Coronavirus

      Moin,

      plattfisch wrote:

      Bin mal gespannt auf Eure Meinungen.


      hier ist weniger Meinung gefragt, sondern Wissen.

      Es gibt verschiedene "Arten" Corona-Viren. Manche Corona-Viren können die Artbarriere umgehen, manche nicht. Die Wirtsspezifität ist sehr unterschiedlich, begrenzt sich aber auf Wirbeltiere. Je nach Wirt werden verschiedene Krankheitssymptome ausgelöst.

      Das "aktuelle" Corona-Virus, SARS-CoV-2, löst Covid-19 aus, eine Atemwegserkrankung (Lungenkrankheit). Eine Infektion bei Fischen ist mir nicht bekannt. Da Fische ein anderes Respirationssystem haben, wird hier vermutlich keine Infektion möglich sein, bzw. andere Krankheitssymptome vorweisen.

      Die ersten Infizierten wurden auf einem Fischmarkt entdeckt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen reinen Fischmarkt, sondern um einen Fisch- und Geflügelmarkt!

      Man geht davon aus, dass der Ursprungswirt Fledermäuse sind. Durch Nutztiere kam es dann zur Übertragung auf den Menschen. Den genauen Hergang kennt man jedoch noch nicht.
      Moin Jürgen ! Einen sonnigen Gruß aus Greven. Na, hast du den Winterschlaf beendet ?? Habe ich so
      noch nicht gehört, meine Fische sehen noch gesund aus. Aber DANKE Kollegen für eure Infos !!
      Bleibt gesund und munter, eine gute Zeit, Claus :thumbup:
      Euch einen fischigen, lieben Gruß aus Greven, Claus :00000441:
      Hallo Jürgen,

      das, was ich bisher gehört, gesehen und gelesen habe, ist eine Infektion von Fischen wohl nicht möglich.
      Bei anderen Haustieren wäre ich mir da aber nicht sicher.
      Bisher ist die Annahme, das die Infektion durch den Verzehr von Wildtieren, Fledermäusen und Schlangen, in China passiert ist.
      Jede neue Generation oder Art der Coronaviren birgt aber natürlich noch viele Geheimnisse.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Hi,

      ja, das letzte was ich gelesen hatte war, dass davon ausgegangen wird, dass der Erreger von einem Schuppentier auf den Verkäufer übertragen wurde und von ihm auf die Kunden und es sich so verbreitet hat. (Gezeigt wurde glaube ich das chinesische Schuppentier, Manis pentadactyla).

      Aber ob sich die Viren auf Fische oder andere Haustiere übertragen können, hab ich noch nicht gelesen. Kann natürlich sein, aber wie die Tiere damit dann umgehen und ob es für sie dann überhaupt Gefahren birgt, ist ja dann auch wieder eine andere Geschichte.

      Greg wrote:


      Die ersten Infizierten wurden auf einem Fischmarkt entdeckt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen reinen Fischmarkt, sondern um einen Fisch- und Geflügelmarkt!


      Es war meines Wissens ein Wildtiermarkt, wo man quasi alles bekommen konnte was lebt, oder mal gelebt hat...

      Greg wrote:


      Man geht davon aus, dass der Ursprungswirt Fledermäuse sind. Durch Nutztiere kam es dann zur Übertragung auf den Menschen. Den genauen Hergang kennt man jedoch noch nicht.

      Genau. Von der Fledermaus soll es stammen und dann, aktuellen Vermutungen nach über ein Schuppentier zum Menschen gelangt sein.
      Grüße Tobi
      Hallo, Leute ! Einen sonnigen Gruß aus Greven. Ich stehe ja nun den ganzen Tag in meiner Gockel Butze.
      Mir ist aufgefallen, es laufen immer noch Gruppen von 3-4 Personen durch die Gegend, die haltten sich einfach
      NICHT an die Spielregeln !! Und das sind KEINE Familien. Traurig ! Und die Ungehaltenheit in den Supermärkten
      nimmt zu. Einige sind doch sehr gereizt und machen andere Leute an. Vielleicht ist das ja auch die Angst ??
      Und von den Hamsterkäufen halte ich persönlich ja nun garnix !! Euch eine gute Zeit, Claus :thumbup:
      Euch einen fischigen, lieben Gruß aus Greven, Claus :00000441:
      Hallo zusammen,

      ich habe gestern Abend ein Interview mit Herrn Prof Dr Sucharit Bhakdi gesehen.
      Als ``normaler Bürger`` glaubt man ja was einem vom RKI, den Politikern (ausnahmsweise) usw gesagt wird.
      Aber dieses Interview hat mich doch nachdenklich gemacht da er eine ganz andere Sicht auf die ges. Situation hat.
      Wer möchte kann es sich ja mal anschauen - geht zwar fast eine Stunde - ist es meiner Meinung nach aber Wert.

      Corona Wahn ohne Ende

      @Greg:
      da Du im Forum der Einzigste bist der sich in diesem Gebiet auskennt, würde mich gerade Deine Meiniung interessieren
      Eines Tages wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die du immer wolltest.
      Tu sie jetzt :!:

      viele Grüße
      Bernd
      Moin Bernd,

      Bernd wrote:

      da Du im Forum der Einzigste bist der sich in diesem Gebiet auskennt, würde mich gerade Deine Meiniung interessieren


      ich denke nicht, dass ich da der einzige bin. Hier gibt es noch ein paar andere Leute (Mediziner, Biologen) die in ihrem Studium ebenfalls gewisse Grundlagen in der Virologie, Mikrobiologie, Immunbiologie und Statistik vermittelt bekommen haben.

      Ich möchte mir zudem nicht anmaßen promovierte und habilitierte Naturwissenschaftler/Mediziner, die in diesem Bereich tätig sind, zu korrigieren oder gar zu bewerten. Das steht mir nicht zu, da das meine Kompetenz weit übersteigt. Und ohne Wissen, bilde ich mir nur ungern eine Meinung.

      Ich befinde mich da in derselben Ohnmachts-Situation wie jeder andere auch; Vor lauter Experten sieht man die Expertise nicht mehr.

      Um dennoch ein paar Sätze zu der aktuellen Situation zu verlieren:
      Momentan zeigt sich sehr schön, dass es "die Wissenschaft" nicht gibt. Wissenschaft ist nicht immer eindeutig und geradlinig. Wissenschaft lebt vom Diskurs und von Misserfolgen. Das ist übrigens etwas, was mich bei den öffentlich rechtlichen Sendern ab und zu stört; es sind immer dieselben Experten deren Meinung zählt.
      Dass Leute die aktuelle Vorgehensweise kritisieren, finde ich erstmal gut. Denn kritisch hinterfragen sollte man immer. Bei der Schweinegrippe 2010 wurde immerhin auch europaweit in Puncto Vorsichtsmaßnahmen/Prävention übers Ziel hinausgeschossen.
      Das bedeutet natürlich nicht automatisch, dass das auch auf die jetzige Krise übertragbar ist, soll aber zeigen, dass Entscheidungen und Vorhersagen auch kritisch betrachtet werden können bzw. sogar sollten.
      Zumal aktuell nicht nur die Bedrohung durch das Virus besteht. Psychologische/pädagogische Folgen für Erwachsene/Kinder, sowie wirtschaftliche Folgen können in einzelnen Fällen ebenfalls zu einer akuten Bedrohung werden. Kritik an den aktuellen Beschränkungen kann ich also nachvollziehen, denn letztlich ist es auch ein Interessenskonflikt bzw. eine Frage der Moral.

      Was momentan die richtige Entscheidung wäre, weiß ich nicht. Daher bin ich auch froh, dass ich diese Entscheidung nicht treffen muss.

      In den kommenden Monaten/Jahren wird man sich mit der Aufarbeitung der politischen Entscheidungen während der Covid-19 Pandemie beschäftigen. Dann wird sich zeigen, ob die aktuellen Maßnahmen verhältnismäßig waren oder nicht. Im Nachhinein ist man jedoch immer klüger.
      Hallo Bernd,

      ich kann mich nur den Worten meines Vorschreibers anschließen.
      Das Wissen über dieses neue Virus ist weltweit einfach noch viel zu gering.
      Deshalb ist es auch normal und gut, das Wissenschaftler zu anderen Einschätzungen kommen.
      Oftmals sind diese Erkenntnisse aber gar nicht so weit entfernt, wie es aus dem ersten Blick aussieht.
      Dann ist es lediglich eine andere Art von Kommunikation.
      Und genau das macht es für uns so schwer, aus dem Gesagten auch die richtigen Schlüsse zu ziehen.

      Es gab und gibt ja sehr viele Talksendungen im Fernsehen.
      Dazu wird dann meist auch ein Virologe eingeladen.
      Ich schaue mir viele dieser Sendungen an, ich habe ja viel Zeit.
      Meine Meinung dazu ist, das ich gerne mal eine Sendung sehen würde, in der alle führenden Virologen und andere Wissenschaftler gemeinsam über das Thema Corona reden könnten. Ich denke, das man sich danach ein viel besseres Bild über das Thema machen kann.

      Es scheint manchmal so, das z.B. der Professor Streeck aus Bonn und Professor Drosten aus Berlin nicht miteinander klarkommen. Dem ist aber wohl nicht so, wie beide immer wieder betonen. Das Problem ist, das wir Normalos die Aussagen unterschiedlich bewerten. Insgesamt ist das schon ein schwieriges Thema. Wie Marc schon schreibt, erst in vielen Monaten werden wir sehen, was falsch und was richtig gemacht wurde.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

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      Hi,
      ich kann mich da anschließen, ich hab zwar einen Abschluss in Biologie, würde es mir aber ebenso nicht zutrauen fundamental an der Meinung von hochdekorierten Wissenschaftlern zu zweifeln. Natürlich erscheint die Berichterstattung einseitig, da quasi immer nur dieselben Virologennasen zu sehen sind, allerdings wissen wir nicht wie die Meinung zu diesem Virus unter den Wissenschaftlern ist...wenn sich 99/100 Wissenschaftler in den wichtigsten Fragen einig sind, ist es meiner Meinung nach ebenso nicht richtig, die Eine komplett gegensätzliche Meinung gleichberechtigt darzustellen. Das fällt mir dazu ein, weil das bei den Thematiken Klimawandel und Impfen zB gerade in den Medien gerne gemacht wird. Komplett gegensätzliche Meinungen zum herrschenden wissenschaftlichen Konsens sind dort zahlenmäßig gering und oft nicht seriös. Aber zwei gegensätzliche Meinungen machen eben eine interessantere Diskussion als zwei Wissenschaftler die sich nur noch über Einzelheiten streiten...

      Und das ist es was wir jetzt sehen, Wissenschaftler wie Drosten und Streeck diskutieren Wissenschaft öffentlich. Und da ist Methodenkritik völlig normal, auch in dieser Härte.
      Das bedeutet eben nicht, dass sie komplett unterschiedlicher Meinung sind, aber Genauigkeit ist eben wichtig...und wie Dieter schon richtig schrieb wissen wir noch nicht alles über dieses Virus. Wir wissen für die kurze Zeit schon sehr viel, aber vieles eben nicht genau!

      Was wir allerdings wissen: die Sterblichkeit ist in dieser kurzen Zeit des Jahres bereits höher als in den letzten Jahren, auch im Vergleich mit dem schweren Grippejahr 17/18!

      Und die Entscheidungsfindung in dem Spannungsfeld aus Gesundheit, Wirtschaft, psychische Gesundheit usw. ist wirklich schwer. Und erst wenn alles vorbei ist werden wir vielleicht wissen welche Entscheidungen gut waren, nur die Zeit zurückdrehen und es nochmal mit anderen Maßnahmen zu versuchen geht eben nicht.
      Und ich glaube auch, dass es für viele eben schwer ist zu hören, dass wir nur abschätzen und einschätzen können, welche Maßnahmen helfen könnten. Konjunktive und Wahrscheinlichkeiten sind halt nicht sehr eindeutig :rolleyes:

      MFG
      Sebastian
      Hallo, Leute ! Hoffe ja, ihr hattet einen tollen Sonntag. Habe heute mit meinem Neffen eine kleine
      MOT Tour zum Torfmoorsee bei Rheine gemacht. Der Rest der Familie hat heute das Vorzelt am Wohnwagen
      in Altfunnixsiel bei Wittmund aufgebaut, die Saison startet durch oder so. Also, ich wollte ja kein Gastronom sein,
      ein ganz schöner Akt, um an einen Pott Kaffee und eine Pommes zu kommen. Strenge Auflagen dort vor Ort.
      Abstand und die Heimatadresse aufschreiben bitte ! Aber alle nehmen den gleichen Kugelschreiber... Hihi.
      Aber Volk genug unterwegs heute bei dem tollen Wetter, alle wollen raus in die Natur ! Waffel mit Erdbeeren,
      schlappe 6,00 Euro / Hallo- gute Mage oder.... War ein toller Tag, 2 Ural und 1 Harley. Bleibt gesund und munter.
      Claus :00000441:
      Euch einen fischigen, lieben Gruß aus Greven, Claus :00000441:
      Rocker Claus und seine Touren, immer wieder elefantastisch. :thumbsup:
      Da habt ihr ja Glück gehabt, überhaupt einen offenen Gastronomiebetrieb gefunden zu haben, Claus.
      Ich habe so einige Interviews mit Gastronomen gesehen, die ganz bewusst nicht öffnen.
      Die Kosten wären bei einer geringen Auslastung einfach viel zu hoch.
      Man kann nur hoffen, das dies nicht ein Zweig sein wird, für den nach der Rettung der Lufthansa und der Autohersteller kein Geld mehr vorhanden ist.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

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      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

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      Und meine Seite über das "neue" Becken:

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      Bilder einer Tour:
      Files
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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