Meine Tümpel-Ecke

      Meine Tümpel-Ecke

      (Ehemals "Fotografie kennt keine Grenzen.....")

      Moin,

      es ist bestimmt kein Geheimnis mehr, dass das Hobby Fotografie so langsam das Hobby Aquaristik bei mir ablöst.

      Fotografieren kann ich wann und wo ich will. Fische sind an einen Standort gebunden und benötigen Pflege.


      Der ein oder andere kennt vielleicht noch mein Tümpel-Imperium.

      Dieses hier:

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      Vorher sah es so aus:

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      Leider hatte der Sturm Hans Günter Adolf Udo, oder wie auch immer der hieß, mein hübsches Dächlein zerstört.


      Fische habe ich dort nie eingesetzt, da es schwer ist, diese Bütten zu pflegen. Sie sind in der Erde und links und rechts ist wenig Platz zum arbeiten.

      Also kam der ganze Driss heute raus!

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      Aus vielen kleinen Löchern wurde dann ein großes.

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      Was hat das ganze nun mit Fotografie zu tun?

      Ne ganze Menge!

      Ich fotografiere gerne Insekten und Pflanzen. Da viele Insektenlarven im Wasser leben und eine Metamorphose durchmachen, wollte ich mir ein großes Biotop bauen.

      Der Biologe in mir interessiert sich natürlich auch dafür, was man da so alles finden wird.

      Da ich selbst ja mein 960 liter zum Südamerika Biotop machen möchte, mit eigener Nahrungskette, Stickstoffkreislauf, usw.), kann ich an diesem großen Tümpel beobachten und experimentieren.

      Hier mal eine kleine Vorlage:


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      Das war mal ein kleines Biotop was früher mal dort stand. Bestand nur aus einer alten Tischdecke, die ich zur Teichfolie umfunktioniert habe. Mr. Bufo bufo fand es jedenfalls toll. :D

      Viele Algen, Totholz und anderes Zeug.

      Ich werde euch selbstverständlich auf dem laufendem halten! :)
      Hey Marc,

      was bin ich froh, das wir Dich hier im Forum haben!
      Deine Ambitionen sind einfach nur ganz große Klasse!
      Glaub mir, ich kann mich kaum sattsehen an allem, was Du uns hier zeigst.
      Diese neue Projekt wird ganz sicher auch wieder ein Bestseller! :thumbsup:

      Aber wie Benni schon schreibt, mußt Du das Hobby Aquaristik doch nicht aufgeben. Ein pflegeleichtes Becken mit nicht so empfindlichen Fischen kann man auch mal mehrere Tage unbeachtet stehen lassen. Es genügt doch, wenn Du Dich bei schlechterem Wetter mal etwas mehr damit beschäftigst. Ganz aufgeben fände ich wirklich jammerschade!
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Ach was ist das schön wenn man noch bei den Eltern wohnt was. ;)

      Ich Frage mich gerade wieso diese Pfütze nicht Standort treu ist?

      Insgeheim hoffe ich ja, dass dein Biotop mit der Zeit noch zu einem richtigen Teich anwächst. :D

      Bin schon sehr auf die ersten Bewohner und Fotos gespannt!
      Moin,

      nach 3 Jahren gönne ich auch dem Thread mal ein Update. :whistling:

      Ich war mal so frei und hab den Thread umbenannt. Die Bilder von damals habe ich auch neu hochgeladen. Wenn man Bilder per Facebook-URL hier reinstellt, dann verschwinden sie nämlich irgendwann.

      Den Baumstumpf habe ich letztes Jahr schon entfernt, zumindest den großen überirdischen Teil. Nachdem dann im Winter auch die Reste im Boden halbwegs verrottet waren, habe ich die ganze Ecke umgegraben und versucht etwas ebenerdig zu machen.

      Im vorderen Teil habe ich vor ein paar Wochen schon ein paar Platten verlegt. Dort stehen nun Regentonnen, Eimer und Bütten in denen ich Lebendfutter züchte.

      Im hinteren Teil habe ich nun einen kleinen Teich angelegt. Der ist nicht besonders tief, aber er ist auch nicht primär dafür gedacht dort dauerhaft Fische zu halten.

      Da ich auch hier wieder zu geizig für Teichfolie war, habe ich den Boden eines kaputten Pools genommen. ^^ Die Folie ist rund und hat einen Durchmesser von gut 3 Metern.

      Jetzt lasse ich das ganze verkrauten, damit sich Insekten und Amphibien ansiedeln können. Allerdings hat so ein kleiner Teich natürlich auch seinen Reiz für ein paar subtropische Bewohner.

      Ach ja; man beachte das Wachstum des Bambus! Wahnsinn wie dicht der nun schon gewachsen ist!

      Das schöne an der dichten Bambus-Hecke ist, dass ich nun dort hinten einen abgeschirmten Bereich habe, wo meine Wasserlöcher nicht so das Landschaftsbild stören.

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      Moin Marc,

      das war eine tolle Idee mit dem Update.
      Denn dieses Thema hatte ich so gar nicht mehr im Kopf.

      Was Du jetzt gemacht hast, finde ich auch gut!
      Auch wenn es vielleicht nur Amphibien und Insekten anzieht und hilft, die mit zu ernähren, dann hat es sich gelohnt. Und die werden kommen, wenn das ganze mal etwas verkrautet ist.

      Die Farbe der Teichfolie ist natürlich ein Grauen, aber die wird sich noch mit Algen und anderem Gewächs zusetzen und dann nicht mehr so störend ins Auge fallen. Ich bin gespannt und hoffe auf regelmäßige Updates. :thumbsup:
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Moin Marc,
      so eine Lebendfutterzuchtstation ist ein Traum für den Aquarianer... und ein Alptraum für alle anderen Gartennutzer, exklusiv Kindern. Die findens nämlich auch toll im Wasser zu pantschen.

      Ich brauch sowas auch, aber erst noch etwas Überzeugungsarbeit... :)
      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Moin,

      stimmt Dieter, die Farbe ist sehr dominant. :D Ich hoffe, dass das Blau nicht mehr so stark durchkommt, wenn sich etwas Mulm auf dem Boden abgesetzt hat und die Algen schön wachsen.

      Aber bei der Größe wird das wohl noch etwas dauern.

      Ich frage mich, wo ich diese Algen damals mal hergeholt habe, die ich in dem kleinen Teich hatte. Ich würde nämlich gerne eine kleine Starthilfe geben.

      Tja Phil, das ist der Vorteil, wenn man mit seinem alten Herrn zusammenwohnt. Ich glaube sonst hätte ich deutlich weniger Platz für meinen ganzen Krempel. :whistling: Ein Grund mehr nicht auszuziehen. :D


      Interessant ist, dass die Tonnen unterschiedlich gute Wasserqualitäten besitzen und demnach auch unterschiedliche Arten beherbergen.
      In den beiden schwarzen Maurer-Wannen ist viel Mulm und auch viele Algen. In dem runden Bottich hatte ich vor ein paar Wochen ein massives Problem mit Rattenschwanzlarven. Die sind zu groß zum verfüttern und etwas zu fettreich. Im gleichen Bottich hatte ich dann auch ein Problem mit irgendwelchen Käfern.

      Rote Mückenlarven kommen darin auch sehr häufig vor. Allerdings ist es mühsam die abzusammeln. Ich wollte die Tage aber mal die beiden Kübel durchkämmen und rote Mülas entnehmen.

      Die beiden Tonnen, insbesondere die blaue, sind deutlich sauberer. In der blauen Tonne konnte ich die letzten Tage recht viele schwarze Mückenlarven fangen. Allerdings haben diese Regentonnen den Nachteil, dass die Oberfläche zum abfischen deutlich kleiner ist.

      Die kleinen Eischiffchen der Mücken sammel ich manchmal ab und ziehe die Larven in extra Gefäßen auf, denn aus den stark verschmutzten Bottichen entnehme ich nur ungern etwas. Ich bin später nämlich immer stundenlang damit beschäftigt tote Tierchen und anderen Dreck rauszuholen.
      Moin Marc,

      hau doch einfach mal einen Stickstoffdünger hinein, das wird ein Algenwachstum auf jeden Fall fördern.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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