Aquariengestell

      Aquariengestell

      Hallo,

      der Aquarienraum in der Schule nimmt langsam Formen an. 4 Becken sind vorhanden, von denen 3 bereits in Betrieb sind. Allerdings stehen die Aquarien suboptimal, was den Unterschrank und dessen dauerhafte Tragfähigkeit betrifft.
      Ich möchte daher ein Aquariengestell selber bauen oder anfertigen lassen. Die angestrebeten Maße gebe ich mal über das beigefügte Bild vor. Die Tiefe soll bei 50cm liegen.

      1) Zu welchem Material würdet ihr raten? Alu-Steckgestell, verschweißter Metallrahmen, Holz-Kanthölzer?
      2) Muss ich noch Zwischenstützen einziehen? Ich gehe mal davon aus, dass eine Spannweite von 160cm frei tragend zu weit ist?

      Bin dankbar für eure fachliche Unterstützung!
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      Tank sei Dank! :howl:
      Frank

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      Hey Frank,
      ich hab mal den Bernhard gefragt, was er davon hält, weil ich weiß, dass die selber Gestellsysteme anbieten. Ich selber würd nur mehr mit Gestellsystem arbeiten, is stabil und du bist einfach am meisten flexibel (ich hab ein geschweistes Stahlgestell - unnötig).

      Und jetzt seh ich grad, dass der Bernhard flink war und dir sogar gleich geantwortet hat :thumbsup:
      Hi,

      Würde auch auf Alu-Steck-system zurückgreifen. Geht schnell, einfach und ist stabil. Wo ich jedoch etwas sorgen hätte, wäre bei der Länge von 160cm, dass sich da das Aluprofil durchbiegt, ohne Stütze in der Mitte. Könnte man lösen, indem man entweder zwischen dem 100cm und 60cm Becken eine Stütze hoch macht, oder die Ebenen tauscht, und zwischen den 80cm Becken eine Stüze macht. Kann aufgrund des "geringen" Gewichtes natürlich auch ohne Stützen funktionieren, aber darauf will ich mich nicht festlegen
      Grüße Tobi
      Hallo Frank,

      ich hatte für meine vielen Aquarien damals verschweisste Stahlregale.
      Die hatten in meinem Keller je Regal rund 650 kg zu tragen und in meinem Arbeitszimmer rund 1.200 kg.
      Die Stabilität war natürlich sehr gut, aber ich hätte sie nicht mehr verwenden können, wenn ich irgendwelche Änderungen bei den Aquarien geplant hätte.

      Ein Freund von mir hatte eine Menge großer Aquarien, die alle auf Alu-Steckregalen standen.
      Die waren stabil genug, und auch nach Jahren mussten sie nicht mal behandelt werden.
      Ein großer Vorteil gegenüber Stahlregalen, denn die setzen mit der Zeit nun mal Rost an.

      Ich habe aber bei einem Händler einmal Aluregale gesehen, die sich durchgebogen hatten.
      Da fehlten einfach Stützen, eine totale Fehlplanung.

      Wenn ich noch mal etwas machen würde, dann nur noch mit den Alu-Steckregalen.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

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      Und meine Seite über das "neue" Becken:

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      Moin Frank,

      bei einer Spannweite von 160 cm würde ich definitiv weitere Stützen einbauen. Es wäre wohl sinniger zwei einzelne Regale mit je 80 cm langen Böden zu nehmen. Wenn du es selber bauen willst, ist ein Alu-Stecksystem oder ein Holzregal vermutlich am besten. Von Tillmanns Holzregal im Durchgangsraum kannst du dich das nächste mal ja ein bisschen inspirieren lassen. ;)
      Neben den vollverschweißten Stahlregalen (die wenig Flexibilität bieten) und den Alu-Stecksystemen gibt es auch noch andere Möglichkeiten Alu zu verwenden. Ich habe zwei Alu-Regale, die von einem Metaller gebaut wurden. Hier gibt es quasi 4 Holme und pro Boden jeweils 4 Sprossen, auf denen dann ein Boden kommt. Sozusagen eine "kubische Leiter".
      Hier sind die Einzelteile etwas größer, aber man kann sie immer noch sehr einfach transportieren, da sie sehr leicht sind. Vor Ort wird dann alles nur noch verschraubt. Diese Option bietet sich aber nur, wenn man jemanden an der Quelle hat und Metall entsprechend verarbeiten kann. Kostentechnisch liegt man da locker im dreistelligem Bereich, außer man bekommt ausrangierte Regale geschenkt, wie in meinem Fall.
      Das Alu-Stecksystem ist zwar eine hübsche, flexible und "einfache" Lösung, aber auch hier muss man je nach Größe tief in die Tasche greifen.

      Käpt wrote:

      Ich habe aber bei einem Händler einmal Aluregale gesehen, die sich durchgebogen hatten.Da fehlten einfach Stützen, eine totale Fehlplanung.


      Das ist tatsächlich "normal". In der Mitte des Regalbodens wirkt keine Gegenkraft in Form eines Holms. Nur die Flächen links und rechts an den senkrechten Holmen bieten Stützkraft. Im Aquaristikstudio Rosenbach konnte ich das damals auch beobachten. Dort waren die Aquarien in der Regel 120 cm lang und standen in riesigen Steckystemen aus Alu. Da bogen sich die Böden auch in der Mitte etwas durch. Das ist aber kein Problem, denn dort wird sowas nichts gestützt. Je länger der Boden, desto mehr biegt es sich in der Mitte durch.
      Bei einer Länge von 1,6 Metern würde ich das aber nicht ausprobieren. Hinzu kommt, dass Frank ja zwei (oder mehrere) Becken auf einen Boden stellen will. Selbst in meinem stabilen Alu-Regal mit einer inneren Länge von ~80 cm kann ich erkennen, dass Aquarien ein gewisses Gefälle vorweisen, wenn man zwei Becken in ein Fach stellt. Torosus hatte dazu mal einen Thread bei der Konkurrenz, hier ein interessanter Beitrag:americanfish.de/forum/index.ph…l/&postID=75295#post75295
      Hi Mark,
      absolut!

      Greg wrote:

      Von Tillmanns Holzregal im Durchgangsraum kannst du dich das nächste mal ja ein bisschen inspirieren lassen. ;)


      Ich glaube unser Freund und Fischweiser @Apisto Swen hat es ähnlich genial gelöst. Da gabs doch auch Fotos hier irgendwo. Unten große Becken, oben dann kleinere. :)
      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Kann das von Mark beschrieben voll belegen, das Alusteckregal biegt sich bei meinen 1,20ern auch minimal in der Mitte. Da die Bodenplatte freitragend ist bei der Länge nicht so arg, aber bei mehr Länge dann doch unnötiges Risiko.

      Ich persönlich finde Holzregale wie bei Swen am genialsten, weil sie eine unnachahmliche Wohnlichkeit ausstrahlen und mit dem natürlichen Baustoff einen für mich hervorragenden Rahmen für die Aquarien bilden. Jedoch ist Holz auch nicht günstig und gehört natürlich gescheit behandelt.

      Daher ist vom praktischen Nutzen sicherlich das Alusteck Vorne :)
      Grüße aus Moers!

      Lennart
      Moin zusammen,
      wie ihr sicher wisst bin ich eher ein Holzbock...
      Es gibt aber viele Möglichkeiten, Hauptsache du lässt etwas Platz zwischen den Becken und nicht dicht an dicht wie auf der Zeichnung. Biegt sich der Boden durch und die Becken stehen direkt aneinander bricht dir das Glas...
      Viele Grüße, Apisto...
      Hallo an alle,

      danke erstmal für die Rückmeldungen. Ein gescheites Regal ist schon mal raus, weil zu unhandlich. Alu ist interessant, weil ich da nur zusammenbauen müsste. Allerdings stört mich hier, dass ich recht unflexibel bin, was die Nutzung der einzelnen Etagen betrifft. Holz ist für mich auf jeden Fall noch im Rennen. Muss mir mal in Ruhe ein Plänchen zeichnen. Momentan stehen die zwei 80er auf gefliesten Schränken. Das quadratische 60er baue ich gelegentlich erstmal ab, da es von der Optik her nicht so gut passt. Sind ohnehin nur noch einige junge Julidochromis ornatus drin. Das 100er steht jetzt vorerst, wie bei Phil in der Schule, auf einem Rollwagen. Von der Bedienung her eigentlich auch recht praktisch.
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank

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      Hey @Alopex Frank,

      Holz is natürlich optisch schon das Eleganteste, das sieht man ja beim Keller von unserm Swen aber ich würd das nur verbauen, wenn ich 100%ig weiß, dass ich das nie wieder umbauen muß, ausser einfaches dranbauen und dass es doch eher nicht übermäßig Gefahr öfters läuft naß bepritschelt (mir fällt zu bepritschelt kein deutsches Synonym ein :D ) zu werden.
      Ich weiß nicht,ob das in einer Schule alles so der Fall is.
      Aber ich hab am Samstag im Hagebau noch ein anderes Stecksystem für dich gefunden.
      Gut erweiterbar und auch halbwegs belastbar, da musst du keine Angst haben, wenn sich mal einer deiner Schüler auch noch ans Becken hängt und wasserfest is es glaub ich auch halbwegs ...
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      :ichwarsnicht:
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      Moinsen,
      Tom, geile Idee, mit den Dingern hatte ich im Baumarkt auch viel zu tun, bzw. zu belasten. Die halten wirklich alles aus, ausser>>> zu viel Nässe, irgendwann blättert die Lackschicht ab, aber als Aquarienträger sind sie ja nicht auf Dauer der Nässe ausgesetzt, denke man wischt sie dann trocken...
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink: