Rio Nanay Skalare, Peruskalare

      Rio Nanay Skalare, Peruskalare

      Moinsen,
      um 11:35 klingelte es endlich an der Türe und das heiß ersehnte Paket wurde überglücklich entgegen genommen und der nette junge Mann von GO hat es mir ins Wohnzimmer hochgetragen.
      Super verpackt, alle Fische augenscheinlich fit.K640_DSCN7997.JPG
      Dann habe ich sie ganz langsam angepasst im Eimer.
      K640_DSCN7999.JPGK640_DSCN7998.JPG
      Nach 2 Stunden durften sie dann ins Aquarium, die L333 Welse waren schnell verschwunden, aber die Nanay-Skalare haben sich umgeschaut im Becken,heut Abend gibt es ein wenig Frostfutter und ne Tablette für die Welse.K640_DSCN8000.JPG
      1 Std. nach dem Einsetzen schon etwas mehr "Farbe":
      K640_DSCN8001.JPGK640_DSCN8002.JPG
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Moin Maggi,

      das freut mich wirklich sehr, das die Fische so gut angekommen sind.
      Man kann auf den Fotos jetzt schon erahnen, welche Schönheiten die Skalare einmal werden.
      Dann hoffen wir jetzt mal, das sie alle gesund aufwachsen und bleiben werden.
      Ich finde es übrigens richtig toll, das Du Dir diese nicht gerade billigen Fische gegönnt hast.
      Deine Leidenschaft für ein richtig schönes Aquarium ist einfach nur Klasse!!
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Hi Maggi,
      tolle Skalare.
      Wie sieht es denn aus? Hast du den Eindruck es hätten noch mehr Tiere sein können? Wie wirken sie in dem 150cm Becken?
      Zu den kleinen Hypancistrus eine kleine Vorwarnung: Die kleinen 201er von mir haben immer mal an den Pflanzen geknabbert. Vielleicht schadet der ein oder andere pflanzliche Tab abends nicht! Tropical Pleco Wafer o.ä.
      Wünsche viel Erfolg!
      Auf deinen Fotos erkennt man nie richtig, dass da auch noch ein ganzer Schwung großer Salmler im Becken schwimmt - gute Tarnung! ;)
      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Moinsen ihr Lieben,
      wenigstens gehen die Nanays sofort an das Futter, sie bekommen nun 2x am Tag TK-Mückenlarven und 1x Trockenfutter.
      Ja für die Welse, die ja eigentlich Fleischfresser sein sollen, gebe ich extra noch Welsplecos dazu. Noch ist die Echinodorus nicht angeknabbert, aber wer weiß.
      Die Salmler schwimmen fit durch das Becken und sind schon richtig groß geworden, auch wenn sie noch nicht ausgewachsen sind, daher reichen 10 Skalare, die sind schon ziemlich groß für ihre 6 Monate...
      Mehr Tiere würde ich nicht einsetzen, dann wird es zu eng, denn die Nanay schwimmen auch in freier Wildbahn im Schwarm zusammen und das tun sie hier nun auch, einfach traumhaft.
      Nun habe ich eben Knoblauchartemia TK gereicht, war zu wenig, alles futsch...
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Hallo Magi,

      die Neuen machen sich super in dem Aquarium, gefällt mir sehr gut.
      Hoffentlich wachsen Skalare, Welse und Salmler zu einer netten Gemeinschaft zusammen, dannn wird das echt ein traumhafter Anblick. :)

      Von den Hypancistrus hast du nur 3 Stück?
      Schöne Grüße aus Wien

      Benni


      Pro kurzflossige Kampffische und Guppys. Kontra Zuchtformen und Hybriden. Schätzt und erhaltet die Artenvielfalt.
      Moinsen,
      ja es ist schon gut dass die Salmler größer sind und noch werden, schwimmen schön im großen Schwarm, wie die Skalare auch.
      Von den Welsen habe ich 3 eingesetzt, werden mir zu groß und nun sind 2 gar nicht zu sehen, die sind halt nachtaktiv...
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Hi Maggi,

      mehr Fische würde ich auch auf keinen Fall einsetzen.
      Weder Skalare noch andere Arten.
      Wenn die Skalare mal richtig groß geworden sind, dann füllen sie den Raum schon alleine aus.
      Außerdem sollen die ja auch die Stars in diesem Aquarium sein.

      Wie die Skalare so gemeinsam durchs Aquarium ziehen, ist auf den Fotos richtig gut zu sehen.
      Die gesamte Ansicht des Aquariums gefällt mir richtig gut! :thumbsup:
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Moinsen ihr Lieben und vielen Dank!
      Mehr Fisch kommt da definitiv nicht rein, der jetzige Besatz ist toll und harmoniert.

      Jürgen, vielen lieben Dank für das tolle Video, da kann man schon erkennen wie der Herr Forkel seine Fische mit viel Liebe großzieht und ich kann es nur bestätigen, ich habe hier Fische die sofort ans Futter gehen, Flocke finden sie noch etwas suspekt, aber mir wurde angeraten abends ein wenig zu geben damit sie sich auch daran gewöhnen.

      In einem anderen Forum bekomme ich grade auf die Backen, vonwegen Skalare in härterem Wasser halten. Finde ich für die Tiere nicht schlimm, man muss sie nur ganz langsam anpassen, das habe ich getan, aber das Beste, der Typ hat Endlerguppys mit im Tanganjikabecken.....................
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Hallo Maggi,
      vonwegen Skalare in härterem Wasser halten. Finde ich für die Tiere nicht schlimm, man muss sie nur ganz langsam anpassen, das habe ich getan,


      Leider muss ich hier gegenhalten. Wenn ich die Wasserwerte deines bzw. deiner Wasserwerke betrachte (Klütz oder Dassow), dann muss ich feststellen, dass zwischen den von S.Forkel angegebenen Wasserwerten( Filmsequenz 7:49-8:00) Kh 4 und Leitfähigkeit 218 zu den dir zur Verfügung stehenden Werten krasse Unterschiede bestehen.
      Klütz bietet Wasser mit Kh 17,9 und Leitfähigkeit 648-723 und Dassow krasse Kh 22,15 und Leitfähigkeit 860-960.
      zweckverband-gvm.de/page/wasserwerke.php
      Diese Werte sind für eine Skalarhaltung vollkommen ungeeignet, denn diese Tiere kommen aus einen Schwarzwassergebiet und sollten auch bei F1 und nachfolgend unter den von Forkel genannten Hälterungbedingungen gepflegt werden.
      skalarezucht.de/de/haltung-pflege-aufzucht
      Es erinnert mich an die Meinung eines Diskusgroßzüchter, dass man seine Diskus auch bei hohen Karbonathärtewerten halten kann. Nur wie lange und mit welchen Problemen wird ausgelassen.
      Eine langsame Anpassung kann ich mir nicht vorstellen, bei bereits ähnlich vorhanden Werten im Becken.

      Ich würde dir, unter diesen Wasserwerten, unbedingt eine Wasseraufbereitung anraten.
      Moinsen Jürgen,
      die Wasserwerte hier wurden abgesprochen, Wasserspeicher in Wahrsow, mir wurde gesagt mit der Vermehrung könnte es Probleme geben, 10 sind genug, ich möchte keine Nachzuchten, obwohl schon gebalzt wird.
      Anbei mal ein kurzes Filmchen nach 3 Tagen schon solche Farben, wenn es ihnen schlecht ginge würden sie Flossenklemmen und keine Farbe bringen:
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Hallo Maggi,

      auch die Werte des Wasserspeicher Wassow sind katastrophal mit einer Leitfähigkeit von 758-846 und einem Kh-Wert von 20,08.
      Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Werte gut für die Langzeithaltung der Tiere sind.
      Ungefähr 2010 hatte ich Probleme mit einen älteren Diskus, welcher zum Kopfsteher wurde. Beim Tierarztbesuch hatte ich die einmalige Gelegenheit die Sektion eines im harten Leitungswasser gehaltenen Diskus mitzuerleben. Dieses Tier war an Nierenversagen, aufgrund der hohen Karbonathärte, verstorben, Die Nierenkanäle waren mit kristalinen Ablagerungen versetzt und dicht. Der Halter war dem allgemeinen Verkaufargument aufgesessen, dass Weichwasserfische problemlos bei hohen Karbonathärtewerten gehalten werden können.
      Deine Tiere werden jetzt noch nichts erkennen lassen, denn alle Weichwasserfische sind enorm anpassungfähig, aber von der Aussicht auf eine Schädigung ihrer Gesundheit ist auszugehen.
      Poste doch einmal die Wasserwerte deines Becken hinsichtlich Leitfähigkeit und Karbonathärte.

      Ich habe dir einmal 3Links herausgesucht. Im ersten und zweiten Link betrachte dir, nachdem du den Text gelesen hast, einmal die Bilder zu den im harten Wasser gehaltenen Tieren.
      Es handelt sich zwar um Diskus, aber Skalare und Diskus leben unter den gleichen Umweltbedingungen.

      http://diskusfische.info/allgemein/weichwasserfische-und-die-wasserh%C3%A4rte.html

      diskusfische.info/technik-1/wa…wasser---awab-wasser.html

      verenas-aquaristik.de/2019/07/gedanken-zu-skalarzuechtungen/

      Post was edited 1 time, last by “Hobby” ().

      Hi Jürgen,
      der Skalar ist einer der am weitest verbreiteten Cichliden Südamerikas. Die Gewässertypen sind ganz unterschiedlich - dGH 20 sollten jedoch eher selten vorkommen. Es bleibt aber eine gewisse Anpassungsfähigkeit, die man den Tieren nicht absprechen kann.

      Hobby wrote:


      Diese Werte sind für eine Skalarhaltung vollkommen ungeeignet, denn diese Tiere kommen aus einen Schwarzwassergebiet und sollten auch bei F1 und nachfolgend unter den von Forkel genannten Hälterungbedingungen gepflegt werden.


      Wenn du schreibst, dass Diskus gemeinsam mit Skalaren in Schwarwasser vorkommen, deckt sich das nicht mit dem was ich bisher gelesen habe - in qualifizierter Fachlieteratur. Meiner Kenntnis nach sind es gerade die sedimentreicheren Weißwasserflüsse, die die Nahrung bringen und Diskus leben vorzugsweise in Mischwasserzonen - den Heckeldiskus mal ausgenommen. Aber Spezialisten und besonders anspruchsvolle Fische sollten nicht zur Verallgemeinerung dienen.
      Ich kenne den ein oder anderen erfolgreichen Aquarianer, der seine Tiere in Wasser mit Härtegraden oberhalb von 15° dGH vermehrt.
      Der Aspekt der Lebenserwartung ist dennoch ein interessanter!
      Andererseits: Welche Lebenserwartung hat ein solcher Cichlide in der Natur? 2 Jahre? Bestenfalls? Handelt es sich vielleicht schlicht um Alterskrankheiten?

      Ein kleiner 'Funfact' am Rande: @Petrazilla Tolle Website! Ich hab sie auf den zweiten Blick erkannt :)

      @Maggi, tolle Fische!
      Wenn Simon - auch abseits dessen was er auf seiner Website schreibt (niemand möchte einen Shitstorm auslösen - das gilt auch und vor allem für anerkannte Fachkräfte) dir das 'GO' gibt, dann hätte ich das auch so gemacht.
      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Hallo Phil,

      natürlich sind die im Handel erhältlichen Skalare anpassungsfähiger.
      Nur wie lange leben diese Tiere und wie oft werden, wie auch bei der diskusuntauglichen Haltung, in den Foren Hilferufe laut, welche ursächlich mit einer nicht artgerechten Haltung in Verbindung stehen?

      Es handelt sich bei den Tieren von Maggi um F1 oder F2 -Nachzuchten von Wildfängen, welche unter den von Simon beschriebenen und besprochenen Wasserwerten gezüchtet und herangezogen wurden.
      Sollte er wirklich sein Go für eine Haltung bei Kh 20 und Leitfähigkeit von 758-846, bei Kenntniss dieser Werte, gegeben haben, dann halte ich dies für äußerst bedenklich.

      Ich gebe dir Recht, man sollte etwas genauer sein mit der Bestimmung der Lebensräume.
      Deshalb hier eine Aufschlüsselung der Lebensräume der Diskusarten sowie der Wasserwerte der südamerikanischen Flüsse. Bei letztere, nur mal so nebenbei, beachte man einmal die Temperaturen.

      diskus-pit.de/Herkunft.htm#Blaue


      web.archive.org/web/2012082907…erte/wasserwerteliste.htm

      Auch in diesen Zusammenhang sehr interessant dieser Artikel:


      vda-online.de/blog/entry/15-sc…aus-der-sicht-der-fische/
      Moin,

      Hobby wrote:

      http://diskusfische.info/allgemein/weichwasserfische-und-die-wasserh%C3%A4rte.html


      diese Quelle halte ich für fragwürdig.

      Eine erhöhte Gesamthärte (=Konzentration an Erdalkalimetallen, darunter vor allem Calcium) ist scheinbar in Ordnung, aber eine erhöhte Karbonathärte (= äquivalente Carbonat-Konzentration) ist schädlich?

      Inwiefern sind Carbonate an der Entstehung solcher Nierensteine beteiligt? Meines Wissens nach gar nicht. Calcium bildet Nierensteine zusammen mit Oxalaten (Salz der Oxalsäure, vor allem in Pflanzen wie bspw. Rhabarber zu finden) und Phosphaten, sodass entweder Oxalat-Steine oder Kalziumphosphat-Steine entstehen.

      Weshalb also ist eine erhöhte Karbonathärte aus physiologischer Sicht schädlich? Ich finde zu dem Thema nichts repräsentatives.

      Im Gegenteil; Hydrogencarbonat wird sogar bei Nierensteinen empfohlen;

      mri.tum.de/sites/default/files…ne_ernaehrungsmedizin.pdf

      Nierensteine entstehen durch Fällungsreaktionen in der Niere.
      In der Niere sind hohe Salzkonzentrationen vorhanden. Salze werden ausgefällt, wenn das Ionenprodukt höher als das Löslichkeitsprodukt ist.

      Harnsäure (Abbauprodukt der Purinbasen, zumindest beim Menschen) fällt bei niedrigen pH-Werten aus, da sie undissoziiert vorliegt. Durch anheben des pH-Wertes mittels Hydrogencarbonat dissoziiert die Harnsäure und die korrespondierende Base ist entsprechend löslich und kann nicht auskristallisieren. Ähnlich sieht es bei Calciumphosphat aus.

      Wenn also ein bestimmter Parameter problematisch für die Nierenstein-Bildung ist, dann ist es vor allem die Gesamthärte.

      Bei der Entstehung von Nierensteinen spielen aber mehrere Faktoren eine Rolle. Ernährung ist hier ein wichtiges Stichwort. Wenn entsprechende Anionen vorliegen (Oxalat, Phosphat) ist deren Bildung begünstigt.

      Die Niere der Süßwasserfische spielt zwar eine wichtige Rolle bei der Resorption von Bicarbonat (onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/jez.a.10309), doch nirgends lässt sich etwas dazu finden, dass Carbonate Nierensteine verursachen.

      Eine seriöse, wissenschaftliche Quelle wäre da hilfreich. Ansonsten ist die These nicht wissenschaftlich fundamentiert.