ausführlichen Tipps, Tom und Dieter.
      Ich erlebe die L333 zwar nicht als Rampensäue aber sie zeigen sich weit häufiger als die L201. Letztere gehen mit ihren 7cm aber in so einem Becken unter. Da passen die L333 besser und die finde ich auch sehr hübsch, auch wenn alltäglich.
      Dann behalte ich Ancistomus und Scobinancistrus auf dem Zettel.

      Den Thread von Jörg, in dem er seine alte Rückwand zeigt, habe ich auch gefunden. Die sieht schon toll aus und das zu erschwinglichem Preis.
      Beispielsweise hier: fish-fever.de/3D-Rueckwand-Malawi
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

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      Alexander von Humboldt
      Hey Phil,

      ich finde die L-333 auch sehr schön. Und allein das ist doch wichtig, wenn man nach Fischen Ausschau hält. Die Verbreitung in der Aquaristik ist doch total egal. Finde ich jedenfalls.

      Die Rückwand sah wirklich richtig toll aus in Jörgs Aquarium.
      So etwas könnte ich mir für mein Aquarium auch vorstellen.
      Mal schauen, vielleicht wird das mal irgendwann realisiert.

      Angeboten werden diese Rückwände ja von mehreren Händlern. Da kann man ja wirklich gut Preise und Beratung vergleichen und dann zuschlagen. :thumbsup:
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      @pilsen , nicht vergessen - das is die RW von dem Polenshop :thumbup:

      @Hoyzer , OT 1 : Du hattest Proximus ? =O 8o Aaaalter, das sind die Einzigen, die mich noch neben meinen Svenis irgendwann mal intressieren und die ich irgendwann mal haben muß ... Hast Du da mal Fotos und Beschreibung dazu ? :habenwollen:
      OT 2 : wie groß bist'n Du, Lennart ?
      Moinsen Tom ^^

      Ich müsste irgendwo noch schlechte Fotos haben ja.... aber glaube nur vom semiadult Stadium ?(

      Ich habe die Proximus leider nicht sehr lange behalten, da sie unheimlich ruppig waren. Das war mir einfach zuviel Hektik und Stress Im Becken und würde sie daher auch nur noch für Riesenbecken ins Auge fassen.
      Die fanden sich wirklich immer zum stänkern und gingen sich auch erst aus dem Weg als einer deutlich den kürzeren zog!

      Gegenüber anderen Fischen allerdings die Gleichgültigkeit schlechthin.

      Zu OT2: Ich bin so ca. 1,85m ^^

      Wenn ich mir nochmal Erdfresser irgendwann anschaffe dann werden es mit Sicherheit Satanoperca. Ne schöne Gruppe leucosticta/jurupari in "Feuerwasser"..hmmm... :love: :whistling:
      Grüße aus Moers!

      Lennart
      Hey Lennart,

      Satanoperca sind natürlich eine ganz Ecke ruhiger und wohl auch friedlicher als so mancher Geophagus. Und sie sind dazu auch noch richtig schöne Fische.

      Aber an die Farbenpracht von vielen Geophagus-Arten kommen sie ja nicht ganz ran.
      Viele stört das, mich aber überhaupt nicht.
      Wenn man wirklich gute Satanoperca erwischt, dann sehen die einfach umwerfend schön aus.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hi Dieter,
      mapiritensis oder jurupari haben das gewisse Etwas.
      Aber auch lilith oder daemon sind super, werden aber ne Ecke größer und was besonders Heikles brauche ich nicht. :)
      Ich finde die richtige Mischung aus Körperform, Aussehen und Farbe machen den Besatz für den allerweltsbetrahcter interessant.
      Verhalten spielt da für uns Aquarianer wahrscheinlich ne größere Rolle.
      Die beiden Arten die Tillmann dahatte haben mir beide gefallen. 'Redlips' sind klasse aber die möchte ich dann auch inner größeren Gruppe.
      4-6 Geophagus und 6-8 Redlips wird schon gehen.

      Die Rückwände kann ich so oder so gebrauchen. Werde einige meiner Pflegebecken damit ausstatten und dann mal auf Qualität, Verarbeitung und Langzeiterfahrungen achten.

      Lennart,
      so ein Becken würde ich mir nie im Leben in eine Mietswohnung stellen. Dafür sind andere Menschen bestimmt, die sich x000l Becken bauen. Das ist nicht meins. Dafür bin ich zu faul und so einen Umzug kann ich mir nicht vorstellen.
      Unsere Wohnung wird aber bald zu klein, dann schauen wir uns mal intensiver um. Wie auch jetzt werde ich ganz subtil auf eine aquarientaugliche Wohnung drängen. Aktuell wohnen wir ja im 'Keller' da sind die beiden mittelgroßen Becken null Problem.
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Hey Phil, ah okay!

      Ja das Problem mit Becken in der Wohnung hab ich in der zweiten Etage ja..... Da bleiben die lieber im Keller auch wenn ich 2 Minuten dafür Rad fahren muss :D

      Da das aber ne Eigentumswohnung ist wird sich an der Siutation auch erst beim Hausbau in mal vorrausgeschaut ca 10 Jahre was ändern :S

      Ich hätte aber auf so riesen Umzugsaktionen auch absolut keine Lust, kann dich da bestens verstehen!
      So abnorme Tanker stellt man auf und dann bleiben die da auch ^^
      Grüße aus Moers!

      Lennart
      Hi,
      gebraucht konnte ich bereits drei Module erwerben. :thumbup:
      (Meine Füße sind absichtlich mit drauf und dienen der Belustigung - es soll ja nicht zu ernst sein, hier....).
      Files
      • CIMG4215.JPG

        (2.84 MB, downloaded 46 times, last: )
      • CIMG4216.JPG

        (2.34 MB, downloaded 23 times, last: )
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

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      Alexander von Humboldt
      Hey @pilsen Philly,

      Sehr geil, die Dinger, da hast ja echt nen Glücksgriff gemacht, so was gebraucht zu finden.
      Und by the way - wir sind ein ernstes Forum, also bitte .... Käsefüße auf nem sachlichen Themen-Bild tztztz...... :D
      nächstes Mal ziehst die Sockan aus damit wir über die Länge Deiner Zehennägel diskutieren können :00008040:
      Tom,
      du haust mir schon meine Worte um die Ohren. :whistling:
      Viel weiter bin ich noch nicht, habe nur zwei kleine Infos von meinem Aquabauer, die mich interessiert hatten:

      1. Wenn man etwas verstrebt (ich denke er sagte angeklebte Glasstreifen), könnte man auch 65cm Höhe mit 12mm Glas bauen.
      ich überlege ja sowieso, ob ich dann gleich nen Leporacanthicus-Schutz anbringen soll - auch wenn diese Welse nicht sofort einziehen sollten.

      2. Habe ich die Kosten (aus dem Bauch) für Vorortverklebung in Erfahrung gebracht. Sollten etwa 400 Tacken sein.

      Joar, kommt Zeit, kommt Rat - und Zeit habe ich bald wieder.

      PS: Die Steinzeit Rückwand kam an. Da muss ich euch nochmal Bilder der zwei Rückwände zeigen, die ich jetzt probeweise gekauft habe.

      Grüßle!
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Also hier mal ein Steinzeit Holzbrett 120x50.

      Das will ich zerteilen und den Filterauslauf und Heizer eines 100x40x50cm Beckens dahinter verbergen.
      Das soll quasi leicht schräg angestellt funktonieren, dass die linke Seitenscheibe und die Rückscheibe damit bedeckt sind.
      Die optische Wirkung wird interessant.
      Das Teil kommt in ein Becken mit 1/1 Pt. scalare Perualtum, meiner alten Thorichthysdame, einigen L181 und dem Härtetest, P. cf. maccus. Feiner rötlicher Sand und dann entweder ne schummrige 840er Röhre drüber oder eine 865er. Schaun mer mal.
      Files
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Hey Phil,

      pilsen wrote:

      P. cf. maccus

      welchen Fisch meinst Du denn hier mit dieser Abkürzung?
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Die Holzwand sieht ja echt aus wie echt ey ... 8o :thumbsup:

      So ein Holz, genauso ein Holz :cursing: , wollt ich immer in meiner Wohnung als Boden .... :evil:

      Gabs aber damals nirgends zu kaufen für Normalsterbliche X( ......

      Ich bin echt gespannt, wie das geile Teil dann im Becken ankommt und aussieht.... Könnt sein, daß Du dann noch nen alten Schiffsbug reinschmeissen mußt, um das Ganze so richtig fett authentisch wirken zu lassen ..... :whistling:

      und nen Anker ..... :00008040:
      Hey Leute,

      Simon, absolut richtig.
      Die habe ich von Big geerbt, der sie als L105 kaufte.
      Irgendwas aus der kleinen Panaquolus maccus - Ecke. LDA67 oder L448, wenn ich mich recht entsinne. Langlebige robuste Dreckmacher, die alles anfressen :)
      Die Hollzwand sieht ja echt aus wie echt ey ...

      Tom @THOR Saugut.
      So ein Holz, genauso ein Holz , wollt ich immer in meiner Wohnung als Boden ....


      So ein rustikales Paket. Keine Ahnung Eiche, eher dunkler... das wäre mein Wohnzimmerbelag. Vielleicht ne Fußbodenheizung... den neuen Stuhl vom Dieter @Käpt'n_D und an einem regnerischen Herbsttag die Beine vorm neuen Becken baumeln lassen....

      Ich bin echt gespannt, wie das geile Teil dann im Becken ankommt und

      Ich auch. Habe übrigens Geld überwiesen, erst dann die Nachricht bekommen, dass im August nix geht. Ich denke es war der 2. oder 3. August - wegen Betriebsferien bis September.
      Nuja, sie kam ja an... auch ohne Benachrichtigung vorher.
      Ehrlich gesagt wusste ich nicht, was das sein soll...


      aussieht.... Könnt sein, daß Du dann noch nen alten Schiffsbug
      reinschmeissen mußt, um das Ganze so richtig fett authentisch wirken zu
      lassen .....
      und nen Anker .....


      Ja neeee, ist klar.
      Ich finde die Maßerung okay. Man muss echt abwarten.
      Für eine schmale Wand besser als roter Gneis oder Vergleichbares.

      PS: Das Ding stinkt bestialisch nach Lack, steht seit 14 Tagen draußen zum Lüften...
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Hey @pilsen Phil,

      pilsen wrote:

      PS: Die Steinzeit Rückwand kam an. Da muss ich euch nochmal Bilder der zwei Rückwände zeigen, die ich jetzt probeweise gekauft habe.

      hast Du diese Rückwand jetzt eigentlich schon irgendwo im Aquarium?
      Mich würde es wirklich interessieren, wie die im Wasser aussieht.

      Irgendwann im nächsten Jahr möchte ich mein Aquarium umdekorieren.
      Dann kommt ein dunklerer Bodengrund rein und irgendwas schönes für die Rückwand.
      Bei Steinzeit-Design könnten mir so einige Kunstfelsen gefallen, aber wenn man damit eine komplette Rückwand gestalten will, kommt ja fast ein kleines Vermögen zustande.

      Auch eine fertige Rückwand dort gefällt mir sehr gut, die nennt sich "Bermuda Premium":

      steinzeit-design.at/pages/bakery/bermuda-premium-22.php

      Da käme ich aber auch locker über 400 Euro hinaus, und das geht einfach nicht.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Leitungswasser/ Hausanschluss

      Hallo liebe Forianer,
      es gibt ja mitunter einige Gründe, wieso man sein Wasser besonders aufbereitet.

      Einige tun das hier mit Osmoseanlagen, die nachträglich alle Salze (kann man das so sagen?) entziehen - aber auch das Wasser erst aus der dem Hahn zapfen.
      Ich habe auch von anderen direkt beim Bau des Hauses montierten Möglichkeiten gehört, kann mich aber kaum erinnern, weil es mich nicht interessierte - bei bisherigen GH von 6-9.
      Möglicherweise ändert sich daran etwas in der Zukunft (GH15 :whistling: ) und ich möchte nochmal die Diskussion anregen und auf euer Wissen zurückgreifen.
      Es wäre meiner Ansicht nach optimal direkt alle Wasserverbraucher vor dem Entkalken zu schützen...

      Vielen lieben Dank!
      Haut in die Tasten...!
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Hey Phil,

      es gibt die Möglichkeit, direkt am Hausanschluss Filter einbauen zu lassen, die z.B. das Wasser enthärten. So etwas hatten wir in unserer vorletzten Wohnung, da war so ein Gerät zwischengeschaltet und das Wasser wurde enthärtet, bevor es die einzelnen Zapfstellen um Haus erreichte. Aber das funktioniert natürlich nur, wenn Hausbesitzer/Vermieter diese Filter auch regelmäßig warten.

      Da mir nicht bekannt ist, wie die Enthärtung genau funktioniert, außer das es chemisch ist, bin ich da immer etwas skeptisch. Was passiert, wenn diese Chemikalien verbraucht sind und nicht rechtzeitig erneuert werden? Kann das Wasser dann wieder schlechter werden, vielleicht sogar unbrauchbar für Aquarien?

      Viele verwenden auch Geräte, die direkt in der Wohnung verbaut werden.
      Auch das wird chemisch passieren, und deswegen misstraue ich auch solchen Geräten.
      Ich denke, am besten wäre da eine fest installierte Osmoseanlage direkt am Wasserzugang zur Wohnung, die so viel Leistung hat, das das komplette Wasser der Wohnung aufbereitet wird.

      Auch diese Medaille hat wie immer zwei Seiten. Gerade für Menschen, die das Wasser zum Trinken nutzen, ist das kein Ideales Wasser mehr. Es werden ja alle für uns wertvollen Mineralsalze entfernt! Man müsste dieses Trinkwasser dann ja irgendwie auch wieder mineralisieren. :(

      Mir gefällt es wesentlich besser, wenn man eine externe Osmoseanlage nur für die Fische verwendet. Diese nicht ganz so großen Wassermengen kann man ja sehr einfach wieder fischverträglich aufbereiten. Klar, da hat man dann immer auch Wasser, das man nicht mehr für alles verwenden kann außer vielleicht zum Blumen gießen. Aber moderne gute Osmoseanlagen sind ja so konzipiert, das nur noch wenig Abwasser entsteht. Selbst meine schon ältere Anlage haut mehr Rein- als Abwasser heraus. Bei hochwertigen neuen Anlagen geht das sich noch eine Stufe besser.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo Phil,
      ein interessantes Thema, aber für uns Aquarianer vollkommen nutzlos, ja sogar schädlich.

      Wie aus dem Video ersichtlich werden die Calcium-, und Magnesiumionen gebunden und statt dessen Natriumionen freigesetzt.
      Dieses Wasser ist zwar Kalkfrei jedoch für die Aquaristik vollkommen ungeeignet.

      Krause schreibt in seinem Buch u.a. dazu:
      "Das Wasser hat eine Gesamthärte von 0, die Carbonate wurden ausgetauscht und liegen nun in der Natriumform vor.
      Es fehlt dem Wasser das wichtige Kalk-Kohlensäure-Puffersystem.
      Der Gesamtsalzgehalt bleibt unverändert hoch."
      siehe Hanns-J.Krause-Handbuch Aquarienwasser
      2007 Bede-Verlag GmbH
      S.129/130 und S. 39-44

      Hieraus können wir entnehmen, dass dieses System für den Aquarianer vollkommen unbrauchbar ist.

      Post was edited 1 time, last by “Hobby” ().

      Hi Philly,

      schad, daß hier so wenig Jungs was schreiben, ich glaub, daß dieses Thema eigentlich viele betrifft.

      Also .....

      Das is wieder mal so ein Thread, den ich eigentlich nur mit . "Ich würde........" beginnen kann ;) ..

      Würde ich also neu bauen, würde ich wie folgt vorgehen :

      Als erstes such ich mir einen Installateur, der einen guten Ruf hat und von dem ich weiß, daß er eher auf Öko getrimmt ist,
      denn ich denke, ohne Fachmann und seine Beratung und seine Installation geht da gar nix.
      Parallel dazu such ich mir gleich einen Fritz, der sich super mit Solarzeugs aufm Dach und Stromerzeugung und Wassererwärmung auskennt.
      Die zwei müssen dann nämlich Hand in Hand arbeiten und sich gegenseitig austauschen, ich mach die beiden also direkt auf meiner Baustelle oder bei mir zu Hause bei einem Kaffee entspannt bekannt und dort erläutere ich mit den beiden, was ich will.

      Dein anderer Thread über die Abwasserwärmeerzeugung gehört hier zu diesem Thread nämlich eigentlich meiner Meinung nach zwingend gegenseitig verlinkt :thumbup:

      Ich bin der Meinung, wenn ich schon Haus baue und Grund dazu erwerbe, ist für mich das wichtigste Thema, über möglichst lange Jahre so gut es geht autark zu sein oder zu werden und so wenig wie möglich an die "Gesellschaften" für Strom & Wasser, etc. zu verschwenden.
      Nichts wird zukünftig so gewichtig sein, wie diese Sachen selber zu erzeugen oder zumindest die Kosten dafür so gering wie möglich zu halten, denn eins ist sicher, billiger wird Strom, Gas und Wasser auf Jahrzehnte gesehen, nicht werden, auch wenns momentan grad billiges Öl gibt.

      Deswegen würde ich auf jeden Fall ein paar Tausend Euro für alle möglichen Maßnahmen in diese Richtung investieren, bevor ich irgendwann später den Satz loslasse, ach hätt ich nur ... (ich spreche da aus eigener Erfahrung ... :( X/ ), baue ich ein Haus und kaufe ich Grund, bin ich mit ner saftigen Investition unterwegs, da sind dann ein paar Tausender mehr auch schon wurscht, auf die jahrzehnte lange Rückzahlung aufgerechnet.

      So, zu den Sachen, die ich machen würde :

      Ich würde auf jeden Fall eine Wasserzisterne in den Garten bauen, zumindest zwei oder drei unterirdische Wassertanks
      Regenwasser auffangen mit einem Edelstahlsieb über der Zisterne und die Zisterne generell sowieso abdeckbar.

      Regenwasser auch über das Dach einleiten, natürlich absperrbar, die ersten Stunden von Regenwochen würd ich das Dach & die Dachrinnen nur vom Regen abspülen lassen - dementsprechend auf jeden Fall das Dach mit geeignetem Zeugs machen, also keine Materialien, die was abgeben könnten.

      Von der Zisterne / den unterirdischen Tanks installiere ich eine fixe Pumpe im Haus, die direkt in die extra gelegte Wasserleitung geht.

      Wasseraufbereitung im Haus selber :
      3 Varianten,
      Pkt. 1: Osmose,
      Pkt. 2: fixer Wasserenthärter, von dem Dieter und Jürgen gesprochen haben und
      Pkt. 3: Entsalzeranlage, wie sie in der Aquaristik verwendet werden.

      Pkt. 2 :
      Ich habe mal in einem Haus gewohnt, in dem so eine fixe Wasserenthärtungsanlage wie in Pkt. 2 installiert war.
      Dieter hats schon angedeutet, Jürgen hats bestätigt und ich habs irgendwo schon mal hier niedergeschrieben -
      so eine Anlage enthärtet das Wasser in der Form, daß es mit einem Salz die härtebildenden Stoffe lediglich "ummantelt".
      Das Ergebnis ist ein wirklich fühlbar "glattes" Wasser.
      Ich konnte keine Seife mehr verwenden (die geht nicht mehr von den Händen ab) ,
      es schmeckte vollkommen unnatürlich, "chemisch" (die Anlage war auf dem neuesten Stand und immer gewartet)
      und ich wollte nach einem Monat nicht mehr mit diesem Wasser auch nur Zähneputzen.
      Zugegebenermaßen bin ich mit unserem ultrasauberem und mineralreichem Salzburger "Gebirgswasser" so verwöhnt, wie man nur sein kann
      aber es hatte einfach zum Ergebnis, daß ich binnen eines Monats nur mehr Wasser aus Flaschen im Haus benutzte,
      ich war damals schlagartig Großkunde bei Eviatan.....
      Und nach 6 Monaten war ich wegen dieser Entsalzeranlage wieder raus aus der Wohnung.

      Pkt. 1 : Osmose : wenn ich neu in ein Haus einzieh und tausend Becken haben werde, kommt eine Osmoseanlage auf die Jahre einfach viel zu teuer, auch die besten Osmoseanlagen verschwenden unnötig Wasser.
      Würde bei mir also gestrichen werden.
      Wenn ich mich dennoch für eine Osmose entscheide, würde ich mit entsprechenden Firmen reden, die sowas für die Industrie herstellen,
      ich würde also eine Industrieanlage einbauen, so sie bezahlbar ist.
      Ich würde das Abwasser mit fixen Installationen ableiten und für mein restliches Brauchwasser verwenden.
      Also WC, Dusche, Garten, etc, der Installateur wirds wissen..

      Pkt. 3 : Teilentsalzer/Vollentsalzer : DAS wäre das Ding, das ich mir einbauen (lassen) würde.
      Vom Installateur, fix montiert und mit eigenen Wasseranschlüssen zu den Aquarien,
      parallel dazu auch die "normalen" Wasseranschlüsse, für den restlichen Hausgebrauch,
      da brauchst Du ja kein entsalztes Wasser außer vielleicht fürn Tee oder Kaffee
      und vor allem, falls Du mal Becken hast, die "normales" Wasser brauchen, Mittelamis, Afrikaner, was weiß ich.
      Du weißt ja nicht, wie sich Dein Geschmack ändert oder ob Du nicht auch mal nur Beckenweise den Besatz änderst.
      Ich hätte also zu jedem Becken 2 Anschlüsse, einen Normalwasser und einen Entsalzer-Anschluß
      (und einen Abfluß auch gleich dazu, der in einen eigenen Tank mündet, der für Gartenbewässerung und Blumen bestimmt ist.

      Die Entsalzer müssen zwar immer regeneriert werden aber wenn das Ding fix montiert ist, mach ich auch diese Regenerierung möglichst automatisiert, bzw. werde ich das dann ohnehin schnell im Blut haben, wie das exakt läuft.
      Deswegen auch hier, ich nehm mir nen Installateur, der mir das alles installiert und wartet und installiert.
      Profianlage is eh klar, kein billiges Wischiwaschi ... soll ja auf Jahrzehnte halten.

      Das wärs mal zu den drei Varianten.

      Zusätzlich würde ich eine
      A : Erdwärmeanlage in den Garten pflanzen,
      B : eine thermische Solaranlage (=Sonnenkollektor) aufs Dach montieren für Warmwasser
      ( sowas hier >> de.wikipedia.org/wiki/Thermische_Solaranlage
      / de.wikipedia.org/wiki/Thermische_Solaranlage )
      C : eine Photovoltaikanlage aufs Dach fürn Strom
      ( de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaikanlage )
      D : einen Solarwasserspeicher statt einem normalem Boiler (oder dazu, keine Ahnung >> Fachmanngespräch...)

      ( wagner-solar.com/waerme/produkte/solarspeicher.html )

      und zum Schluß noch E : das Ding aus Deinem anderen Thread,
      ( Energierückgewinnung über das Abwasser )
      auch nach eingehender Beratung mit einem Fachmann ja oder nein , eher ja - wenns nicht funktioniert oder doch nix bringt, lege ich es still ohne großen Aufwand aber was ich hab, hab ich ....
      Hai Tom,

      THOR wrote:

      schad, daß hier so wenig Jungs was schreiben, ich glaub, daß dieses Thema eigentlich viele betrifft.

      da stimme ich voll mit Dir überein! Und ich erweitere es sogar noch auf viele gute Themen, in denen leider immer nur die gleichen wenigen Leute schreiben! Manchmal könnte man denken, das ein Forum nur für die eigenen Interessen genutzt wird, und das ist einfach sehr schade!

      Tom, Deine Beschreibung, wie Du das angehen würdest bei einem Hauskauf- oder bau liest sich schon richtig professionell!
      Du hast nach meiner Auffassung wirklich an alles gedacht, was dabei wichtig sein könnte.
      Ganz besonders gut finde ich Deine Gedanken, möglichst viel Wasser- und Stromenergie einzusparen, denn wir werden wohl alle zukünftig noch staunen, wohin da die Preise gehen können.

      Solch ein technischer und kostenmäßiger Aufwand würde sich aber nur lohnen, wenn man die Möglichkeit hat, sehr viele Aquarien aufzustellen. Wenn man "nur" 1000 oder 5000 Liter Aquarienwasser zur Verfügung hat, dann dürfte der Aufwand einfach viel zu groß sein. Jedenfalls denke ich mir das so.

      Für kleinere Aquarienanlagen würde ich wirklich nur an die Umkehrosmose denken.
      Das kann man ja auch noch viel besser und effizienter machen, als ich es mache.
      Bei mir läuft das Abwasser der Anlage wirklich nur in die Kanalisation, bis auf ein paar Liter, die ich zum Blumen gießen verwende.

      Dieses Abwasser kann man ja auch sammeln, wenn man z.B. einen Garten zu bewässern hat. Und man kann es auch im Haus z.B. für die Toilettenspülung verwenden. Beides wäre wohl ein überschaubarer Aufwand, der zudem auch nicht viel kosten würde.

      Schau mal, ich habe ja eine viel kleinere Osmoseanlage wir Du. Ich brauche je Woche 300 Liter Reinwasser, und das bekomme ich im Winter in 16 Stunden, im Sommer in vielleicht 14 Stunden.
      Selbst wenn mich mal die Arbeitswut packen sollte, was mir aber niemals gelingt, und ich diese Wassermenge zweimal in der Woche bräuchte,
      wäre das noch überhaupt kein Problem.

      Ich würde eine Osmoseanlage immer einer Teil- oder Vollentsalzung vorziehen, denn bei diesen Verfahren werden ja Salze lediglich gegen andere Stoffe ausgetauscht. Ob die immer so gut für Fische geeignet sind, lasse ich mal dahin gestellt. Auch entfernen diese Entsalzer die sehr oft im Trinkwasser enthaltenen Schadstoffe nicht, das heißt, man müsste einem Entsalzer auch immer noch eine gute Kohlefilter vor- oder nachschalten. Technisch ist das aber auch kein Problem, nur der Aufwand wäre halt größer.

      Mensch @pilsen Phil, da hast Du Dir aber auch ein Thema ausgewählt..... :D
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hi Tom,
      danke für die kurz zusammengefassten Ideen.
      Alles ist nicht zu verwirklichen.
      Einen Keller gibt es nicht und ich brauche auch nicht mehr als 3,4 Becken.

      - evtl. zwei Zisternen, auch für Speicherung des Aquariumabwassers
      - Zuleitung zum größten Becken
      - Anschluss und Beheizung über Heizungsanlage für größtes Becken
      - Pv-Anlage an einem Wärmetauscher mit Energierückgewinnung beim Lüften
      - 400-500L Fass zur Zwischenspeicherung und Aufbereitung von evtl. Regenwasserverschnitten im Haus
      - oder halt eben doch eine gute Osmoseanlage

      Deren Abwasser für Spülung nutzen? Das gibt doch Verkalkungen...?
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

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      Alexander von Humboldt

      Post was edited 1 time, last by “pilsen” ().

      Hallo Phil,

      pilsen wrote:

      Möglicherweise ändert sich daran etwas in der Zukunft (GH15 )


      ich würde da erstmal die Zukunft abwarten, eventuell wird es ja nicht so schlimm. :D

      Zum anderen finde ich gh 15 gar nicht so schlimm. Wichtiger wäre mir die kh.

      pilsen wrote:

      Es wäre meiner Ansicht nach optimal direkt alle Wasserverbraucher vor dem Entkalken zu schützen...


      Finde ich nicht. Da diese Lösung dann auch die teuerste wäre. Für den "normalen" Gebrauch, bei gh15, sehe ich da kein Problem von verkalkten Leitungen, da gibt es schlimmeres. Man sollte dabei auch beachten, das der Mensch auch auf die Mineralien im Trinkwasser angewiesen ist. Oder willst du die dann nachträglich wieder zufügen ? Die beste und einfachste Mineralversorgung des Menschen ist doch das Trinkwasser, oder ? Und natürlich über die Nahrung.
      Hey Freunde,
      hört sich alles gut an.
      Osmose braucht wirklich viel Frischwasser, VE Wasser, bzw. Anlagen machen viel Arbeit beim regenerieren. Ich mische im Moment immer Leitungs- und Regenwasser. Will aber meine Osmoseanlage anschließen, unserer Leitungswasser "hat irgendetwas". Mir gelingen eben nur wenige Nachzuchten. Für meine VE Anlage will ich eine halbautomatische Regenerierungseinheit bauen, weiß nur noch nicht genau wie. Die beiden Lösungen brauchen zu lange bis sie durch die Säulen laufen.

      Und natürlich können Abwasseranlagen schnell verkalken. Nicht die Abwasserrohre, aber die Ventile der Spülkästen und die Schwimmer. Das geht sehr schnell bei kalkhaltigem Wasser.
      Viele Grüße, Apisto...
      Hallo,

      Apisto wrote:

      aber die Ventile der Spülkästen und die Schwimmer.


      da hast du natürlich recht.

      Wir haben hier Mischwasser, und manchmal gh 23. Mit Verkalkungen habe ich aber noch nie Probleme gehabt.

      Das Abwasser der UOA ist zwar nicht so schön, aber auf den Kupikmeter gerechnet auch nicht so teuer. Klar sollte man mit Trinkwasser sparsam umgehen, aber wenn ich sehe, wo und wie heute überall mit Wasser gespart wird(an Wasserhähnen, Spühlkästen u.a.), und dann das Wasser in den Abwasserleitungen fehlt für den "Abtransport", dann komme ich schon ins krüpeln. Die Firmen für Druckspühlungen der Abwasserleitungen und Kanalisationen rücken heutzutage ja fast im Dauertakt aus. Als Eigentümer leite ich da lieber ein paar Liter Wasser mehr in "meine" Leitungen, als das ich diese Spühlungen bezahle. Man muß ja ohnehin die öffentlichen Leitungen mit bezahlen.
      Hey Holger,

      Deinen letzten Absatz finde ich richtig gut!
      Damit liegst Du auch vollkommen richtig.
      Die Einsparung von Trinkwasser macht es für alle immer teurer.
      Schuld daran sind eigentlich die Planer, die vor zig Jahren einfach mit viel mehr Verbrauchern gerechnet haben, als es jetzt in der Realität wirklich sind. Also Folge wurden viel zu große Kanäle gebaut, bei denen unser Abwasser einfach nicht mehr ausreicht, sie ordentlich zu spülen. Also wird mit ungenutztem Wasser nachgeholfen, was dann natürlich den Preis mit beeinflusst.

      Wie bei vielen Dingen werden auch beim Wasser oftmals falsche Anreize gesetzt.
      Da wir hier in unseren Regionen vorerst keine Probleme mit Wassermengen haben werden, mache ich mir auch noch gar keine Gedanken über Wasserverschwendung. In Gebieten mit wenig vorhandenen Trinkwasserquellen sieht das anders aus, da muß man einsparen, damit auch in einigen Jahren alle noch mit Wasser versorgt werden können.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo Phil,

      nochmals auf deine Ausgangsfrage zu kommen.

      Im Prinzip ist in fast jeden Haushalt so eine "Entsalzungsanlage" vorhanden.
      Der Geschirrspühler arbeitet mit diesem Prinzip. Das Salz kommt in den Vorratsbehälter und kann , je nach Ausgangswasser, in verschiedenen Stufen zudosiert werden.

      Somit sieht man auch, das eine Anlage für das gesamte Haus nicht wirklich nötig ist. Bei Waschmaschinen kann man manuell zum Waschgang zudosieren, auch wenn es da vielleicht eine andere Zusammensetzung zu sein scheint.

      Eine Hausanlage kostet somit nur zusätzlich, wenn man in einzelnen Geräten schon Anlagen verbaut hat.
      Leute,

      Ich hab damit jetzt etwas weiter gedacht und die geprüft.
      Es wird wohl so kommen, dass ich ein 1000 und ein 1500l Becken anvisiere und beide mit Zu- und Ablauf ausstatte und durch die Heizung befeure. Ob und wie das mit einer Wärmepumpe funktioniert, müsste man noch prüfen. Möglicherweise macht es aber auch Sinn eine PV zu nutzen und tags elektrisch zu zuheizen, nachts dürfen die Becken gerne abkühlen. Bei der Wassermasse, die im Wohnraum steht, sind das eh nur 1 oder 2 °C. Zumindest in der warmen Jahreszeit?! @Garkeen du hast doch einen ähnlichen Ansatz?!
      Zuleitung zu den Aquarien.
      Wasserleitung zu den Becken: Theoretisch kann man die Rohre ja an der Fußbodenheizung vorbeilaufen lassen, sodass ein Kaltwasseranschluss reichen könnte, weil die so schon auf 15-20°C erwärmt werden. Das könnte reichen...
      Abwasser: Ob man sich zwei Zisternen in den Garten gräbt? Eine für Abwasser Aquarien, zum Gießen und eine fürs Regenwasser, das man auch zum Gießen oder Wasserverschneiden nutzt? (Aber: Neues Dach, Pharmaindustrie in der Nähe...)
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Ach Simon,
      das hatte ich ignoriert :)
      Jetzt stoße ich drauf, weil ich den Thread mit den Aquarienbauertipps suche... und suche... und suche... :)

      Der Hausbau wird konkret und in den Plänen spielen zwei Becken eine größere Rolle. Ich denke, dass wir in 12 Monaten fluten können.
      Es sind ja doch eine Reihe Dinge zu klären, deswegen habe ich aktuell nicht so hohe Präsenzzeiten im Forum :)
      Die Becken sollen 230x80x75 auf Porenbeton und 160x70x70 auf Designerschrank werden..

      Ich frage grade Angebote an, um etwas zu vergleichen... bin ziemlich unsicher wie die Filterung sein wird, wie der Wasseranschluss am besten passt und ob eine Heizung sinnvoll sein wird, wenn sie nicht elektrisch ist.
      Naja, Dinge, die ich abklären muss.
      Das größere Bürobecken wird ziemlich sicher mit zwei selbstgeklebten Styrodur-Kammernfiltern, das kleinere im Wohnzimmer vielleicht doch lieber zugunsten des Platzes mit Filterbecken.
      Das muss ich ja auch irgendwie auch mal getestet haben... ;)

      Die Holzoptik- Rückwand von Steinzeitdesign habe ich lange lüften lassen und vor 14 Tagen verklebt und letzte Woche geflutet. Ließ sich super verarbeiten. Die Optik ist ansprechend. Ich knipps die Tage mal ein, zwei Bilder!
      Ich tendiere mittlerweile aber zur Rock II. Die ist dezent im Preis und beim Platzverlust und schaut gut aus.

      Fische sind im Wartestadium - puuh.
      Ich habe fünf Krobias von Swen, die zehn Geophagus von Andreas, zwei Kakteen von Peter...
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
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      Moin Phil,
      freut mich unheimlich für dich das es jetzt los geht.
      Ach (seufzer), ein neues (bei dir sind es ja sogar zwei) Aqua. zu planen macht Spaß.
      Einen Rat werde ich dir geben, sonst finde ich die Planung sehr gelungen, bau dir einen Filter unter das Aqua. Mit Überlauf in den Abfluss usw. Ist leicht zu reinigen und immer gut zugänglich. Setz deine Garnelen rein, die machen "Tabula rasa" mit allem was in den Filter gespült wird...
      Viele Grüße, Apisto...
      Moin,
      meine Geophagus brauchen Platz, es geht höchstens noch 8 Wochen so weiter,
      Daher denke ich gerade intensiv darüber nach, das Wohnzimmerbecken für den Sommer zu bestellen. Frauchen ist vorgewarnt und wahrscheinlich bestelle ich es dann einfach - man muss auch mal die Hosen anhaben, oder?
      Irgendwie so 160x80x70 mit Filterbecken im Unterschrank - in der aktuellen Wohnung würde ich es dann nur zu 40cm füllen oder so - mal sehen.

      Filterbecken.jpg

      Ich will es so sicher wie möglich haben und das ist auch mit Filterbecken zu bewerkstelligen.
      Unsere Experten haben mich dazu überredet Weißglas zu nutzen und ich muss nochmal intensiv nachfragen, ob nicht 15mm sicherer ist. Mehrere Anbieter haben es in 12mm im Shop. Das wird dann vom Gewicht aber wirklich ne andere Dimension... :(

      Kurz meine Skizze mit einigen Redundanzen.
      Vorab schon danke für die Mühen, @Apisto, @Hydro, @Hoyzer, @Käpt'n_D

      Kurze Erklärungen:
      Das Becken wird später ein Raumteiler. Rückseite zum Sofa, rechte Seitenscheibe an die Wand, Frontscheibe zum Esstisch.
      Ich möchte mittig an der rechten Seitenscheibe eine Ablaufkammer (~35x10cm) mit zwei Abläufen (einer Notablauf an der Wasseroberfläche, über Normalstandsniveau) und einem Zulauf von der Pumpe haben.
      Das Wasser gelangt nur durch den Oberflächenkamm in den Ablaufkanal. (Da bin ich noch unsicher, ob im Becken dann zu viel Mulm anfällt).

      Integriert soll in diese Ablaufkammer eine weitere Kammer (~10x10cm) sein, die Siebeinsätze zum Becken hin hat, somit Mulm abzieht und die Außenscheibe soll angebohrt sein - die Verbindung zum Kanal = Ablauf.
      Hier in der Skizze ist dieser Kanal zu besseren Übersicht nach links verschoben.

      Einen weiteren Ablauf über Normalstandsniveau hat das Filterbecken.
      Falls unkontrolliert ins Wasser ins Becken läuft, läuft es durch - in den Abwasserkanal.

      Temperiertes Frischwasser läuft direkt ins Becken.

      Zu gute Letzt werde ich am Schenkel Ablaufkanal zu Seitenscheibe einen HMF installieren - sicher ist sicher. Falls das Filterbecken ausfällt, läuft diese Minimalfilterung weiter.

      Nachfragen?
      Verbesserungen?
      Ideen?

      Her damit!!! :thumbsup:
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

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      Post was edited 5 times, last by “pilsen” ().

      Holger,
      sollte drüber stehen:
      Ablauf in Höhe der Beckenmitte und Überlauf, wenn das Ablaufrohr verstopft ist o.ä., dass die Pumpe das Becken nicht überlaufen lässt.
      Mulmabsaugung nur im Wasserwechsel, korrekt, aber mittlerweile möchte ich dort einen Patronenfilter á la Tunze e-jet zusätzlich installieren.
      Einerseits Reserve, andererseits dauerhafte Ansaugung des Mulms.
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Hallo Phil,

      das Wasser läuft am Kamm über und steigt im Schacht bis zur Oberkannte des Rohres mit dem Kugelhahn. Von dort in das FB.
      Das würde bedeuten, das alles was den Kamm überquert(Pflanzenteile,Futterreste), im Schacht sich sammelt. Dann würde dort sich auch schon der erste Mulm bilden.
      Hallo Phil,

      das Überlaufrohr(Sicherheit) ist i.O. sollte aber gar nicht nötig sein. Denn das FB sollte so gebaut sein, das die Pumpe nur soviel Wasser zurück in das Becken pumpen kann, wie das Aquarium noch aufnehmen kann.
      Danke Holger,
      lese ich mir durch.
      Sollte man beim WW vergessen das zufließende Wasser zu stoppen, wäre das in diesem System kein Problem, weil es einfach wegläuft. Es geht auch einfach ohne Redundanzen. Bisher ist es mir erst einmal passiert, dass ein becken leicht überlief beim Auffüllen... aber: Der Teufel ist ein Eichhörnchen! :)
      Ich finde es aber auch recht kompliziert...
      Mulm in der Ablaukammer macht ja nichts, kann man schnell mal absaugen. Ich schätze auch, dass es sich in Grenzen hält, weil über die Oberfläche wenig Mulm kommt.
      Holger nutz doch mal die Editierfunktion, dann hats nicht drei Posts hintereinander!
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

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