Werden dem Phosphat nicht Herre...

      Werden dem Phosphat nicht Herre...

      Guten Morgen Zusammen,

      ich komme mir nach all den Jahren gerade vor wie ein Anfänger. Wir haben exorbitant hohen Phopshatwert. So dunkelblau, dass ich nicht mal genau sagen kann wie hoch wirklich. Skala-Ende quasi. Das Aquarium versifft auch immer mehr. So grüne Büschelalgen die sich überall breit machen und zu meinem Leidwesen jetzt auch noch die schwarzen. Wir hatten extra damals bei der Aufstellung des Aquariums nichts aus dem alten Becken mitgenommen und Laborpflanzen gekauft. Und so war auch viele Monate alles gut. Im Frühjahr mussten wir ja aufgrund unserer Flossensaugeraktion und der verrutschten Verrohrung alles ausräumen und somit hat der Bodengrund auch gleich eine Reinigung erfahren. Und jetzt, seit etwa zwei Monaten, habe ich das Gefühl man kann zusehen wie das Becken langsam den Bach runter geht. Sowas hatten wir auch noch nicht. Bodengrund abgesaugt, lauter Gase drin. Riecht wie faule Eier. Jede Woche Wasserwechsel 50%, Filterwartung wie man es halt so macht, keine Besserung. Muss man denn wirklich aller 6 Monate das ganze Becken ausräumen und den Bodengrund durchspülen? Das habe ich in all den Jahren echt noch nie gemacht und es sah auch nie so aus wie jetzt. Hatte mal zwei Tage Adsorber probiert, sind gleich 4 kleine Störwelse gestorben. Habe ich das Zeug wieder rausgenommen und stehe genauso doof da wie vorher. Jetzt ist guter Rat teuer, aber ich leide glaube an einer Denkblockade. Mir fällt nichts mehr ein... ?(
      Hey Sina,
      erstmal Ruhe bewahren...
      Welche Werte hat denn das Ausgangswasser?
      Was für Futter gibst du ins Aqua?
      Überleg mal ob sich aus irgendeinem Einrichtungsgegenstand etwas "herauslösen" könnte.
      Das Phosphat muss ja irgendwo herkommen. Wir haben bei uns relativ viel im Leitungswasser, da hat man eh schlechte Chancen.
      Manchmal habe ich weniger im Aquarium als im Wechselwasser, kann an der Filterung liegen oder den Wasserpflanzen (keine Ahnung).
      Du muss versuchen zu klären woher das Zeug kommt. Es gibt einige Mittelchen auf dem Markt die Phosphate binden. Wenn es dein Leitungswasser ist solltest du es vorher vom Phosphat befreien, z.B. in einer Regentonne oder ähnlichem, gar nicht erst ins Aquarium. Du schreibst auch das dein Bodengrund schlecht riecht, das kann z.B. ein Grund sein, hast du irgendwelche Dünger da drin?
      Mach mal ein wenig Ursachenforschung und nicht aufgeben... Toi Toi Toi
      Viele Grüße, Apisto...
      Hallo ihr Zwei,

      habe das Ausgangswasser gemessen, damit ist alles in Ordnung. Habe auch grad lange mit meinem Händler gesprochen. Glaube auch wir müssen nochmal ausräumen :S Mein Mann hat bald Urlaub, der wird sich freuen was da ansteht :P
      Wir haben so weiße Düngetabletten für die zwei Echis im Boden. Aber an den Stellen ist nichts problematisches festzustellen. Eher unter/um die großen schwarzen Kiesel. Und der Händler sagt, komplett anderen Bodengrund rein. So hübsch und teuer der auch war, es sammelt sich zu viel drin an und dann versifft das. Und unter die Kiesel und die großen Wurzeln kommt man ja nicht ständig drunter zum Absaugen. Schöner Mist. Nun möchte ich aber um nichts in der Welt hellen Sand haben. Ich möchte wieder was natürliches dunkles. Früher hatte ich den Sansibar, aber das Gestiebe war auch nicht schön, ist ja nur im Aquarium rumgeflogen. Und die schönen roten Cryptocorynen können wir dann auch vergessen ?(
      Hallo Sina,

      ich glaube, mit Phosphatproblemen haben schon viele Erfahrungen machen müssen.
      So auch ich, jetzt aber zum Glück schon lange nicht mehr.
      Bei mir konnte ich aber herausfinden, woher die Probleme kamen.
      Ich habe einfach zu viel gefüttert, dabei nicht darauf geachtet, das das Trockenfutter keine Phosphate enthält, und das zweite und wohl wichtigere war das Leitungswasser!

      Ich habe die Werte im Leitungs- und Aquarienwasser häufig getestet, ohne dabei aber zu schlechte Werte zu messen. Dann hatte ich mal gelesen, das normale Phosphattests gar nicht alles anzeigen. Das große Problem waren Bi-Phosphonate (bitte korrigiert mich, wenn der Begriff falsch ist). Nachdem ich dann andere Tests genutzt habe, wurde das Problem deutlich. Ich meine, diese neuen Tests nannten sich Phosphat-Test sensitiv, zumindest die von JBL, die ich damals gekauft hatte.

      Wenn Du aber wirklich nur wenig Phosphat im Leitungswasser hast, dann gehörst Du zu den wenigen glücklichen Menschen in diesem Land. Wohl hauptsächlich durch die Landwirtschaft ist unser Trinkwasser ziemlich stark mit Phosphaten und auch Nitraten belastet. Dazu kommt in diesem Jahr die viel zu lang anhaltende Dürre. Die Gewässer führen nur noch einen Bruchteil der üblichen Wassermenge, wobei aber nur das Wasser darin verschwindet. Die Schadstoffe bleiben, und durch das wenige Wasser ist die Konzentration viel höher als in früheren Zeiten.

      Aber das mal nur als Erklärung, woher das vielleicht kommt.
      Damit haben wir ja noch nichts aus Deinem Aquarium entfernt.
      Du schreibst, das Du schlechte Erfahrungen mit Adsorbern gemacht hast.
      Ich weiß zwar nicht, ob die alle die gleichen Inhaltsstoffe haben, aber ich hatte nie Problemen mit dem von der Firma DRAK.

      Ob die Faulgase im Bodengrund etwas mit Phosphat zu tun haben, kann ich nicht genau sagen, aber das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Aber ich bin ja zum Glück auch nicht allwissend. :D

      Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen hätte ich da jetzt verschiedene Anhaltspunkte:
      • die regelmäßge Nutzung von Milchsäurebakterien; diese Bakterien schaffen auch im Bodengrund eine wesentlich bessere Eliminierung von Schadstoffen; für mein Aquarium dosiere ich nach jedem Wasserwechsel 40 ml, und dann in der Mitte von zwei Wasserwechseln noch einmal 20 ml
      • ein Produkt von der Firma SÖLL, Aquarena. Bei regelmäßiger Anwendung bilden sich genug Bakterien, die den Bodengrund auch sauber halten
      • den Einsatz einer Osmoseanlage; falls wirklich das Problem durch Bi-Phosphonate verursacht wird, dann kannst Du es damit sicher in den Griff bekommen. Solch eine Osmoseanlage wäre ja auch für Dein Riff gut zu gebrauchen.
      Schreibe doch bitte noch, welches Futter in welchen Mengen verwendest.
      Vielleicht finden wir so ja auch noch eine Ursache.
      Wenn keine verfaulenden Pflanzenwurzel vorhanden sind, die diese Gase im Bodengrund verursachen, muß es ja andere Gründe geben.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

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      Und meine Seite über das "neue" Becken:

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      Ach, ich habe noch etwas vergessen!
      Ich hatte auch mal so hohe Phospatwerte, das ich die gar nicht mehr genau messen konnte.
      Da kann man die Wassermenge im Testzylinder einfach erhöhen und dann das angezeigte Ergebnis mit dem Faktor der vergrößerten Wassermenge multiplizieren.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Guten Morgen hier an dieser Stelle,

      ich hänge mal ein Foto mit meinem Futtersortiment hier ran. Man könnte schon so sagen, dass am meisten Gase aus dem Boden kommen, wo das Futter immer hinfällt und gefressen wird. Die Störe schleppen die Tabletten dann gern auch unter die Wurzel und dort komme ich mit Mulmabsauger nicht ran. Aber wir können auch nicht ständig diese Wurzel rausnehmen. Die nimmt die Hälfte des Aquariums ein, in der Höhe das ganze, die ist sauschwer. Ich glaube, so sollte Aquarienpflege auch nicht aussehen müssen :S
      Osmoseanlage kann ich vergessen, das kriege ich hier nicht durch. Da rede ich schon sehr lange. Es stehen schon überall Behälter und Kanister rum wegen dem Sazlwasser für das Riff, irgendwo sind dann auch Grenzen in unserer Minihütte leider. Phosphattest habe ich schon einen ultrasensitiven. Im Riff und Süßwasser zeigt er auch ordentlich an, im Ausgangswasser aber nicht.
      Files
      • futter.jpg

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      Guten Morgen Sina,

      das ist ja Wahnsinn, wie sehr Du Deine Fische verwöhnst!
      So eine große Auswahl an Trockenfutter bekommen meine Fische nicht.

      Das Du keine Osmoseanlage aufstellen kannst, ist schade.
      Aber natürlich auch verständlich, die kostet Geld und man muß zudem Platz haben für ein großes Auffanggefäß für das Reinwasser.

      So, wie Du die Situation jetzt beschreibst, dürfte es wohl daran liegen, das zu viel Futter im Bodengrund versickert. Da haben die Fische ja keine Chance, da irgendwie ran zu kommen. Was ist denn mit Turmdeckelschnecken? Die könnten ganz sicher helfen, den Bodengrund sauber zu halten.

      Wenn Du die aber nicht haben möchtest, dann bleibt wohl nur, den Bodengrund auszutauschen. Deiner sieht zumindest auf Fotos ziemlich grob aus, da wäre eine feinere Körnung wohl besser geeignet. Sicher, darin kann auch Futter im Boden verschwinden, aber wahrscheinlich nur oberflächlich. Das sollten Deine Corydoras dann eigentlich finden und vertilgen.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Moin Sina,

      der faulige Geruch kommt durch Gase wie Methan und Schwefelwasserstoff. Hast du auch schwarz gefärbte Stellen im Bodengrund, oder an Einrichtungsgegenständen, die teilweise im Boden sind?

      Ich denke das Problem wird hier nicht einzig und allein das Phosphat sein, denn das klingt eher danach, dass allgemein zu viele organische Nährstoffe eingetragen werden.
      Es ist natürlich schwer aus der Ferne zu beurteilen woran es liegen könnte.

      Die von Dieter erwähnten Polyphosphate (die heißen übrigens Diphosphate, Dieter. Bisphosphonate sind nochmal was anderes :) ) kann man mit den "normalen" Tests nicht nachweisen. Du kannst aber mal dein Ausgangswasser auf über 70°C erhitzen. Denn dann zerfallen Polyphosphate zu Orthophosphat. Das abgekühlte Wasser dann einfach nochmal testen.

      Polyphosphate zerfallen unter normalen Umständen nur sehr langsam. Also denke ich nicht, dass Polyphosphate dafür verantwortlich sind. Das Auftreten von Blaualgen wäre schon eher ein Indiz dafür, dass Polyphosphate in deinem Leitungswasser sind.

      Ich sehe das Problem irgendwo anders:
      • zu hoher Besatz
      • zu viel Futter
      • zu kleiner Filter
      • zu starke Düngung
      • zu stark verdichteter Bodengrund
      • zu große Wasserwechsel-Intervalle
      @Dieter: Es gibt ja nicht jeden Tag alle Futtersorten zugleich. Immer bissel abwechselnd :D

      @Greg: solche Stellen sind mir nicht aufgefallen. Zumal das in schwarzem Bodengrund auch relativ schwierig ist. Den Wassertest werde ich so mal durchführen. Danke für den Tipp.

      Vom Besatz her bin ich gefühlt eher unterbesetzt mit dem Becken im Gegensatz zu früher. Was natürlich gut möglich ist, dass ich zu viel füttere. Das kann ich ändern. Als Filter ist der größte Oase BioMaster Thermo 600 dran. Düngen tue ich fast nichts, die Pflanzen wachsen so sehr gut. Nur ein bisschen Dennerle Pflanzen Elexier. Wasserwechsel machen wir jede Woche 50%. Ich denke das ist ausreichend so. Von mehr habe ich jetzt auch noch nirgends gehört oder gelesen. Ja und der Bodengrund. Ich denke dort liegt schon einiges im Argen. Es ist schade, so schönen hatte ich noch nie, aber er ist mit 3-5 mm auch etwas zu groß um dass ihn die Panzerwelse richtig durchgründeln können. Es wird wohl leider auf einen Austausch hinaus laufen. Habe hier gestern eine Link gefunden zu geeignetem schwarzen Bodengrund. Der wird es vielleicht werden.
      Hi Sina,

      ich hatte auch mal solche Probleme im Becken meiner Frau, dort hielten wir den Blauer Floridakrebs - Procambarus alleni.
      Es war genauso wie du es beschreiben hast und ich habe auch alles mögliche probiert bis ich das genommen habe.....
      möchte hier keine Schleichwerbung machen ist aber ein sehr gutes Produkt :rolleyes:

      zooroyal.de/amtra-wasserpflege-clean-1000ml

      Ich habe die Pflegearbeiten weiter gemacht wie bisher, regelmäßiger Wasserwechsel etc..... und entsprechend die Menge wie angegeben nur nachdossiert !!!
      Danach hatte ich keine Probleme mehr, bei mir hat es geholfen. Drücke dir die Daumen dass du dein Problem schnell in der Griff bekommst. ;)

      LG Micha
      Tu,was du kannst,
      mit dem, was du hast,
      wo immer du bist.

      Th. Roosevelt
      Hallo Sina,
      ich habe einmal den folgend Rat befolgt, nachdem ich schwer mit Blaualgen zu kämpfen hatte. Der Phosphat-Level hat sich damit auf eine guten Wert eingependelt und die Blaualgen mit der Zeit verschwunden. Es gibt im Baumarkt feine Stahlwollepads in Feinheit 0. Die hab benutzt.
      Als "Beutelchen " hab ich einfach Nylonsocken aus der Sockenschublade im Kleiderschrank meiner Frau stibitzt :D
      Die chemische Methode: Man besorgt sich sehr feine Stahlwolle (zur Möbelrestauration, nicht zur Küchenverwendung!). Davon gibt man ein etwa faustgroßes Stück in einen kleinen Netzbeutel und hängt diesen in das Aquarium. Durch die einsetzende Reaktion oxidiert die Stahlwolle oberflächlich und es entsteht Rost. Der Sauerstoffanteil wird in einer Folgereaktion gegen das Phosphat-Ion ausgetauscht. Dabei entsteht wasserunlösliches Eisenphosphat. Nach zwei bis drei Tagen sollte das Beutelchen wieder entfernt werden. Der Phosphatgehalt des Wassers sollte nun deutlich gesenkt worden sein. Liegt der Wert immer noch zu hoch, kann erneut Stahlwolle eingesetzt werden. In einigen Fällen tritt eine Wassertrübung auf, die jedoch keine negativen Auswirkungen besitzt. Nach der Entfernung der Stahlwolle verschwindet die Trübung von allein wieder. Quelle: http://www.aquaristik-hilfe.de

      Gruß aus Werne
      Thomas
      Hallo Thomas,

      ganz große Klasse, das Du an diesen Tipp gedacht hast.
      Ich habe das zwar schon mehrfach gelesen, aber im Kopf war es leider nicht mehr vorhanden.
      Da werde ich glatt mal den Phophatgehalt bei mir messen und Stahlwolle testen, falls der Wert bei mir zu hoch ist.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Guten Morgen,

      danke euch beiden auch noch. Da haben wir ja einiges was wir noch ausprobieren können :)

      Micha, wenn ich das Produkt woanders her beziehen möchte, sieht die Flasche anders aus. Ist das eventuell nur eine neue Aufmachung, aber das gleiche drin?

      Guckst du mal bitte HIER
      Guten Morgen Zusammen,

      mal ein kleines Updates, welchem ein großer Aufwand voraus ging 8o

      Vier Tage haben wir an der Becken"sanierung" gewerkelt. Aber eine Hauruck-Aktion wie im Frühjahr wollten wir uns nicht antun. Am ersten Tag habe ich alle Anubias und Steine aus der rechten Hälfte entfernt und dann die große Wurzel auf dieser Seite gereinigt. Außerdem Bodengrund abgesaugt und Wurzel wieder rein. An Tag zwei das Spiel ähnlich auf der linken Seite. Das war so die Vorarbeit quasi. An Tag drei hatte dann auch mein Mann Zeit und wir nahmen die restlichen Pflanzen, die verbleiben sollten, und alle Wurzeln heraus. Es erfolgte Wasserwechsel mit intensiver Bodengrundabsaugung. Die Wurzeln schrubbten wir fleißig ab und sortierten sie wieder ein. Dann Wasser Marsch und das Amtra dosiert. Nachmittags dann die gestutzten Pflanzen neuangeordnet eingepflanzt.

      2/3 der großen Kiesel sind im Garten gelandet, der Rest wurde um die Verrohrungen drapiert, damit man das nicht so sehr sieht. 2-3 noch unter den Wurzeln verteilt und das war's. Auf den Wurzeln sitzen jetzt nur noch 2 Büschel Moos, die total veralgten Anubias sind im Garten der Natur zugeführt worden. Es werden auch keine mehr aufgebunden, weil sich zwischen Pflanzenwurzelballen und Holzwurzel immer Schmodder gesammelt hat. An den Stellen wo gefütter wird befindet sich keine Deko mehr, nur noch Bodengrund der abgesaugt werden kann.

      Wir haben zum Wasserwechsel immer den Absperrhahn unten im Unterschrank genutzt. Das war sehr praktisch, hat aber natürlich keinen Mulm aus dem Boden geholt. Diese Bequemlichkeit müssen wir nun wohl aufgeben und den Wasserwechsel kontinuierlich mit Mulmabsaugung durchführen.

      Zwei Tage später haben wir dann noch Veränderungen am Filter vorgenommen. In zwei Etagen von fünf waren Plastekügelchen. In eine Etage haben wir Keramikkügelchen und Söll Baktinetten gegeben, die andere haben wir mit Zeolith befüllt. Dann waren wir im wahrsten Sinne des Wortes fertig. Der Phosphatwert ist auf messbare 0,5 gesunken. Noch lange nicht dahin, wo er hin soll, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Wir warten jetzt erstmal einige Tage ab und wenn sich immer noch nichts tut, versuchen wir das mit der Stahlwolle. Aber es hat ja erstmal oberste Priorität an den Ursachen zu arbeiten.

      Da unsere BTN Rückwand leider zu 1/3 mit den grünen Büschelalgen zugewachsen ist, haben wir noch (wenn auch ungern) zwei Netzpinselalgenfresser zugesetzt. Außer den großen Schwimmraum genießen machen sie aber noch gar nichts :S Naja, jedenfalls haben wir jetzt ein gut aufgeräumtes und bestens durchströmtes Aquarium. Und sind vorsichtig optimistisch, dass das alles was gebracht haben könnte ;) Vorher - Nachher - Fotos folgen dann noch. Muss erstmal verkleinern.

      So, gleich hier jetzt noch mit die Fotos, ging ja noch zu bearbeiten ;)

      Algenbecken:

      sas1.jpg sas2.jpg sas3.jpg

      Nach getaner Arbeit:

      sas4.jpg sas5.jpg
      Hi Sina,

      was für ein Aufwand, um Phosphat und Algen in den Griff zu bekommen!
      Ich hoffe, das so etwas bei mir nie nötig sein wird, denn zu solchen Aktionen habe ich einfach keine Lust mehr. :D

      Solche Algen hatte ich auch ganz sicher schon mal.
      Aber ich erinnere mich leider nicht daran, wie ich die losgeworden bin.
      Abzupfen von der Rückwand geht wohl nicht, oder?
      Wobei die ja sogar ganz gut aussehen, wenn sie nicht überhand nehmen.

      Bei dem noch verbliebenen Phosphatwert würde ich nicht lange warten, sondern möglichst schnell das mit der Stahlwolle probieren. Du hast ja jetzt doch viel weniger Pflanzen im Aquarium, also viel weniger Phosphat-Zehrer. Wenn die Pflanzen es überhaupt schaffen, das Phosphat zu verbrauchen, wird das wohl Ewigkeiten dauern. Und es reichert sich ja leider auch durch die Fütterung immer wieder neu an. Es wäre ja ein echtes Drama, wenn nach dieser vielen Arbeit alles wieder von vorne losginge.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo, Fischfreunde/ und Freundinnen ! Ich habe also in all den vielen Jahren nie Probleme
      mit Algen gehabt, vielleicht auch - weil ich keine Pflanzen habe.... und Einiges an Welsen !
      Euch eine gute Woche, wir haben hier hartes Wasser... Claus :thumbup:
      Euch einen fischigen, lieben Gruß aus Greven, Claus :00000441:
      Hallo ihr Zwei,

      ja eben, es gibt ja Fischbecken ohne Pflanzen und ohne Phosphat. Also muss es ja gehen. Erstmal machen wir weiter große Wasserwechsel. Abzupfen bringt nichts, die sitzen einfach zu fest. Das habe ich schon lange vorher probiert. Stahlwolle bleibt das allerletzte Mittel, sonst weiß ich ja nicht, ob irgendeine der bisherigen Maßnahmen zum Erfolg geführt haben könnten. Das möchte ich noch abwarten. Ich muss dem Zeolith und dem Amtra ja auch erstmal eine Chance geben. Da möchte ich gerne wissen ob das was bringt.
      Hallo Sina,

      da hast Du natürlich vollkommen Recht!
      Daran habe ich mal wieder nicht gedacht, das ja erst einmal alles andere wirken muß. ?(
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo Sina,

      verfolge bisher aufmerksam deinen Thread über dein Phosphatproblem im Becken.
      Zuerst möchte ich dir vom Einsatz der Stahlwolle abraten, da wir heute keine Stahlwolle in der Zusammensetzung wie vor 50 und mehr Jahren haben. Damals konnte man noch Hufnägel und Stahlwolle bedenkenlos nehmen, da selbige reine Eisenprodukte waren.
      Ich vermisse , um einen genauen Überblick zu bekommen, konkrete Messergebnisse des Phosphatgehalt im Leitungswasser (bekommt man vom Wasserwerk). Daraus kann man dann schlussfolgern, ob ein Wasserwechsel zur Anreicherung oder Absenkung des Phosphatgehalt führt.
      Phosphatwerte bis 0,4 mg/l können in einen Aquarium noch akzeptiert werden.
      Sollten die Werte des Wasserwerk gering sein so ist die Ursache im Becken bzw. in der Beckenunterhaltung (Fütterung,chem. und natürl.Hilfsmittel,Bodengrund usw.) zu suchen.
      Entsprechende Hinweise haben meine Vorredner schon zahlreich gegeben.
      Deine bisherige Arbeit am Becken beschränkte sich meiner Meinung nach nur auf die Beseitung der Folgen und nicht auf die Ursache.
      Der Einsatz von Zeolith wird dir keine Wende bringen, denn selbiges nimmt jetzt in erster Linie Ammonium sowie Eisen und Spurenelemente auf. Dadurch werden dir wesentliche Nährstoffe für ein gutes Pflanzenwachstum fehlen und das Medium wird, nachdem es mit Ammonium ausreichend gesättigt ist, diesbezüglich keine Wirkung mehr haben.
      Bedeutet, dass das evtl gebremste Algenwachstum wieder voll zur Wirkung kommt, zumal die Algen ausreichend Phosphat gespeichert haben!
      Ich würde dir folgende Radikalkur, wenn du mit dem Spuk Schluss machen möchtest, vorschlagen:

      1. Algenbekämpfung mit Wasserstoffperoxyd und Easy Carbo

      dazu findest du hier die entsprechende Anleitung

      flowgrow.de/algen/algenbekampf…rstoffperoxid-t23463.html

      hiermit erreichst du alle Algen im Becken, da sie, nach deiner Schilderung, nur im unteren Bereich des Becken vorhanden sind.
      Leider hast du deine stark befallenen Pflanzen schon entsorgt, selbige hätte man mit der Einnebelmethode (Easy Carbo) erfolgreich behandeln können.
      Deine mit Wasserstoffperoxyd behandelten Algen werden weiss und langsam absterben.

      2. Einsatz von Pflanzen, die einen hohen Bedarf an Phophat und Nitrat haben:

      Eichhornia diversifolia - Verschiedenblättrige Eichhornie

      Heteranthera zosterifolia - Seegrasblättrige Trugkölbchen

      Egeria densa - Wasserpest

      Gymnocoronis spilanthoides - Falscher Wasserfreund

      Myriophyllum mattogrossense

      um nur einige zu nennen.
      Ich kann dir Eichhornia diversifolia und Myriophyllum mattogrossense besonders anraten. Diese Pflanzen haben einen sehr starken Bedarf an Phosphat/Nitrat und wären bei deinen Werten genau richtig.
      Als tierische Helfer würde ich nach der Radikalkur Schnecken der Gattungen Clithon (auch Geweihschnecken genannt) oder Neritina beziehungsweise Vittina (Rennschnecken) sowie Ammanogarnelen einsetzen.
      Die Pinselalgenfresser werden dir nicht allzuviel bringen, dies kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Sie bringen nur Unruhe ins Becken und wachsen sehr schnell zu einer stattlichen Größe. Wenn sie ersteinmal auf den Geschmack des Trockenfutter gekommen sind ist ihre "Algenarbeit" vorbei. Bei mir sind sie nur an die Pinselalgen gegangen, die Pelzalgen interessierten sie überhaupt nicht.
      Abschließend noch ein Wort zu deinen Bodengrund. Sollte selbiger jetzt noch der im letzten Bild sein, dann wirst du deine Probleme kaum in den Griff bekommen. Diese Korngröße ist für ein Aquarium und besonders für deine Corydoras vollkommen ungeignet.
      Orientiere dich auf Korngrößen von 0,7-1,2mm. Dieser wird zwar Sand genannt hat aber eine Kiesoptik und du bekommst ihn auch in Naturfarben.
      Wenn du dich zu allen Sandfragen schlau machen möchtest, dann kannst du hier nachlesen:

      deters-ing.de/Wasser/Bodengrund.htm



















      Post was edited 1 time, last by “Hobby” ().

      Hallo Jürgen,

      danke für deine Ausführungen. Nur wenn du die ganze Zeit den Thread schon verfolgst, warum schreibst du denn das jetzt erst alles? Die Stahlwolle hätte ja auch schon längst drin sein können...

      Wir haben ein Welsbecken. Ich kann so feinfiedrige Pflanzen nicht einsetzen, weil sie von den Welsen kaputt gemacht werden. Ich wollte eigentlich von Anfang an nie so viele Pflanzen haben. Ich bin froh dass das so ausgedünnt ist, ich möchte keine einzige mehr darüber hinaus da drinne haben. Viele haben Becken ohne Pflanzen oder mal höchstens einer Anubias und ansonsten noch paar Vallisnerien. Solche Becken gefallen mir am allerbesten. Die Pflanzen sind nur meinem Mann zuliebe drinne und noch für die Kardinälchen, weil die sich ganz ohne nicht wohl fühlen. Für mich ist das jetzt das höchste der Gefühle, und so wie es vor dem ausmisten war, fand ich das einfach gar nicht mehr schön. Mal von den Algen abgesehen.

      Wenn man jetzt davon ausgeht, dass pflanzenlose Welsbecken am schönsten für mich sind, muss es doch auch gehen, dass man ohne Pflanzen keine Algen hat. Solche Becken sind doch hier bei einigen Usern auch vorhanden.

      Und noch ein Wort zum Bodengrund: ich habe auf einer Aquaristikseite gelesen, dass 3-5 mm der absolut ideale Kies für ein Aquarium ist. Da schreibt nun jeder was anderes. Ich bin damals mit Sand nie besonders gut gefahren. Und den schwarzen Gümmersand z.B. mag ich mir nicht holen, habe zu viel negative Erfahrungen darüber gelesen.
      Hallo Sina,

      verstanden, deine Vorstellungen gehen auf ein minimal bepflanztes Aquarium hin.
      Dies entspricht deiner derzeitigen Gestaltung.
      Ausgehend von deiner Vorstellung, ein fast pflanzenloses Welsbecken zu pflegen, kommen wir zum Hauptpunkt, dem Bodengrund.
      Der von dir verwendete Bodengrund ist für eine Welshaltung vollkommen ungeeignet, da er eine viel zu große Korngröße aufweist, den Tieren keine Möglichkeit bietet natürlich im Bodengrund zu gründeln und außerdem nicht gerade optimal für die empfindlichen Barteln der Tiere ist.
      Außerdem werden immer Futterreste sofort in die Zwischenräume verschwinden und dort Fäulnisherde bilden, aber dies wurde ja schon ausgiebig aufgezeigt.
      Hier sehe ich auch eine der Quellen für deine hohen Phosphatwerte.
      In meiner langen Aquarienpraxis habe ich noch nie, die von dir geschilderte, absolut ideale Korngröße von 3-5mm verwendet, da diese Korngröße schnell zum Verdichten des Boden und Bildung von Faulstellen neigt.
      Hole dir eine Korngröße von 0,7-1,2 oder 1-2mm und deine Corys werden es dir danken. Du wirst dann ein gründeln im Boden erleben, bei dem die Tiere mit dem halben Kopf im Kies/Sand verschwinden. Warum habe ich ein/ gesetzt?, weil diese Korngröße nach techn. Parametern noch Sand ist! Siehe Ing. Deters.
      Diese vorgeschlagene Korngröße bekommst du in Schwarz

      amazon.de/Aquarium-JunKies-Kaviarschwarz/dp/B01LWAIHAO

      Ich verwende diesen in der Korngröße 1-2mm dunkel.

      nordland24.de/Aquarienkies

      Bei diesen Korngrößen ist es ganz wichtig, dass der Bodengrund nicht durchgemulmt wird, denn er lässt, ausgehend von seiner Beschaffenheit, keinerlei Futterreste in seine Zwischenräume und bildet demzufolge keine Faulstellen. Erst durch dieses "Mulmen" werden Futtereste und andere Bestandteile in den Sand eingetragen und es kommt zu schwarzen Faulstellen.
      Hallo Jürgen,

      genau, jetzt haben wir uns richtig verstanden ;) Gefährlich für die Barteln ist unser Bodengrund nicht, da komplett kantenfrei und abgerundet. Richtig kleine rundel Kieselchen. Aber dann eben wohl doch zu groß. Meine Informationen hatte ich von hier: aqualog.de/blog/der-richtige-b…-im-suesswasser-aquarium/

      Von deinen vorgeschlagenen Möglichkeiten gefällt mir die, die du verwendest, am besten. Mir tut es zwar echt weh unseren schweineteuren Kies rauszunehmen, aber wenn es denn hilft. Wieviel kg würde ich denn auf 1,30 x 0,60 m brauchen, damit die paar Pflanzen drin halten?
      Moinsen Sina,
      ich habe ja ähnliche Probleme wie du von wegen Algen, aber grade erst neu eingerichtet und werde es mit vielen Pflanzen hinbekommen.
      Dein Bodengrund ist wirklich ein "ich nehme alles auf und lasse es vermodern", kann ich verstehen, hatte ich vor x Jahren am Anfang von Südamerika auch.
      Zwischenzeitlich habe ich ja den Kontinent gewechselt,und die Tanganjikaner brauchten auch feineren Bodengrund>>die reinigten ihre Kiemen mit dem Sand und da sind wir wieder bei den Panzerwelsen, die baden darin und reinigen auch ihre Kiemen. Ist ne blöde Angelegenheit das ganze an Bodengrund auszutauschen, aber die Welse werden es dir danken und wo keine Faulstellen mehr auftreten, umso besser.
      Ich Mulme den Grund nicht mehr durch, noch sammelt sich der Schneckenschiss obenauf, das sauge ich ab und gut. Ich habe noch keinen Fische schwimmen, dann wird sich sicherlich einiges ändern, aber einen Versuch ist es wert. Wenn du Pflanzenarme Becken magst, dann kommen bei hohen Phosphatwerten die Algen eh (bin Spezi dafür, hatte zuletzt noch nicht mal mehr Bodengrund im Becken>Blaualgen)
      Hast nicht ne Efeutute??? Ins Becken hängen von oben und die Wurzeln fressen Phosphat auf, aber Blaualgen siedeln sich dann auch in den Wurzeln an.
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink:
      Hallo Leute,

      eure gesamten Tipps haben wirklich Hand und Fuß!
      Auch ich habe immer Kies mit einer Korngröße von 1-2 mm verwendet, nie einen gröberen.

      Aber ich habe in meinem Leben schon sehr viele ganz toll bepflanzte Aquarien mit genau dem Bodengrund, den Sina jetzt im Aquarium hat, gesehen. Wenn ich mich recht erinnere, dann gab es auch mal bei der Panta Rhei ein wunderschönes Schaubecken mit genau diesem Bodengrund.

      Sicher, gerade für Corydoras ist feiner Sand der beste Bodengrund überhand.
      Aber die kommen auch mit diesem Bodengrund klar, was ich schon oft gesehen habe.
      Die einzelnen Steinchen sind ja relativ leicht, da können Corydoras mühelos drin herum wühlen.

      Gegenüber Sandboden sehe ich da sogar einen Vorteil, gerade wenn man Fische pflegt, die gern im Boden wühlen. Bei Sandboden ist es mir immer wieder passiert, das die Fische Futterreste und anderen Mulm durch ihr Gründeln immer tiefer im Bodengrund verbuddelt haben, und diese Stellen haben dann oft angefangen zu vergammeln und zu stinken. Außerdem hat man ja bei einem Aquarium, das kaum Pflanzen enthält, die direkt in den Bodengrund gepflanzt wurden, immer die gute Möglichkeit, den Bodengrund mit einem Mulmsauger sauber zu halten.

      Man kann die Vermulmung des Bodengrundes aber auch noch ganz stark einschränken, wenn man regelmäßig ein Produkt wie SÖLL Aquarena verwendet. Diese Nutzbakterien wirken besonders gut im Bodengrund, und das alles ohne Chemie. Auch Milchsäurebakterien sind da eine gute Hilfe.

      Als letztes noch etwas zu Rennschnecken: die sind wirklich gute Algenfresser!
      Aber wirklich nur dann, wenn kein anderes Futter ins Aquarium kommt!
      Genau das sehe ich aktuell wieder bei meinen Schnecken!
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Hallo Sina,

      @Maggi hatte geschrieben:
      Hast nicht ne Efeutute??? Ins Becken hängen von oben und die Wurzeln fressen Phosphat auf


      Habe hierfür ein passendes Video gefunden.
      Dieses Becken wird kein Problem mit Phosphat haben. Betrachte auch einmal die Rückseite des Becken, dort kann man die Grösse der Monstera ersehen.

      giniunduwi.info/panzifilm.html

      Persönlich habe ich schon seit Jahren eine Efeutute in meinen Becken.
      Hallo Sina,

      habe heute im Netz eine ganz interessante, biologische Lösung für dein Algenproblem gefunden.
      Der LDA 8, ein klein bleibender Ancistrus mit einen unbändigen Appetit auf Algen.

      l-welse.com/reviewpost/showproduct.php/product/732

      Es lohnt sich einmal die Beschreibungen/Artikel zum LDA 8 durchzulesen.

      Vielleicht gibt es im Forum einen Halter?
      Guten Morgen,

      da bin ich mal wieder :) Danke für die Links. Obwohl ich nach Deters 30 kg mehr brauche als bei der anderen Berechnung... :S Das haben wir uns allerdings für's neue Jahr vorgenommen. Zu viel Hektik derzeit, obwohl wir gar keine haben wollen. Aber an bestimmten Stellen ist man unweigerlich gezwungen die mitzmachen. Geht schon beim Einkaufen der einfachsten und notwendigsten Dinge los. Schrecklich schöne Zeit, der Dezember...

      Jedenfalls hatten wir die Gelegenheit, da wir wegen spontaner Jungtierabgabe mal fast alles haußen hatten, den Bodengrund relativ gut komplett abzusauegn. Und siehe da, Phosphat auf 0,1 runter. Die Büschelalgen interessiert das allerdings nicht. Einmal da, wachsen sie auch munter weiter :cursing: Ist halt leider auch die ganze BTN damit versaut. Haben schon überlegt, die bei dem Bodengrundwechsel gleich mit rauszureißen. Naja, ist ja noch etwas Zeit zum Überlegen. Momentan sieht alles recht gepflegt aus, da man die relevante Stelle hinten nicht einfach so einsehen kann.

      Zu den Ancistrus: das ist immer eine riskante Sache. Ich hatte früher mal die Ancistrus sp. “Rio Paraguay”. Drei Tage nach dem Einsetzen waren alle Pflanzen vernichtet. Seit dem mache ich einen riesen Bogen um diese Spezies ;)
      Hallo Sina,

      schön, dass ihr den Bodengrund getauscht und damit auch die Phosphatnester beseitigt habt. Nun müsst ihr nur noch den Filter vom Bodensatz befreien und ausspülen ( enthält auch abgelagertes Phosphat) und die Filtermedien leicht durchspülen. Die Algen werden durch eure Veränderung in keinerweise Weise beeinträchtigt, denn sie haben ausreichend Nährstoffe gespeichert um eine lange Durststrecke unbeschadet zu überstehen!
      Zur BTN-Behandlung möchte ich nochmals auf meinen Link im Beitrag vom 3.Dezember verweisen.
      Nehme Wasserstoffperoxyd oder Easy Carbo und deine Algen sind Geschichte, die BTN sieht dann wieder manierlich aus.

      amazon.de/Wasserstoffperoxid-L…L%C3%B6sung/dp/B00E65T916

      Hier noch ein Tipp zur Wurzelbehandlung:

      diskus-amazonas.at/News/Eintra…_Wurzeln_gegen_Algen.html
      Hallo Zusammen nach längerer Zeit,

      es ist endlich vollbracht, der Bodengrund ist raus und wurde durch feinen hellen Sand 0-1 mm ersetzt.
      Ich bevorzuge eigentlich schwarzen Bodengrund, aber nun ist es halt hell geworden, ich gewöhne mich ganz langsam dran.
      Das Licht mussten wir sogar etwas runter dimmen, aber da werden die LED auch etwas geschont.
      Für die A. panduro gab es auch eine große Portion verschiedener Laubblätter und paar Erlenzäpfchen.
      Ein paar Fische haben wir abgegeben, die Pinselagenfresser, letzte Jungwelse und leider auch die Pandas, aber es war wirklich etwas zu viel des Guten.
      Nun werden wir sehen, wie sich das Ganze auswirkt und entwickelt.
      Hallo Bernd,

      den Sand hatte ich schon mal und mir danach geschworen, nie wieder. Zu fein, wirbelt überall ständig herum und keine Pflanze hielt da drinne. Das war ein Theater. Schön sah er an sich aus, aber total unpraktisch gewesen.
      Hallo

      Ich hatte damit wegen der Pflanzen keine Probleme.
      Andere Möglichkeit wäre Soil
      Wird ja oft beim Aquascaping verwendet.
      Eines Tages wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die du immer wolltest.
      Tu sie jetzt :!:

      viele Grüße
      Bernd
      Hallo Sina,

      dann drücke ich Dir erst einmal die Daumen, das jetzt nichts mehr mit Phosphat passiert.
      Ich kenne mich weder mit Soil noch mit Sansibar aus, aber gerade für Deine Corydoras ist der jetzige feine Sand ganz sicher richtig gut. Übrigens auch für die Apistogramma.

      Was mir jetzt noch fehlt, sind ein paar neue schöne Fotos vom Aquarium nach der Neueinrichtung. Aber ich habe da natürlich auch Geduld. :)
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

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      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

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      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Guten Morgen,

      ich bin überhaupt nicht glücklich mit der ganzen Aktion. Habe dadurch die A. panduro Dame verloren, die hat den Stress nicht verkraftet.... ;(
      Und optisch gesehen gefällt mir das Aquarium überhaupt gar nicht mehr. Finde den hellen Bodengrund echt schrecklich.
      Im Nachhinein betrachtet hätte ich wohl doch auf den schwarzen Sansibar zurück greifen sollen. Pflanzen hin oder her..... ;(
      Guten Morgen Sina,
      ich mag weißen sehr gleichförmigen Sand auch gar nicht. hab 100kg im Garten "verbaut".
      Dieser hier ist gemischkörnig, trübt kaum, günstig und die Farbe ist einfach angenehm.

      hornbach.de/shop/Flairstone-Ma…pla.751377569.38684470254.

      Es muss ja nicht immer der hochpreisige Aquarienkies/-sand sein.
      Ich hab den Tipp auch bekommen, reiche ihn aber gerne weiter.
      Wenn dein Sand wirklich sehr weiß ist, dann macht mischen aber keinen Sinn.
      Entweder ganz wechseln oder lassen.
      Wenn er dich stört, dann gibt es nur eine Option!
      Nichts ist wichtiger als die Freude am Aqua.!
      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Guten Morgen Zusammen,

      großes Update: der Sand hatte nach nur 14 Tagen schwarze Stellen. Als ich beim Wasserwechsel prüfte, ob das was dramatisches ist, kam mir so ein übler Gestank entgegen, dass ich fast vor'm Aquarium umgefallen bin. Die Pflanzen wuchsen mittlerweile auch schon rückwärts und die Wurzeln gammelten vor sich hin. Ich muss ehrlich sagen, das habe ich in all' den Jahren Aquaristik noch nie erlebt. Ich war auch noch nie so ratlos. Die Konsequenz war schlussendlich die Kapitulation. Wir räumten zum vierten mal innerhalb 12 Monaten ein großes Aquarium aus. Die Nerven lagen dementsprechend blank. Fast eine Woche überlegten wir so gut wie Tag und Nacht, was jetzt an der Stelle werden soll. Mehr Meer stand/steht ja immer noch zur Debatte. Dazu müsste man aber das Aquarium hier verkauft bekommen. Und das ist ein eben so großes Problem. Annonciert, aber bis jetzt keine Interessenten. Und in ein leeres Aquarium bzw. eine leere Stubenecke schauen für Wochen oder Monate? Wer hält das schon aus...?!
      Am Wochenende waren die Würfel dann wie folgt gefallen: ich konnte bis auf die Vietnamesischen Kardinälchen und Panzerwelse alle Fische privat vermitteln. Vor allem in größere Aquarien und an jemanden, der damit weiter nachziehen möchte und sich bestens auskennt. Ich teile nun doch Greg's Ansicht hinsichtlich eines möglichen Überbesatzes und damit auch zu vielen fütterns. Außerdem hat das der eine Filter nicht mehr geschafft. Abgelutschte Wurzelraspeln kamen ja auch noch hinzu. Das war aus heutiger Sicht einfach zu viel.
      Bei dieser Gelegenheit jedenfalls haben wir die Rückwand gleich noch mit Wasserstoffperoxid behandelt. Sieht bis jetzt ganz gut aus. Den Sand rauszuholen, das war echt geruchstechnisch eine riesen Sauerei! Die mega riesen Wurzeln sind ebenfalls fort. Übrig sind zwei kleine Wurzelchen, paar Flusskiesel und Pflanzen, die noch zu retten waren. Ich bekam privat noch rote Tigerlotus und kaufte noch paar Dennerle Pflanzen im Becherchen dazu. Die Kardinälchen und Panzerwelse zogen aus dem Eimer wieder zurück ins Aquarium.
      Und was soll ich sagen? So schlecht ist es gar nicht geworden. Zwar ein völlig anderes Bild, sehr aufgeräumt im Gegensatz zu vorher, aber man kann mal bis zur Rückwand schauen. Die sieht ja so übel nicht aus ;) Und welcher "Nanofisch" kann schon eine Immobilie von 300 Litern sein Eigen nennen? Kann keiner mehr sagen, ist nicht artgerecht ;)
      Was wir jetzt an Bodengrund drinne haben, darüber werde ich berichten, wenn ich sehe wie es in ein paar Wochen läuft. Das möchte ich jetzt erstmal beobachten und analysieren.
      Das lustige daran: entgegen aller Pläne darf es jetzt richtig wild zuwachsen, wenn es das denn möchte und auch tut ;)
      Sollte sich ein Interessent für das Aquarium finden, kann es passieren, dass wir zum größeren Salzigen überwechseln, wenn nicht, wird vielleicht ein Holländerbecken draus ;) Wohin die Reise da mal gehen wird, ist also offen...
      Hallo Sina,

      was für ein Wahnsinn!
      Aber auf jeden Fall die richtige Entscheidung, alles noch einmal neu einzurichten.
      Mit feinem Sand in einem bepflanzten Aquarium habe ich das auch einmal erlebt.
      Faulende Stellen, die man so nicht gesehen hat, die aber echt übel gerochen haben.
      Seitdem verwende ich keinen feinen Sand mehr.
      Nur in Zucht- oder Aufzuchtaquarien, dann aber auch nur eine 1 cm-Schicht.
      Die kann man schnell mal mit den Händen durchwühlen, so das nichts passiert.

      Wie sich das Aquarium jetzt weiter entwickelt, darauf bin ich gespannt.
      Alles einfach mal wuchern lassen finde ich total gut.

      Ein Aquarium komplett zu verkaufen ist echt schwer.
      Wenn da nicht so viel Geld drinstecken würde, dann wäre es besser, es einfach in die Tonne zu hauen. Sich mit möglichen Interessenten herum ärgern, das kenne ich und ich würde es wohl auch nie wieder machen. Vielleicht kommt ja mal der Lottogewinn, dann musst Du Dir darüber keine Gedanken mehr machen. :D
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

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      Guten Morgen Dieter,

      da hast du recht, der absolute Wahnsinn.

      Was eben komisch ist: den viel feineren Sansibar Sand hatten wir ja - wie oben bereits erwähnt - früher auch schon im Gebrauch und da ist nichts passiert. Der war auch relativ hoch eingefüllt, damit die Pflanzen halten. Aber gut, da hingen zwei Filter am Aquarium, hier ist es nur einer. Und der durchströmt offensichtlich auch wirklich nur eine Hälfte des Aquariums richtig gut. Ob die kaum durchströmte Stelle mit dem minimalistischen Fischbesatz jetzt auch wieder so schnell gammelt oder das jetzt so funktioniert, das weiß ich einfach nicht.
      Mal eben nochwas filtertechnisches an die Rückwand pappen geht je wegen der BTN nicht. Genau genommen hätten wohl auf die Länge des Aquariums gesehen auf beiden Seiten Bohrungen angebracht werden müssen, damit man auf jeder Seite einen Filter anschließen kann. Früher habe ich Aquarien grundsätzlich aus Sicherheitsgründen mit 2 Filtern laufen lassen, warum wir hier so minimalistisch vorgegangen sind, kann ich heute überhaupt nicht mehr nachvollziehen...
      Moin zusammen,

      eine Frage: Ist die Temperatur im Sand und im Wasser gleich?

      Ich habe feinen "Poolfiltersand" um die 12-14cm im Aqua. Dort gibt es hin und wieder schwarze Stellen, riecht aber nicht und die Wurzeln faulen auch nicht.

      Im Keller hingegen muss ich im Winter aufpassen wenn die Raumluft nicht gut umgewälzt wird, dort bilden sich dunkle Stellen, es entstehen Faulgase und die Wurzelpflanzen mickern vor sich hin...
      Wenn ich mit der Hand in den Bodengrund fasse gibt es deutlich spürbare Temperatur-Brücken.
      Miss bitte mal die Bodentemperatur.
      Viele Grüße, Apisto...
      Sina,
      hast du mal dran gedacht eine kleine Strömungspumpe zu installieren?
      Tunze 6015 oder sowas? Am besten zum Ansauger des Filters. Unter den Strömungspumpen sammelt sich dann der Schmodder an und kann abgesaugt werden.

      Ehrlich gesagt bin ich auch sehr verwundert und hab keine Idee.
      Ich hatte das noch nie und habe immer schon Sand.

      Will dir auch nicht zu nahe treten, aber vielleicht ist es gestatttet:
      Ist die Fütterung womöglich zu gehaltvoll und reichlich? Vergraben da die Corydoras was beim Gründeln?
      Das würde sich zumindest auch mit der grenzenlosen Vermehrung der Vergangenheit decken.
      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt
      Guten Morgen,

      ich messe die Temperatur heute mal. Bin gestern nicht so richtig dazu gekommen. So insgesamt fährt das Becken ja jetzt so gut wie heizungslos. Die ist zur Absicherung nur auf 22°C eingestellt, da es in der Stube aber ja tags 24° und nachts um die 22° warm ist, springt die gar nicht mehr an. Ich vermute da keine Temperaturunterschiede, aber wie gesagt, messe das heute mal.

      Zum Füttern: ja, das habe ich wohl ein wenig zu gut gemeint. Aber als sich die Flossensauger so extrem vermehrt haben, hatte ich allerdings noch keine Corydoras. Die habe ich ja dann später erst statt der Flossensauger eingesetzt, weil ich keine Massenvermehrung mehr wollte. Und das ist ja dann auch aufgegangen. Es war leider auch so (und ist es bei den Corydoras auch heute noch), dass einiges von dem Futter gar nicht angenommen wurde. Ich habe immer mehr Futter aussortieren müssen, bis kaum noch was übrig blieb. Ehrlich sehe ich die Corydoras heute nie etwas fressen. Ob Frostfutter oder Krümeln, nichts. Welstabletten extra für Corys, damit brauche ich gar nicht mehr anfangen, das wird völlig ignoriert.
      Zur Zeit füttere ich entweder Frostcyclops oder Dupla Rin S. Die Kardinälchen stürzen sich drauf, die Corys interessiert es nicht die Bohne. Hatte einige Welstabs probiert und musste sie wieder vom Boden absaugen, weil sie nicht genommen wurden. Da ich ja keine Garnelen mehr habe und auch keine TDS möchte, muss ich sehr vorsichtig sein.

      Ansonsten hat mein Mann auch schon länger eine Strömungspumpe angedacht. Da wir ja schon zweie im Meerwasser in Betrieb haben, sehe ich aber, dass sie sich nicht so weit drehen lassen, wie wir es benötigen. Das Beste, wenn auch optisch jetzt ziemlich auffällig, wäre ein Eheim biopower, da kann man den Pumpenkopf weit genug zur Seite drehen. Ich bin ja gezwungen an der Seitenscheibe zu befestigen und muss dann fast 90° nach vorne drehen, damit der relevante Bereich durchströmt wird.

      Post was edited 1 time, last by “Sina” ().

      Guten Morgen,

      wir haben gestern den Eheim Aquaball biopower 240 gekauft und installiert. Auf Grund der geringen Beckenhöhe mussten wir zwar eine Kammer weglassen, aber von der Leistung der Pumpe her hätte es nicht eine Nummer kleiner sein dürfen. Das braucht es schon so. Und da wir großen TWW mit gemacht haben, habe ich das mit der Temperaturmessung verbummelt, hole ich aber noch nach :rolleyes: Die Pflanzen wollen noch nicht so recht anspringen nach dem ganzen Theater was sie mitmachen mussten. Auch die neu eingesetzten sehen relativ schlecht aus. Hoffentlich findet das alles irgendwann wieder in ein ordentliches Gleichgewicht. Im Moment sind wir noch weit davon entfernt...
      Geduld ist eine große Tugend in der Aquaristik. Auch ich neige desöfteren dazu, gewisse Dinge in meinem Aquarium beschleunigen zu wollen.

      Wichtig ist jetzt, Regelmäßigen Wasserwechsel, Wasserwerte im Auge behalten, Düngung gut einstellen, Pumpe gut überwachen, alles was halt dazu gehört.

      Wichtig ist eigentlich nur einen guten und regelmäßigen Rhythmus in die Pflege reinzubringen. Wenn du da an alles denkst, dann sollte das auch wieder werden.
      Hallo Karl,

      ich weiß schon ;) Aber wenn das Becken ursprünglich mal richtig schön aussah, ist das Ganze wirklich nicht so einfach :/
      Regelmäßigen TWW machen wir ja eh schon immer jede Woche, daran soll es nicht scheitern. Ich befürchte nur, wenn wir das Becken nicht losbekommen und jetzt zum Pflanzenbecken mutieren sollte, dann müssen wir bei dem geringen Besatz auch wieder eine CO2-Anlage dran hängen. Dabei war ich so froh nichts mehr damit am Hut gehabt zu haben :S

      Mal noch eine andere Frage: ich mag die normalen TDS nicht. Jetzt habe ich gelesen, die schwarzen (Melanoides maculata) sollen sich nicht so stark vermehren. Hat jemand welche und Erfahrung damit? Ich kenne jemanden, der mehrere Becken nacheinander leer geräumt hat um die ganzen normalen TDS ein für alle mal da raus zu bekommen. DAS möchte ich natürlich NICHT!!! Daher meine Frage. Wenn das mit den schwarzen nur nicht ganz so schlimm wäre, dann würde ich nämlich davon auch die Finger lassen!
      Hallo Sina,

      die schwarzen Schnecken hatte ich noch nie, kann da nichts zur Vermehrung beitragen.
      Aber man kann die normalen TDS gut im Zaum halten, wenn man nicht zu viel füttert.
      Ich finde, deren Vorteile überwiegen die Nachteile ganz deutlich.

      Auch Posthornschnecken sehe ich als sehr vorteilhaft an, weil sie eine Menge Algen wegfuttern.
      Eine kleine Schnecken-Armee ist wohl das beste, was man einem Aquarium antun kann.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Moinsen,
      ich hatte hier ja immer extreme Algenprobleme als ich noch Tropheus aus dem Tanganjikasee hatte, nun nach der Umstellung anfangs viele Kieselalgen und ganz kurz auch Blaualgen, aber seit die Pflanzen wuchern ist alles weg, bis auf einige kleine grüne punkte an den Scheiben, sind für mich aber gute Algen, dürfen bleiben wenn ich sie nicht wegputze.
      Habe geschätzt 200 kleine Posthornschnecken im becken die einen phantastischen Job machen, die waren schon vor den Fischen da und ich liebe diese putzigen kerlchen: Sie vernichten keine Pflanzen, vertilgen eventuellen Algenaufwuchs, abgestorbene oder abgefallene Blätter und Futterreste, besser geht nicht.
      Also falls jemand hier Postis haben möchte, ich habe so viele, dass ich sie sogar verschicken würde, wenn man mir schreibt wie...
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :howlwink: