Düngung von Pflanzen

      Düngung von Pflanzen

      Hallo,

      ich habe nie extrem anspruchsvolle Pflanzen gehalten, da mir die Fische wichtiger sind, jedoch habe ich verschiedenste Dünger probiert.
      Von Tabletten, über Düngegrund, bis hin zu CO2 und Flüssigdünger.

      Ehrlich gesagt hab ich nie Unterschieden im Wachstum oder der Vitalität der Pflanzen erkennen können.

      Bis vor ein paar Monaten hab ich im mit Cryptocorynen dicht bepflanzten Asienbecken mittels CO2 gedüngt.

      Wie handhabt ihr das, welche Dünger habt ihr bisher verwendet und wie sind eure Erfahrungen?
      Ich bin gespannt... :thumbup:
      Schöne Grüße aus Wien

      Benni


      Pro kurzflossige Kampffische und Guppys. Kontra Zuchtformen und Hybriden. Schätzt und erhaltet die Artenvielfalt.
      Hallo Benni,

      Ich habe keine Pflanzen, grins..

      Wenn ich welche hätte, würde ich über eine Co2 Anlage nicht lange drüber nachdenken und mir so ein Teil zulegen.

      Bei den anderen Dünger wäre mir die Gefahr zu gross, dass auf dem Boden lebende Tiere schaden nehmen könnten.

      Daher meine erste Wahl eine Co2 Anlage. Diese kann man sogar recht einfach selber bauen.
      Grüßle Chris :D


      Wer Rechtscheibfehler findet, darf sie gerne behalten.
      Hi Benni,

      Ich habe diverse Dünger, für große Pflanzen wie meine beiden echinodorus bleheri oder die tigerlotus drücke ich Kügelchen in den Boden. Dann hab ich ne Dosierpumpe an einer Zeitschaltuhr, die jeden Tag zweimal 20ml Dünger reingibt. Der besteht aus kaliumnitrat, magnesiumsulfat und einem eisenvolldünger. Ich glaub irgendwas von zajac, bei der nächsten Mischung kommt profito rein. Alles was ich gerade rumstehen hab. Nur Phosphat gebe ich nicht ins Becken weil das durch Frostfutter im Überschuss ist.

      Pflanzen funktionieren ja nach dem Minimumprinzip, es gibt immer einen begrenzenden Faktor. Ich sorge dafür, dass alle Pflanzennährstoffe im Becken ausreichend verfügbar sind und mit 20mg co2/l auch da kein Mangel herrscht. Das Limit stellt bei mir das Licht dar, die Pflanzen kämpfen um die Plätze Nähe den Spots und für die emersen kommt nicht so viel an.

      Viele Pflanzenbecken funktionieren mit der gezielten Düngung über den Boden sehr gut, da braucht man nicht so viel Fingerspitzengefühl oder Erfahrung wie bei Flüssigkeiten. Achja ich kippe auch Seemandelbaum Extrakt rein und ab und zu Spurenelemente. Richtiges laub ist ja im Prinzip auch Dünger. Ich messe alle paar Wochen mal no3 und po4, wasserwechsel mache ich nach leitwert mittlerweile fast permanent. Über Nacht lasse ich 60l permeat reintropfen und etwas weniger fließt ab in der gleichen Zeit. Vorher geht noch ein wenig Becken Wasser in andere Becken, mit deren Abwasser ich die bonsai und Blumen gieße.

      Mit ph controller und nachtabschaltung kann beim co2 eigentlich nichts passieren. Auch beim Dünger bleibe ich meist weit unter der empfohlenen Dosis auf der Flasche.
      Liebe Grüße,

      Robert
      Hallo Benni,

      da hast Du ein tolles Thema eröffnet. Und eines, über das man äußerst kontrovers diskutieren kann.
      Fast nirgendwo gehen die Meinungen so weit auseinander wie beim Thema Düngung.

      In mein derzeitiges Aquarium kommt kaum Dünger hinein. Ich habe ja nur ein paar langsam wachsende Pflanzen darin und eine eher schwache Beleuchtung. Da genügen ein paar an die Pflanzenwurzeln gedrückte Düngekugeln und ab und zu mal ein wenig Volldünger. Dafür nehme ich derzeit Easy Life Profito. Den Pflanzen scheint es zu genügen. Denn es verblassen keine Blätter und alle wachsen auch.

      Dieses jetzt ist mein erstes Aquarium mit wenig Licht und wenig Pflanzen.
      In meinen bisherigen Aquarien war immer eine CO2-Düngung die erste Wahl, dazu hab ich dann das Düngesystem von DRAK genutzt.

      Das waren dann ein Bodengrundzusatz (Terrdrakon), Eisendünger (Ferrdrakon) sowie in unregelmäßigen Abständen ein Kalium- und ein Nitratdünger.

      Außer beim Bodengrundzusatz hab ich alles niedriger dosiert als es in der Empfehlung angegeben war. Getestet hab ich den Düngezustand mit einem Eisentest sowie mit einer quantitativen Messung des CO2-Gehaltes.

      Beim Flüssigdünger hab ich einen Wert von 0,1 mg/l angestrebt, und beim CO2 einen Wert von 15-20 mg/l. Damit bin ich sehr gut gefahren. Zumindest in normal beleuchteten Aquarien.
      Mein letztes Aquarium war aber relativ stark beleuchtet mit T5-Röhren und HQI-Strahlern. Hier musste ich dann aber schon wesentlich mehr düngen, weil die Pflanzen einfach viel mehr verbraucht haben.

      Ach, von den Düngekugeln nehme ich zwei verschiedene: einmal welche mit extra Stickstoff, Phosphat und Kalium, und dann noch welche mit den verschiedensten Spurenelementen.

      Sehr gute Beschreibungen über den Dünger und die Wirkweise findet man übrigens auf der Homepage von DRAK. Das Lesen dort ist interessant und man lernt wirklich so einiges.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

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      ^^ Helo Herr Archivar !

      Und DU sagst, Du tust Dir mit eigenen ThemenThreads schwer ^^ ..... Jetz kann ich endlich sagen, "so ein Quatsch !" ;) Was für ein tolles und vor allem intressantes Thema, herzlichen Dank dafür :thumbup:

      So, jetz zum Thema : als ich noch Pflanzenbecken hatte, das war zu Dad's Aquarienzeiten, da gab's für unsre Pflanzen lediglich Düngekugeln in den Sand gedrückt. Und was Dad auch immer machte und ich dann so fortsetzte : jedes Becken hatte als erste Bodenschicht Schwarztorfplatten.
      Erst da drauf kam der (grobe) Sand. Dann "einmal" diese Düngekugeln beim Einpflanzen und das war's dann. Seine Becken wucherten wie wild und die einzige Arbeit mit den Pflanzen war das Zurückschneiden, Rausrupfen und Ausdünnen. Die Wurzeln waren immer komplett in die Torfplatten gewuchert und darin verzweigt.
      Beleuchtet waren alle diese Becken mit einer oder maximal 2 Neonröhren, also auch nicht wirklich hell.
      Anscheinend hat dieses System also echt richtig gut funktioniert.
      Ich selber hab dann früher auch das große Becken mit Pflanzen bestückt gehabt aber da kamen dann bald mal die Heros rein und dann hab ich's aufgegeben ;) ..
      Ich hab aber generell - leider - nicht den grünen Daumen, denn ich bin dafür viel zu unregelmässig und nachlässig, um nicht faul zu sagen ^^ und bei mir fängts schon mit dem Anpflanzen an, das ich bis heute nicht beherrsche, mir schwimmen die Pflanzen immer sofort wieder auf und ich krieg nen Anfall X/ ..
      Und ich glaub, ich hab auch generell zu wenig Beleuchtung (den Fischen zuliebe) in den Becken, als das da groß Pflanzen wachsen wollen.
      Der Idealfall wäre für mich der Aufwand, den Robert da betreibt, für mich is das einfach bewundernswert und traumhaft.
      Ich hab jetzt im großen Becken ganz günstig ein paar größere Pflanzen bekommen, die hab ich gleich in Töpfe gesteckt, da hab ich als erste Schicht in die Töpfe den Pflanzenbodenstartergrund JBL Aqiuabasis Plus gemacht und oben drauf Manado, mal schaun, ob's diesmal was für länger wird, trotz Heros X/ .
      Hi Benni,

      als ich hab nur Hammerschlag im Becken und der wuchert Gott sei Dank auch super ohne irgendwelche Dünger. Ich kipp aber trotzdem alle 4-6 Wochen beim WW mal ein Bissal Dennerle Flüssigdünger rein.

      Klappt bis jetzt super und ich muss mich nicht näher mit diesem Thema beschäftigen und kann die Zet in Cichliden investieren. :thumbsup:
      Hallo zusammen,

      ich habe hier mal wieder ein altes Thema ausgegraben, weil ich demnächst neuen Dünger kaufen muß und mich da eure Langzeiterfahrungen sehr interessieren.

      Ich habe in meinem bisherigen langen Aquarianerleben ja schon die Dünger verschiedenster Hersteller genutzt.
      Seien es nun die von Dennerle, Dupla, Drak oder auch Easy Life, funktioniert haben sie alle irgendwie.
      Heute möchte ich aber nicht mehr viel herum experimentieren und ständig messen, ob auch alle Nährstoffe ausreichend vorhanden sind. Irgendwann vergeht einem die Lust dazu, man will nur noch schauen und genießen.

      Als Grunddünger habe ich meinen Bodengrund ja mit DRAK Terrdrakon versehen.
      Außerdem an die Pflanzenwurzeln Düngekugeln mit Spurenelementen sowie den wichtigen Nährstoffen NPK, also Stickstoff, Phosphat und Kalium gedrückt. Jetzt geht es mir also nur noch darum, welchen Flüssigdünger ich dauerhaft verwenden möchte.

      Grundsätzlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit dem Dennerle-Düngesystem gemacht, das aus den Komponenten V30 (Volldünger), E15 (Eisendünger) und S7 (Spurenelemente etc.) besteht. Die Dosierung ist dabei ja denkbar einfach: V30 immer am 30. eines Monats, E15 immer am 15. und S7 einmal je Woche. Funktionieren tut das ganze sehr gut, aber man bezahlt dabei ja auch immer den teuren Namen mit. Diese drei Dünger im größtmöglichen Gebinde kosten immerhin zusammen an die 100 Euro!

      Jetzt habe ich mal etwas mehr über den Easy Life-Dünger ProFito gelesen, 5 Liter kosten zwischen 35 und 40 Euro!
      Der Hersteller gibt an, das man diesen Dünger als Alleindünger verwenden kann.
      Es würde in den meisten Fällen noch nicht einmal mal ein zusätzlicher Eisen- und Kaliumdünger gebraucht.
      Ich weiß, Papier ist geduldig und alle loben ihre Produkte über den grünen Klee.
      Aber dafür habe ich ja euch und eure Erfahrungen. :thumbsup:

      Kann mir da jemand etwas zu sagen, einen guten Tipp geben?
      Oder sollte ich doch besser bei dem altbewährten, aber teuren Dennerle-System bleiben?
      Ich sag einfach schon einmal vielen Dank im Voraus!
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

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      Hallo Dieter,

      ich habe, wie du, bereits einiges in meinem Aquarianerleben an Düngern ausprobiert und setzte seit einigen Jahren nur noch Profito ein. Gelegentlich gibt es für die Wurzelzehrer ein paar tabletten (Tetra Crypto-Dünger) und das wars. Profito ist wirklich ein sehr gutes Produkt.
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

      "Unbegrenzte Wassermassen,
      die sich nie in Ufer fassen"

      (Perla la Gadeon)

      "Wo die Fische prächtig schwimmen
      und Garnelen Bäumchen klimmen,
      wo die Räume überquellen
      voll mit Aquariengestellen.
      Dort möcht ich mein Leben fristen,
      gemeinschaftlich mit Aquaristen."
      Hi Dieter,

      ich bin komplett weg vom Dünger. Ich habe jede Menge L-Welse mittlerweile und für die habe ich nicht nur das CO2 ausgemacht, sondern ich wechsle auch enorm viel Wasser. Es lohnt sich nicht, da noch mehr reinzukippen als das Diskus-Salz von Preis und das vielfältige Futter.

      Pflanzen wachsen auch so sehr gut.
      Liebe Grüße,

      Robert
      Hey Robert,
      ich kann dir nur beipflichten. In meinem Asienbecken dünge ich höchstens 1x pro Monat 20ml. 30 bis 50% WW pro Woche, dicht besetzt mit recht viel Futterumsatz... und Pflanzen.
      Würde ich es mir sparen, liefe es nicht schlechter...
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Hey Leute,

      vielen Dank schon einmal für eure Meinungen!
      Vielleicht wäre es für mich ja auch mal eine Idee, mal gar nicht mehr zu düngen.
      Das hab ich bei bepflanzten Aquarien zwar noch nie gemacht, aber noch bin ich ja nicht zu alt, um mal was Neues zu probieren.
      Falls die Pflanzen dann doch mal Probleme bekommen, könnte ich ja immer noch mit einer Düngung beginnen.
      Ich habe es nur so gelernt und immer noch im Hinterkopf, das Pflanzen bei hohen Wassertemperaturen und stärkerem Licht immer Dünger benötigen.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo Dieter,

      bin im wesentlichen bei meinen Vorrednern hinsichtlich einer zusätzlichen Düngung. Du hast mit der Wurzel- bzw. Bodengrunddüngung die wesentlichen Vorraussetzungen für einen guten Wuchs deiner Pflanzen geschaffen. Jetzt kommt es darauf an, dass du deine Pflanzen beobachtest und auftretende Mangelerscheinungen, am Blattwerk sichtbar, erkennst.
      Ich gebe dir mal hier eine Bebilderung, die du evtl. kopieren und zur Analyse verwenden kannst.

      aqua-rebell.de/wasserpflanzen/mangelerscheinungen.html

      Durch deine Fische und das gereichte Futter kommen reichlich Nährstoffe in die Wassersäule, welche von den Pflanzen genutzt werden.
      Ein wertiger Baustoff kann evtl. nach einer gewissen Zeit als Mangel in Erscheinung treten, das Eisen.
      Hier brauchst du jedoch nicht für teuer Geld, egal von welcher Firma, einen Eisendünger zu kaufen sondern stelle ihn dir selber her. In der Gartenabteilung des Baumarkt liegt deine Lösung.
      Fetrilon 13%!

      aqua-aquaristik.de/bilder/Forum/Fetrilon.pdf

      Im Link findest du die Herstellungweise des Düngers und die Dosierungen bei Bedarf. Dies ist und das kann ich glaubhaft bestätigen der beste Eisendünger in jeder Beziehung. Sein Einsatz führt zum Erfolg.
      Auch ein rostiger Nagel oder 2 helfen bei der Eisendüngung. Kein Witz. Aber dazu evtl. ein anderes mal mehr.
      Und da jetzt die Weihnachtsbäckerei beginnt liegen zwei gute Düngemittelchen in den Regalen, welche im Repertoire eines Aquarianer nicht fehlen sollten, die Pottasche und das Hirschhornsalz.
      Hi,

      habe lange den Profito benutzt, aber letzten Endes kamen immer mehr Bartalgen und Pinselalgen auf.
      Auch das Wechseln auf den Ferro half nicht wirklich.

      Ich vermute, daß sich trotz häufiger Wasserwechsel ein Stoff akkumuliert hatte.
      Und ein anderen ins Minus lief.

      Ich messe nun wieder gezielt Werte wie Magnesium, Eisen, NPK und dünge jeweils zu.

      Bin dann aber vom Profito erst mal weg.
      Als Basisdünger nehme ich seit 2 Monaten den Orinoco:
      stattrand-aquaristik.com/Orino…asic-Eisen-Vollduenger-5L

      Bin da bisher sehr zufrieden, Algen gehen gut zurück/ bilden sich nicht neu, Pflanzen wachsen kräftig und gesund.

      Letztendlich kommt es aber ja auch immer auf die Bepflanzung und Einrichtung/ Besatz selber an und auf das Ausgangswasser.

      Daher ist eine Düngerempfehlung immer etwas heikel.

      Persönlich halte ich ( bzw. die meisten meiner Aquarien) von dem V30 und co z.B. gar nix. :whistling:
      Liebe Grüße Verena

      Generell gilt erstmal: :ichwarsnicht:

      verenas-aquaristik.de
      Hi Verena,

      vielen Dank auch für Deine Meinung (aus berufenem Munde). :)
      Von diesem Orinoco-Dünger habe ich noch nie gehört, werde mich aber schlauer machen.

      Du hast natürlich vollkommen Recht damit, das es kein Patentrezept geben kann.
      Jedes Aquarium funktioniert nun mal anders, selbst bei gleicher Einrichtung und gleichem Besatz.
      Es ist wohl wirklich so, das man sich selbst langsam herantasten muß, was dem eigenen Aquarium am besten bekommt.
      Was früher mal gut gewirkt hat, kann ja im bestehenden Aquarium wieder ganz anders sein.

      Wie es auch sei, ich danke euch allen für eure wie immer richtig gute Hilfe!
      Ich bin verdammt stolz auf unser kleines Forum!
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo zusammen,

      ich habe mal mit zwei Flüssigdüngern (Easy Life Profito, DRAK Ferrdrakon) herum experimentiert, die von vielen Anwendern als gut beschrieben werden. Um überhaupt Unterschiede zu sehen, habe ich ein halbes Jahr lang keinen zusätzlichen Wurzeldünger benutzt.

      Beide habe ich ziemlich genau drei Monate lang verwendet.
      Und beide habe ich zunächst so angewendet, wie es der Hersteller angibt, nämlich einmal pro Woche für die gesamte Wassermenge. So habe ich es aber jeweils nur einen Monat lang gemacht, weil so ziemlich flott Grünalgen entstanden sind. Danach habe die Wochenmenge auf 7 Tagesportionen umgestellt, so gab es keine neuen Grünalgen.

      Mit Profito sahen die Pflanzen zwar gut aus, aber es war kaum ein Wachstum zu sehen.
      Ganz anders beim Ferrdrakon: seit ich den nutze, explodieren meine Pflanzen fast.
      Beim Nixkraut z.B. komme ich kaum noch mit der Entnahme von Pflanzen hinterher, so extrem wächst es. Leider aber auch meine Wasserlinsen, da muß ich fast täglich ran, um sie abzuschöpfen.

      Verwundert hat mich das Wachstum von Pflanzen, die man eigentlich über ihre Wurzeln düngen muß, nämlich Echinodoren und Cryptocorynen. Beide sehen richtig gut aus, entwickeln sich prächtig. Das kann ja eigentlich nur bedeuten, das auch mit der ausschließlichen Düngung mit Flüssigdüngern genug an die Pflanzenwurzeln gelangt.

      Ich habe bei beiden Düngern mal die Eisenwerte gemessen: mit Profito war kaum etwas meßbar, mit Ferrdrakon liegt er etwas über 1 mg/l Wasser. Jetzt habe ich vor, die Ferrdrakon-Menge mal um rund 25 % zu reduzieren, Schauen wir mal, was sich dann so tut.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo Dieter,

      deine verwendeten Dünger sind ein Mikronährstoffdünger und ein fast reiner Eisendünger. Im Profito findest du Makro- und Mikronährstoffe und im Ferrdrakon ebenso, wobei hier der Schwerpunkt auf Eisen liegt.
      Deine Grünalgen kamen u.a. durch das verstärkte Angebot an Eisen aus beiden Produkten.
      Ich gehe einmal davon aus, du hast beide Dünger gleichzeitig angewandt.
      Ich gehe in der Düngung immer von den Bedürfnissen der vorhandenen Pflanzen aus. Hierbei hat sich für mich bewährt, dass eine Tagesdüngung über die Wassersäule den bisher besten Pflanzenwuchs brachte. Hierbei benutze ich Mikro Basic Eisenvolldünger(Mikronährstoffe Eisen, Mangan, Zink, Bor, Kupfer und Molybdän sowie die Makronährstoffe Kalium und Magnesium),er entspricht in etwa deinem Ferrdrakon, und Aqua Rebell Makro Basic NPK.
      Ausserdem wird der Bedarf an den Makronährstoffen Nitrat und Phosphat durch unsere Fische noch ausreichend mit abgedeckt.
      Jedoch hat für mich auch die Bodendüngung meiner Echinodorus nach wie vor ihre Bedeutung.
      Du musst bedenken, dass deine aufgeführten Pflanzen gegenwärtig noch reichlich Nährstoffe im Bodengrund, den du mit Bodendünger versetzt hattest, finden.
      Als kleiner Hinweis, verstärkte Wasserlinsenplage lässt auf hohen Nitratanteil im Wasser schließen.
      Ich habe jetzt, nachdem ich die starken Nitratzehrer im Becken habe, keine Wasserlinsen mehr und muss Nitrat noch nachdüngen.
      Hallo Jürgen,

      ganz vielen Dank für Deine Antwort. Sie ist, wie immer, gut und lehrreich.

      Gleichzeitig habe ich diese beiden Flüssigdünger nie verwendet, erst drei Monat nur Profito, dann drei Monate nur Ferrdrakon.

      Mit dem Bodengrunddünger hast Du natürlich Recht, Jürgen, das ist mir klar, das auch wieder Düngerkugeln an die Wurzeln kommen müssen. Aber erst einmal habe ich gestaunt, wie gut die Pflanzen jetzt nach einem halben Jahr oder Wurzeldünger immer noch stehen, ja sogar gut gewachsen sind. Aber nachdüngen werde ich da wohl erst, wenn mir die Pflanzen den Bedarf anzeigen.

      Mit dem Nitrathinweis hast Du mir wieder etwas ins Gedächtnis gerufen, was ich schon lange erledigen wollte, nämlich den Wert mal wieder zu testen. Die letzte Messung ist schon Ewigkeiten her.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Moin Jürgen,

      da komme ich jetzt nicht ganz mit:

      Hobby wrote:

      Hallo Dieter,

      deine verwendeten Dünger sind ein Mikronährstoffdünger und ein fast reiner Eisendünger. Im Profito findest du Makro- und Mikronährstoffe und im Ferrdrakon ebenso, wobei hier der Schwerpunkt auf Eisen liegt.

      Meinst du in erster Linie ist der Profito ein Mikron.dünger?
      Sowas wäre ja optimal, wenn man einen recht hohen Nitratwert durch die Konsumenten bzw. das Ausgangswasser hat, oder?

      Was würdest du mir ans Herz legen? Ich dünge ebenfalls mit Ferrdrakon, habe im Ausgangswasser einen Nitratgehalt von 50mg/l und ein recht dicht besetztes Becken.

      Die Tagesdüngung ist eine sehr empfehlenswerte Sache. Rentner, Pensionäre, Studenten... haben da gewisse Vorteile :)
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Moin Phil,

      ich denke, die 5 Sekunden Zeit, um mal eben ein paar ml Dünger ins Aquarium zu geben, die hat wohl jeder. Aber es gibt auch relativ günstige Dosierpumpen, die einem die Arbeit abnehmen können. :D
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo Phil,

      Meinst du in erster Linie ist der Profito ein Mikron.dünger?
      Der Meinung ist der Hersteller und nach dem Lesen der Inhaltsstoffe komme ich auch zu dieser Meinung.
      Wesentlich bei der Beurteilung ist aber hierbei für Dieters Grünalgenproblem der Anteil von Eisen, welcher mir in Ferrdrakon größer zu sein scheint.

      Sowas wäre ja optimal, wenn man einen recht hohen Nitratwert durch die Konsumenten bzw. das Ausgangswasser hat, oder?


      Phil, eine kleine Fangfrage? :whistling:

      Aber auch hier eine Antwort.

      Diese,nennen wir sie einmal Steuerfunktion, hast du über Wasserpflanzen, welche einen hohen Bedarf u.a. an Nitrat haben. In meinen derzeitigen Loyaut habe ich solche "Nitrat/Phosphatfresser" eingebaut und muss,
      weil die vorhandene natürliche Menge an Nitrat/Phosphat nicht ausreicht, konstant mit einen Makrodünger NPK nachdüngen.
      Merke: nicht der Dünger, sondern die Pflanze reduziert das Makro(Nitrat/Phosphat) und der Dünger unterstützt die Pflanze darin, indem er selbige durch ein ausgewogenes Verhältniss von Mikro/Makro zu einer stärkeren und größeren Blattmasse verhilft. Er ist also der Motor.

      Ergo: viele Pflanzen gleich ein stabiles Aquarium. Hier spielen aber auch noch die Faktoren der Mikroflora eine gravierende Rolle, zu welcher die Pflanzen einen wesentlichen Anteil beitragen.
      Dies hatten schon unsere Aquarienvorväter erkannt und plädierten( was sich bis heute erhalten hat) beim Start eines Becken und dessen weiteren Betrieb für eine ausreichende, nährstoffzehrende Bepflanzung.

      Fazit:
      Bestücke dein Loyaut mit reichlich Makronährstoffe verbrauchenden Pflanzen, habe sie im Thread "Vorstellung meiner südamerikanischen Pflanzenauswahl für ein neues Layout" aufgeführt, und dein Nitratproblem wird gegen Sero tendieren.
      Teste dann deinen Nährstoffgehalt im Becken und richte danach deinen Düngeplan aus. Ferrdrakon sollte, auf Grund seiner Zusammensetzung, dein Haupdünger bleiben und dann evtl. durch entsprechend Makrodünger ergänzt werden.
      Wichtig hierbei ist aber vorher messen, messen und nochmals messen.

      Zur Tagesdüngung sei gesagt, Ausreden sind die Ursache jedes Handicap.
      Die benötigte Menge am Abend vormischen und bevor man am Morgen das Haus verlässt einfach reinkippen. Die Technikfanatiker nehmen Dosierpumpem.
      Dafür braucht es keinen Rentenschein :00008040:

      Post was edited 1 time, last by “Hobby” ().

      Danke für eure Antworten.

      Hobby wrote:

      [...] und dein Nitratproblem wird gegen Sero tendieren.
      Teste dann deinen Nährstoffgehalt im Becken und richte danach deinen Düngeplan aus. Ferrdrakon sollte, auf Grund seiner Zusammensetzung, dein Haupdünger bleiben und dann evtl. durch entsprechend Makrodünger ergänzt werden.
      Wichtig hierbei ist aber vorher messen, messen und nochmals messen.


      Ich hab kein Nitratproblem. Mein Ausgangswasser hat ein Nitratproblem. Vor dem Umzug verbrauchten meine Pflanzen das Nitrat - damals 20-25mg/l bis zum wöchentlichen Wasserwechsel. Heute dauert es länger, weil auch die Biomasse noch fehlt.
      In meinen Becken schwank auch die Biomasse, was bedeutet, dass ich jeden Tag messen und düngen dürfte...
      Ich schau mal wie weit ich mit wöchentlichen Gaben komme aber die Messung vor dem Wasserwechsel, wie viel Nitrat noch vorhanden ist, werde ich vornehmen.

      Zur Tagesdüngung sei gesagt, Ausreden sind die Ursache jedes Handicap.
      Die benötigte Menge am Abend vormischen und bevor man am Morgen das Haus verlässt einfach reinkippen. Die Technikfanatiker nehmen Dosierpumpem.
      Dafür braucht es keinen Rentenschein :00008040:


      Naja, das tägliche Düngen ist nicht meine Aquaristik, zumal ich es oft genug nicht einhalten könnte, weil ich unterwegs bin. Von daher würde ich nur den falschen Ansprüchen hinterherrennen. Ich hab es mal probiert und weiß wie es darum steht....
      Grüße Phil (VDA 18/026/0094)

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Hallo Jürgen,

      Hobby wrote:

      Dafür braucht es keinen Rentenschein

      das ist doch wohl der Satz des Jahrhunderts! :00008040:

      Diesen Düngekalender wollte ich mir eigentlich schon lange mal anschauen, habe es aber immer wieder vergessen. Darum: danke für die Erinnerung! :thumbsup:
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Moinsen,
      hänge mich mal mit rein hier...
      Donnerstag steht hoffentlich das neue Becken, ich werde 2cm Granatsand einbringen, dann den Drakbodendünger da, wo ich Pflanzen einbringe, Schicht Granatsand darauf, ab wann muss ich dann wenn bepflanzt ist (erstmal rote Cryptos, Wasserfreund und Javafarn auf den Holzwurzeln)düngen?
      Habe erstmal easy Carbo da, CO2 Anlage wird später angeschlossen, da fehlen noch Teile.
      Mag es gerne einfach und unkompliziert, hier sind die Nitratwerte aufgrund der umliegenden Landwirtschaft hoch...
      Danke im Voraus.
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Moinsen Maggi,

      solange nur diese wenigen Pflanzen im Becken sind, würde ich erst einmal gar keinen Flüssigdünger zugeben. Denn neue Pflanzen müssen sich eingewöhnen, in der Zeit wachsen sie auch nicht. Da würde der Dünger nur von Beginn an zu unerwünschtem Algenwachstum führen.

      Um aber überhaupt Algenprobleme einzuschränken, solltest Du vielleicht doch noch einmal überlegen, ob nicht für die ersten Wochen oder Monate der Einsatz von schnell wachsenden und stark zehrenden Pflanzen sinnvoll wäre. Da bieten sich Arten wie Wasserpest oder Nixkraut an. Die könntest Du sogar nur an der Oberfläche treiben lassen, damit die Sicht auf den Boden und damit die Planung einer endgültigen Bepflanzung vereinfacht wird. Ich habe in meinen vielen Aquarianerjahren immer mit Algen gekämpft, wenn ich solche Pflanzen nicht von Beginn an im Aquarium hatte.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

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      Hallo Maggi,

      bringe bitte den Drakbodendünger als erste Schicht in dein Becken und dann darauf den Granatsand.
      Ich würde dir vor Beginn der Einrichtung dazu raten einen Plan über die Bepflanzung und Gestaltung deines Becken zu fertigen. Dadurch weisst du, wo der Drakbodendünger einzubringen ist und welche Pflanzen, wo gesetzt werden sollen.
      Hinsichtlich des Flüssigdünger pflichte ich Dieter bei, die neuen Pflanzen benötigen selbigen zum Start überhaupt nicht, da selbige, sollten sie aus dem Pflanzenhandel kommen, noch über ausreichend Nährstoffe verfügen um eine Umstellung von emers auf submers zu bewältigen. Wenn bereits submers gehaltenen Pflanzen zum Einsatz kommen ist auch hier noch keine Eile geboten, denn das vorhandene Nährstoffangebot im neuen Beckenwasser reicht zum Start vollkommen aus.

      Habe erstmal easy Carbo da, CO2 Anlage wird später angeschlossen, da fehlen noch Teile.


      Diese Aussage beunruhigt mich stark, den sie lässt den Schluss zu, dass du Easy Carbo gleich CO2 setzt.
      Easy Carbo ist kein Kohlendioxydprodukt sondern nur ein Produkt mit Carbonat. Bevor ich hierzu lange ausführungen tätige lese bitte diese Artikel:

      jbl.de/de/blog/detail/123/das-…gung?sort_id=0&areas_id=1

      Hierbei sollte dir besonders Teil 4 zu denken geben!

      Wenn du später an eine Kombination von Kohlenstoff-und Kohlendioxyddüngung interessiert bist, dann können wir hierzu nocheinmal sprechen.

      Nixkraut oder Wasserpest wirst du bei Teichbesitzer finden, nur musst du selbiges ausgiebig desinfizieren!!

      Schau mal:

      aquariumpflanze-shop.de/Aquariumpflanzen/Bund:::47_2.html

      hier bekommst du für 1,99€ je 1 Bund von den benötigten Pflanzen, wie z.b. Haarnixe, Hornkraut, Wasserpest, und alle Egeriaarten.
      Die würde ich mir gemäss deiner Interessenlage bestellen und einbringen. Der Händler ist eine der berühmteten Wasserpflanzengärtnereien Europas.
      Vielleicht sagt dir Bahrt etwas?



      Schau dir mal die weitere Liste an, vielleicht wirst du noch weiter fündig.

      Post was edited 1 time, last by “Hobby” ().

      Hallo zusammen,
      schöner Film von der Wasserpflanzen-Gärtnerei, wir hatten schon mehrmals das Vergnügen mit Hans oder Oliver zu sprechen und/oder einen ihrer Vorträge beizuwohnen.
      Im nächsten Jahr werden wir vom Verein aus die W.-Gärtnerei besuchen und sicher mit vielen Styroporkisten nach Haus fahren.
      Viele Grüße, Apisto...
      Hey Maggi,

      ich kann Dir nur unbedingt zu Jürgens Vorschlag raten.
      Der Oliver Krause garantiert gute und gesunde Pflanzen.
      Die sind dreimal besser geeignet als jede Pflanze, die ein Einzelhändler vielleicht aus einem Gartenteich entnimmt. Auch die Preise sind ja nicht so hoch, das man da ein Risiko eingehen sollte.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Moinsen
      und vielen lieben Dank!
      @Jürgen: Hast mich vor einer Dummheit bewahrt! Ich bekomme ein Pflanzenpaket vom Phil, danach werde ich was fehlt dort bestellen, der Name sagt mir sogar was. Klasse Filmchen, muss ich aber nochmal ganz in Ruhe schauen, heute ist es hier etwas wild zugegangen.

      Den Bodendünger werde ich als erstes einbringen, Dankeschön für die wertvollen Tipps!

      @Dieter: Klar werde ich die Tipps beherzigen.
      Kann aber nach Reinigung des Aquariums und Entnahme des Filters anfangen, es kommen 2 große Wurzeln ins Becken, darunter pflanze ich eh nix, daher kann ich den Bodendünger im Randbereich einbringen.
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Hallo zusammen,

      ich greife dieses alte Thema noch einmal auf, weil ich über Erfahrungen berichten möchte.
      Und weil ich Fragen habe.

      Vor ca. 8 Wochen habe ich Fetrilon im Einsatz.
      Ich habe ein Tütchen davon in 1 Liter Osmosewasser gelöst und gebe von dieser Lösung wöchentlich 20 ml ins Aquarium.
      Seitdem ich das mache, erfolgte eine Explosion von Bartalgen in meinem Aquarium.
      Fast alle Pflanzen sind davon betroffen, das Aquarium sieht fürchterlich aus.

      Hier bei uns gibt es ja einige, die diesen Dünger ebenfalls schon verwendet haben.
      Wie sind da eure Erfahrungen, habt ihr ähnliches beobachten können?
      Ist die wöchentliche Düngermenge vielleicht zu viel?
      Außer dieser Lösung kommen nur Düngekugeln an die Pflanzenwurzeln.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

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      Hallo Dieter,

      die Dosis ist viel zu hoch. Das Fetrilon ist ein echter Algenbooster. Alles was von den höheren Pflanzen nicht verwertet wird wird von den Algen verwertet. Lass das Fetrilon mal für 2 WW weg und fang dann wieder mit einem Zehntel der ursprünglichen Menge an. Wenn zu wenig, kannst du dich immer noch hochtasten.
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

      "Unbegrenzte Wassermassen,
      die sich nie in Ufer fassen"

      (Perla la Gadeon)

      "Wo die Fische prächtig schwimmen
      und Garnelen Bäumchen klimmen,
      wo die Räume überquellen
      voll mit Aquariengestellen.
      Dort möcht ich mein Leben fristen,
      gemeinschaftlich mit Aquaristen."
      Hallo Dieter,

      kann Frank in seiner Aussage nur bestätigen.
      Bevor du einen Eisendünger deinen Becken zufügst musst du deinen Eisenwert messen. Wenn er nicht nachweisbar ist, kannst du mit der Eisendüngung beginnen, jedoch unter der Massgabe, den zu erziehlenden Eisengehalt auf 0,1mg/Liter Wasser zu begrenzen.
      Schau dir im Link einmal unter Pkt.5 die Berechnungsgrundlagen an und verändere daraus schlussfolgernd deine Düngepraxis.

      drta-archiv.de/duengemittel-aquarium/

      Es kann jetzt sein, dass sich das nicht verbrauchte Eisen mit Phosphat verbunden und evtl. im Filter und Bodengrund als Eisenphosphat abgelagert hat.
      Dies kannst du bei einer Filterrevision feststellen, wenn an dessen Boden sich rötlicher Schlamm befindet.

      garnelenhaus.de/wiki/die-phosphatfalle

      Folge dem Ratschlag von Frank und messe nach den 2 Wochen deinen Eisenwert.
      Wie du hierbei vorgehen solltest findest du in diesen Link unter Verbrauchsermittlung.

      aquasabi.de/aquascaping-wiki_n…-pflanzenaquariums-teil-3
      Hallo ihr Zwei,

      ganz vielen Dank für eure Antworten!
      Den Eisenwert habe ich schon regelmäßig im Blick.
      Der liegt jetzt immer bei etwas mehr als 0,1 mg/l.
      Ich werde eure Tipps mal befolgen und schauen, was sich damit verändert.
      Jetzt erst einmal gar keinen Dünger mehr zuzugeben, das hatte ich ohnehin vor.

      Jürgen, ich kenne diesen rötlichen Schlamm aus vergangenen Zeiten.
      In meinen jetzigen beiden Filtern ist davon aber nichts zu sehen.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

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