Styropor unter Steine - muss das sein ?

      Styropor unter Steine - muss das sein ?

      Hallo, würde gerne mal eure Meinung haben zu der Frage ob Styropor oder ähnliches am Boden unter den Steinen ein Muss ist ?
      Also beim lesen von Foren werde ich nicht so schlau ... die einen sagen ist ein absolutes Muss ... auf vielen Videos sieht man aber auch das direkt auf dem Glasboden losgelegt wird mit dem Aufbau ...

      ... möchte eigentlich Lavabruch auf den Glasboden geben und darauf dann die Steine schlichten ... ist das sicher ?
      irgendwie mag ich nur mit Naturprodukten arbeiten ... :)

      freue mich über euere Meinungen ...

      liebe grüsse aus der Steiermark, Daniel

      Erfahrung ist eine nützliche Sache ... leider macht man sie immer kurz nachdem man sie braucht ...

      Guten Abend, Daniel ! Es geht in der Sache um die punktuelle Belastung des Glasbodens !
      Es muss auch nicht unbedingt das Styropor sein, wenn du Welse im Becken hast, die knabbern
      da gerne dran rum, ich habe unter meinen Steinen so eine blaue dünne Kunststoffplatte zu-
      geschnitten, hat den gleichen Effekt. Sicher ist sicher ! Schönen Abend, Claus :thumbup:
      Hallo Daniel,

      Claus hat es eigentlich gut geschrieben mit der punktuellen Belastung.
      Wenn Du schwere Steine auf Lavabruch stellst, dann kann es passieren, das ein kleines Stück des Lavabruchs so sehr auf die Bodenscheibe drückt, das ein Riss entsteht. Mir wäre das viel zu unsicher.

      Bei wirklich schweren Steine würde ich immer etwas unterlegen, was absolut keinen Druck auf einen kleinen Punkt erzeugen kann.
      Das sollte dann aber auch etwas sein, was durch das Gewicht der Steine nicht geplättet oder zerbrochen werden kann.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Moin Daniel,
      ich habe gerade erst wieder schwarze Aquarienunterlagen gestückelt und genutzt:

      google.de/search?q=aquarienunt…_AUICygC&biw=1600&bih=802

      Im Grunde käme es mir auf die Struktur und Größe der Steine an. Ich habe gerade einige runde Kiesel verwendet - die sind ziemlich schwer bei geringer Auflagefläche, da musste ich gut aufpassen. Da war eine Unterlage total wichtig.
      Es würde ja, wie es Claus schrieb, auch was Organisches tun, aber das "gammelt" irgendwann.
      Welche Fische willst du auf Lavabruch halten? Der ist scharfkantig - ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht.
      Aber andersherum:
      Fische schwimmen in einem Glasbassin, das mit Silikon geklebt wurde, von einem Kunstoffilter gefiltert, womöglich blaue Filterwatte, eine Glasheizung mit Kunststoffsaugern, Kunststoffabdeckung - wenn sich da Weichmacher o.ä. lösten, dann kämen sie sowieso ins Wasser, wenn sie das nicht schon sind.
      In der Steiermark gibt es vielleicht besseres Wasser als beispielsweise im Ruhrpott.
      Schöne Grüße und viel Spaß beim Gestalten! :)
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Hey Phil,

      pilsen wrote:

      In der Steiermark gibt es vielleicht besseres Wasser als beispielsweise im Ruhrpott.


      Protest! Wir haben hier im Pott sogar richtig gutes Trinkwasser. :D
      Unser Wasser ist ziemlich weich, GH = 8°, KH = 6°, und bis auf Nitrat ist auch alles andere richtig gut.
      Die Zeiten mit schlechtem Wasser sind lange vorbei.
      Na ja, es wurde ja auch viel dafür getan, was wir bei den Kosten merken.
      Aber besser so als schlechtes Wasser zu haben.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Moin,
      ich lege fast immer etwas unter die schweren Dekos. Meist sind es dünne (2-3cm) Styrodur-Stücke, mit ihrem Auftrieb verringern sie außerdem den Druck, bzw. das Gewicht (wird nicht viel sein aber...besser als nichts). Die saugen sich nicht mit Wasser voll (dementsprechend geben sie nicht viel oder gar nichts ans Wasser ab) und verteilen das Gewicht besser. Gefährlich wird es wenn kleine Steinchen oder Sand zwischen Glasboden und Stein kommen, diese Punktbelastung ist sehr gefährlich für die Spannungen einer Bodenscheibe.
      Viele Grüße, Apisto...
      Was haltet ihr von Plexiglas Platten ? Das liest man auch immer wieder und scheint mir dann auch nicht so unlogisch ... :) ... verdammt muss man da viel bedenken und überlegen ... :))

      grüsse aus der Steiermark

      Erfahrung ist eine nützliche Sache ... leider macht man sie immer kurz nachdem man sie braucht ...

      Hallo Daniel,

      ich denke, das würde auch gehen, die muß dann wohl etwas dicker sein.
      Und es darf natürlich auch kein Steinchen zwischen ihr und dem Glasboden geraten.
      Mehr Sicherheit würde aber auch eine dickere Bodenscheibe bringen.

      Sag mal von welchem Steingewicht gehen wir hier eigentlich so ungefähr aus?
      Gefährlich fürs Glas wird es ja nur mit richtig schweren Steinen.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      OK, bei so einem Einzelgewicht ist das Unterlegen schon mehr als sinnvoll. :)
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Nein nur 12mm aber liegt vollflächig auf mit Unterlage drunter

      wenn man hier schaut dann kommt mir die Diskussion immer so komisch vor aber alle schreiben eben unbedingt was drunter


      Erfahrung ist eine nützliche Sache ... leider macht man sie immer kurz nachdem man sie braucht ...

      Dani,

      sischää ist sischäää!

      Bei diesem Becken erkennt man, dass es aus dickerem Glas gefertigt ist, ein typisches Scaperbecken mit transparentem Silikon und ohne jedwede Verstrebung, die man bei dieser Dimension beim Bau mit normalem Floatglas standardmäßiger Stärke, benötigt.
      Ich bin mir jetzt NICHT sicher, ob ein dickeres Glas wirklich punktuelle Spitzenbelastungen deutlich besser aushält als dünneres... oder andersherum, ob ein kleiner Kiesel im Fall der Fälle nicht auch ein dickeres Glas geknackt hätte.

      Vieles ist in dem Hobby aber Sache des eigenen Sicherheitsdenkens.

      Hier gibt es Leute die niemals Topffilter einsetzen - aus Angst, alles doppelt gemoppelt haben wollen etc.

      Entscheide selbst, den einhelligen Rat von hier hast du ja bekommen :)
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

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      Alexander von Humboldt
      Hehehe ... bin eh für sicher ist sichaaaaa

      wird wohl Plexiglas werden um den Druck zu verteilen ... rechts und links unter die Hügel 500x500mm ... dann verteilt es sich gleichmäßig

      werd sobald projekt richtig losgeht dann mal fotos posten :)

      Erfahrung ist eine nützliche Sache ... leider macht man sie immer kurz nachdem man sie braucht ...

      Hey Daniel,

      das verlinkte Aquarium ist ein Traum!
      Ich hätte gerne mal gesehen, wie es nach längerer Betriebszeit aussieht.

      Aber wie die dort die dicken Steine unterlegt haben, das wäre mir viel zu unsicher.
      Das gilt aber nicht nur für die Bodenscheibe, auch für die Rück- und Seitenscheiben.
      Wenn man etwas so aufbaut, dann wäre es wohl sehr wichtig, die Steine miteinander zu verkleben.
      Nicht auszudenken, was passiert, wenn da mal Steine mit Wucht auf eine Scheibe prallen!
      Phil hat es aber schon auf den Punkt gebracht:
      mache es so, wie es Dein Sicherheitsdenken zulässt.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Guten Abend Gemeinde,

      ich sag sag jetzt mal ganz provokative keine Unterlage, hab ich noch nie gemacht. und ich erkläre auch warum.

      mein aktuelles Becken hat 2x0,8x0,7 Meter macht brutto 1270 Liter, macht ca 1270 kg Gewicht, die auf der bodenplatte drücken.

      aber diese bodenplatte ist komplett auf 40 mm dickes Styropor gestellt. Somit verteilt sich ch der Druck.

      Einer 12 mm wie bei mir oder einer 15 mm dicken Glasppöatte kann eine punktuelle Belastung von 30 kg locker ab.

      aber gut, um das Gewissen zu beruhigen kann man da was drunter legen.

      aber ich glaube, bei den Leuten, wo es wirklich mal ein Bruch der bodenscheibe gab, war der Unterbau dran schuld und der Sandkorn unterm Stein nur der i-Punkte.
      Gruß
      Torsten
      Moin,
      der Druck deines Inhalts (Wasser) verteilt sich über die Bodenplatte auf die Unterlage, nicht der Druck einer Steinansammlung oder eines einzelnen größeren Steins, die/der belastet genau dort die Unterscheibe an der sie liegen.
      Wie heißt es in dem schönen Sprichwort, "der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht" ich hoffe für dich das dieses Sinnbild niemals zutrifft.

      Warum soll ich ein absolut unnötiges Risiko eingehen und nicht auf so einfache Möglichkeiten zurückgreifen wie eine Styrodur Unterlage bei größeren Steinansammlungen?
      Ich habe schon einige gebrochene Aquas gesehen, bringt der Job als Oberhäuptling eines Vereins mit sich. Meist waren es ganz simple Fehler die nicht hätten sein müssen.
      Dann kommt noch die Versicherung ins Spiel, die fragen genau nach bei solchen Schäden und haben meist knallharte "Abwickler" in ihren Reihen.
      Viele Grüße, Apisto...