Kationenaustauscher - mein neues Spielzeug

      Kationenaustauscher - mein neues Spielzeug

      Hallo,

      nachdem die Zucht der von mir präferierten westafrikanischen Buntbarsche nur schleppend abläuft, habe ich mir für die Zuchtbecken mal was Neues gegönnt:

      aquarichtig.de/Teilentsalzer-K…ser-mit-pH-und-KH-Senkung

      Das Ausgangswasser ist sehr gut, leider liegt die KH mit 7 noch etwas zu hoch. Mit einer Osmoseanlage wollte ich nicht rumpanschen, weil zu umständlich.
      Der schwach saure Kationenaustauscher könnte eine sehr gute Lösung darstellen, da er direkt mit einer schwachen Pumpe betrieben werden kann und sich prima im Unterschrank verstecken lässt.
      Das Gerät läuft bereits und hat nach etwa 2 Stunden die KH in einem 140l-Becken um 1 Grad gesenkt. Der Durchlauf liegt bei etwa 60l/h, gewünscht langsam.
      Damit nicht zu viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird, schalte ich nachts erst mal aus und morgen geht es dann weiter.
      Ein weiterer Vorteil ist, dass ich das Harz problemlos mit Salzsäure regenerieren kann.
      Schauen wir mal! :thumbsup:
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      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

      "Unbegrenzte Wassermassen,
      die sich nie in Ufer fassen"

      (Perla la Gadeon)

      "Wo die Fische prächtig schwimmen
      und Garnelen Bäumchen klimmen,
      wo die Räume überquellen
      voll mit Aquariengestellen.
      Dort möcht ich mein Leben fristen,
      gemeinschaftlich mit Aquaristen."
      Hallo Frank,

      da hast Du Dir ein Spielzeug gekauft, womit ich noch nie hantiert habe.
      Mir war es immer Suspekt, das ja bestimmte Stoffe nicht aus dem Wasserkreislauf entfernt werden, sondern lediglich in andere Stoffe umgewandelt werden, die dann aber nicht so schädlich sein sollten. Und auch der Säureeinsatz war mir nie so ganz geheuer.

      Jetzt bin ich aber total auf Deine Erfahrungen gespannt!
      Bitte messe doch während dieser Phase einfach mal alle Wasserwerte regelmäßig, und berichte bitte auch über alle Beobachtungen, die Du an Fischen und Pflanzen festmachen kannst. Dir traue ich nämlich eine fundierte und korrekte Wiedergabe aller Beobachtungen richtig gut zu!
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Hey Frank,

      coole Idee, auch ich zähle da zu den Gespannten und bin neugierig auf Deine Langzeitmeinung damit!
      Wenn Du mal Zeit und Lust hast, würd mich auch das darunter intressieren, wies da mit den Schläuchen weitergeht, Pumpe und so :thumbup: .
      Der Durchlauf mit 60L/h hängt von der Pumpe ab oder von der ?"Dichtigkeit"? vom Sand in der Kartusche?
      Wie kann man den Kohlenstoffeintrag kontrollieren, daß da nix passieren kann? Nur mit vorsorglichem Ausschalten?
      Du siehst, ich bin auf dem Gebiet ein komplettes Nackabatzl wie der Ösi sagt ..... :00008084: :D
      Hallo Dieter,

      Käpt wrote:

      Mir war es immer Suspekt, das ja bestimmte Stoffe nicht aus dem Wasserkreislauf entfernt werden, sondern lediglich in andere Stoffe umgewandelt werden, die dann aber nicht so schädlich sein sollten. Und auch der Säureeinsatz war mir nie so ganz geheuer.


      verstehe ich, weil (Achtung! Jetzt nicht falsch verstehen oder persönlich nehmen!) das meiner Meinung nach die typische Mainstream-Haltung gegenüber eher chemisch anmutenden Methoden repräsentiert. Möglicherweise sogar unbewusst, als Haltung übernommen.
      Ich postuliere mal, dass:
      - Methoden wie Umkehrosmose oder UV-Klärung als eher physikalisch eingestuft werden. Dabei greift die Umkehrosmose viel stärker in die Wasserchemie ein, was man durch die Zugabe von "Salzen" aber wieder beheben kann ... :D
      - die Zugabe von Huminsäurepräparaten, MSB, Tonmineralsuspensionen, ... als eher biologisch empfunden und somit grundsätzlich weniger beargwöhnt wird. Dabei sind ja gerade bei den MSB zugegebenermaßen die Effekte eher empfunden als tatsächlich empirisch ermittelt und wissenschaftlich stichhaltig. (Meine - gefühlt - positive Haltung hierzu kennst du. Mir geht es an dieser Stelle nur mal um die menschliche Psyche, ^^ )
      - ein Begriff wie "Kationenaustauscher" eher in der Schublade "Chemie" landet, was durch die Tatsache, dass dann auch noch mit Salzsäure hantiert werden muss, untermauert wird.

      Dabei ist der Einsatz eines schwach sauren Ionentauschers eine eher schonende Angelegenheit. Kationen, also positiv geladene Ionen, werden gegen Protonen (H+) ausgetauscht, nur eben nicht vollständig, d.h. bis an die "Weichwassergrenze". Da es sich dabei maßgeblich um Calcium- und Magnesiumionen handelt, sinkt die Gesamthärte. Die zugeführten Protonen reagieren mit den Karbonationen zu Kohlensäure, die als unbeständige Säure zu Kohlenstoffdioxid und Wasser zerfällt, was somit eine Absenkung der Karbonathärte bedingt. Dadurch sinkt dann auch der Leitwert. Die anderen Anionen sowie Vitamine usw. verbleiben im Wasser. "Umgewandelt" wird da nix!
      Irgendwann, wenn das Trägermaterial seine Protonen "verloren" hat, müssen diese durch ein einfaches Bad in Salzsäure wieder zugeführt werden, d.h. nun werden die dem Aquarienwasser entzogenen Kationen wieder zurückgetauscht.

      Was mich maßgeblich zum Kauf verleitet hat, war aber die Tatsache, dass ich den Ionentauscher direkt mit einer schwachen Pumpe am Aquarium betreiben kann und nicht das Leitungswasser vorher Aufbereiten oder Sammeln muss. Dafür fehlt mir einfach der Platz und auch die Muße.
      Ein kleines Manko sehe ich allerdings schon. Beim Wasserwechsel geraten die Wasserwerte immer erst wieder etwas durcheinander, was bei einem vorherigen Verschneiden nicht der Fall wäre. Ich habe aber von Weichwasserspezialisten gelesen, dass diese ebenfalls erfolgreich mit schwach sauren Ionentauschern gearbeitet haben. Die Fische Verkraften das also offensichtlich problemlos.

      Ich berichte auf jeden Fall weiter! :thumbsup:
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

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      und Garnelen Bäumchen klimmen,
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      voll mit Aquariengestellen.
      Dort möcht ich mein Leben fristen,
      gemeinschaftlich mit Aquaristen."
      Upps,

      der Tom ist auch noch wach!

      Dann mal gleich einige Antworten:
      Der Durchlauf muss über die Pumpenleistung geregelt werden. Ich hatte noch so eine kleine Springbrunnenpumpe (60 - 200 l/h). Der Anbieter empfiehlt für einen optimalen Durchsatz 1-2 l/min. Das kommt prima hin.
      Damit keine Vergiftung durch übermäßig freigesetztes Kohlenstoffdioxid entsteht, wird zudem empfohlen die KH immer nur in Intervallen von max. 3 Grad abzusenken. Das bedeutet für mich, einmal anständig Mitmessen, d.h. regelmäßig die KH kontrollieren, so dass ich dann künftig mit Erfahrungswerten arbeiten kann.
      Die Ergiebigkeit ist mit 6000 Härtelitern angegeben. Da mein Ausgangswasser ja schon eher weich ist, hält das erst mal eine Weile vor, bis eine Regeneration fällig wird.
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

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      Hi Frank,

      Alopex wrote:

      Achtung! Jetzt nicht falsch verstehen oder persönlich nehmen!)

      warum sollte ich so etwas falsch verstehen oder persönlich nehmen?
      Ganz im Gegenteil, ich finde es echt gut, was Du geschrieben hast! :thumbsup:

      Und Du hast auch vollkommen Recht damit, das vieles aus Unkenntnis oder auch aus Traditionen heraus abgelehnt wird, was eigentlich aber doch eine echt gute Sache ist. Da sind Deine Erklärungen einfach sehr hilfreich!

      Ich schaue mir jetzt einfach mal an, welche Erfahrungen Du einbringen wirst.
      Und dann werde ich meinen Kopf mal wieder in Betrieb nehmen und alles neu durchdenken!
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo Frank,

      deine Lösung im Aquarienbetrieb wäre mir, aus Sicht des unkontrollierten CO²-Eintrag zu unsicher. Dieser Eintrag ist höher als eine laufende CO²-Anlage und kann von den Pflanzen nicht sofort verarbeitet werden.
      Wenn es dir um ein sogenanntes "Perpetium mobile" :?: im Bereich des Wasserwechsel, kein Wasser mehr wechseln, geht, dann vervollkommene dein System im Sinne eines AWAB-System. Dann hast du stetig ein artgerechtes, weiches und schadstoffreies Wasser in deinen Becken und kannst auf den Wasserwechsel im großen und ganzen verzichten.

      diskus-scheune-bilshausen.de/awab-system/

      diskus-connection.de/index.php…nke-und-Funktionsprinzip/
      Hallo Jürgen,

      ich habe die Informationen zum AWAB-System mit Interesse gelesen.
      Für meinen Einsatz ist mir das aber dann doch zu viel Technik. Die CO2-Anreicherung muss ich mal durchrechnen bzw. messen. Da aber nur eine Absenkung um 5 Härtegrade erfolgen muss, bekomme ich das sicher gut in der Griff. Der Wasserwechsel an sich soll ja auch nicht ersetzt werden.
      Eine kleine Bitte noch: Setze den Index bei CO2 nach unten. Eine hochsetellte Zahl wird nur verwendet, um Ladungen anzuzeigen, z.B. Ca2+.
      Ansonsten kräuseln sich bei einem Chemiker die Fußnägel. :rofl: Sorry, der Lehrer kam durch!
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

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      Hallo Frank,

      danke für den Hinweis hinsichtlich des Index. Nur tritt jetzt meine Unwissenheit zutage. Welche Tastenkombination verhilft mir zu diesen Zauberwerk?
      Gott sei Dank bin ich noch nicht zu alt um etwas zu lernen :00008040: oder doch :00008862: ?

      Als Wort zum Sonntag, ich liebe Lehrer, wenn sie etwas vermitteln können.
      Nun bist du dran um den Alten weiterzubilden.
      Hallo Jürgen,

      oben in der Taskleiste, links neben der Hochstellfunktion.
      Entweder vorher anklicken, dann schreiben oder markieren und dann anklicken.
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      Hallo Jürgen,

      nicht nur Dir hat der Frank geholfen, mir auch!
      Ich wusste mit diesen zwei "x" nämlich auch nichts anzufangen.
      Nur gut, das wir so tolle Pädagogen hier bei uns haben! :thumbsup:
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo Dieter, hallo Jürgen,

      euch beide hätte ich gerne als Schüler! :danke:
      Dankbar für Bildung, wo gibt es denn so was noch?
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

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      Hallo Frank,

      es gibt doch den tollen Spruch mit dem Alter und der Kuh.
      Und Jürgen und ich sind nun mal schon alte Kühe, auf dieser Wegstrecke waren wir wohl immer offen für Neues. :D
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo Frank,

      zu meiner Schulzeit war der Lehrer noch eine anerkannte Respektsperson, was nicht heißen soll, dass wir keine Rabauken waren als Nachkriegskinder. Aber ich glaube wir hatten eines kapiert, wir lernen nicht für den Lehrer sondern für uns und für diese Vermittlung der Einsicht bin ich meinen Lehrern noch heute sehr dankbar.
      Aber heutzutage sind die Zustände im Bildungswesen politisch gewollt, denn nur ein "dummer" Schüler ist der richtige Untertan. Er hinterfragt nicht, will sich nur amüsieren und die schnelle Kohle machen.

      Deshalb geniesst ihr als Pädagogen, die sich diesen Trend mit Engagement entgegenstellen, meinen vollen Respekt sowie meine Anerkennung.
      Das musste mal gesagt werden, auch wenn es nicht zum eigentlichen Thread passt.
      Hallo Jürgen,

      da kann ich Dir nur voll beipflichten!
      In der heutigen Zeit Lehrer zu sein, stelle ich mir als den ziemlich schwersten Beruf überhaupt vor!
      Denn wenn man mal die Augen und Ohren offen hält und so die Nachrichten verfolgt, dann weiß man, was Lehrer heute alles leisten müssen! Und das nicht nur wegen Inklusion oder der vielen Flüchtlingskinder. Ich vermute, das die heutige Lehrergeneration die schwerste Situation überhaupt hat. Darum auch von mir den allerhöchsten Respekt vor diesen tollen Menschen!
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      So,

      schon mal ein kleiner Zwischenbericht.
      Die beiden Zuchtbecken je 140 L sind jetzt auf KH 2 abgesenkt.
      Beim ersten Becken war wohl das Austauschermaterial noch veklumpt, oder irgend etwas war nicht optimal, so dass das Absenken etwa 8 Stunden gedauert hat.
      Beim zweiten Becken hat es nur knappe zwei Stunden gedauert, bei einer Durchlaufmenge von etwa 80 l/h (reguliert über die gedrosselte Minipumpe). Vielleicht hat sich das Material durch das Umsetzen des Gerätes gelockert?
      Aufgrund der schnellen Absenkung, hat man dann doch eine deutliche Erhöhung der Atemfrequenz bei den Tieren feststellen können und die Otocinclus hielten sich oberflächennah auf.
      Künftig werde ich bei gleicher Pumpenleistung so verfahren, dass ich die Absenkung in zwei einstündigen Intervallen durchführen werde. Da es sich nur um einen Teilentsalzer handelt, erfolgt allerdings keine Absenkung unter KH 2, so dass der Einsatz in Becken zwei bereits den Extremfall dargestellt hat.
      Insgesamt kann ich schon jetzt sagen, dass das Gerät meine Erwartungen voll erfüllt! :thumbsup:
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

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      Hallo Frank,

      das hört sich doch schon mal sehr gut an!
      Könnte man den Enthärtungsvorgang nicht auch so verlangsamen, indem man einen noch geringeren Durchfluss einstellt?
      Oder aber den Durchfluss belässt und die Pumpe per Zeitschaltuhr einfach in häufigen, aber nur kurzen Zeiten laufen lässt?
      Können sich eigentlich schädliche Bakterien/Keime bilden, wenn kein Durchfluss vorhanden ist?
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo Dieter,
      du alter Gedankenleser! Du schilderst genau meine Gedankengänge.
      Aufgrund der Tatsache, dass sich die Pumpe nicht wesentlich drosseln lässt, strebe ich die von dir beschriebene Lösung per Zeitschaltuhr an.
      Hinsichtlich der Lagerung bei Nichtbetrieb: Muss das Gerät entleert werden? Verkeimungsgefahr? Muss es dunkel gelagert werden, damit sich keine Algen ansetzen? ...
      muss ich nochmal beim Hersteller nachhaken.
      Informationen folgen!
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

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      Hallo Frank,

      das ich Deine Gedanken gelesen habe war aber ein ganz großer Zufall! :D
      Schön, das Du Dich da noch mal schlau machen möchtest, denn das interessiert mich doch sehr!
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Hallo Frank,

      würde dir zu einen elektronischen pH-Wert Regler raten um solch dramatische Erscheinung zukünftig zu vermeiden.
      Schau mal hier, dieser Händler ist für mich auf dem Gebiet der Wasseraufbereitung sehr kompetent und er hat mir bei der Lösung meiner Wasserprobleme ausgezeichnet geholfen. Sein Fachwissen und seine Beratung ist top.

      aquarientechnik-gralla.de/esho…uer-mit-1-Liter-Harz.html

      aquarientechnik-gralla.de/pages/teilentsalzer.html

      Die Säule darf nach dem Gebrauch niemals entleert werden. Algenbildung findet nicht statt und ebenso keine Verkeimung.
      Ich habe meine große 15 Litersäule unmittelbar am Fenster stehen und lasse beim Wasserwechsel das Permeat sofort ins Becken ohne den Anfang zu verwerfen.
      Hallo Jürgen,

      na da hat sich meine Anfrage gleich erledigt! Danke für die Rückmeldung, super!
      Du bringst mich auf die Idee, den pH-Wert auch nochmal zu checken.
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

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      Hallo,

      ein kurzer Erfahrungsbericht. Das Prinzip, die Säule direkt über eine kleine Pumpe zu betreiben funktioniert super. Da ich den Austauscher nur etwa alle 1-2 Wochen in Betrieb habe, muss man anfangs darauf achten Restluft aus der Kartusche zu treiben. Dann lasse ich die Pumpe auf niedrigster Stufe etwa zwei Stunden lang laufen und lande bei KH 2. Die Fische bleiben davon mittlerweile völlig unbeeindruckt, da die Auasgangs-KH mittlerweile deutlich niedriger liegt, weil ja nur das nachgefüllte Wasser enthärtet werden muss.
      Leider zeigen sich jetzt allerdings doch Algen an der Kartuschenwand, was ich durch ein Abkleben mit schwazem Panzertape eindämmen werde. Bei der Regeneration des Granulats mit Salzsäure werden die dann sicher abgetötet.
      Auf jeden Fall war die Anschaffung einer meiner besten Käufe. Schade, dass ich nicht schon früher daruf gekommen bin. Der erste Zuchterfolg ließ nicht lange auf sich warten! :thumbsup:
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      Frank (VDA 11/008/0342)

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      gemeinschaftlich mit Aquaristen."
      Moin Frank,

      Alopex wrote:

      Hinsichtlich der Lagerung bei Nichtbetrieb: Muss das Gerät entleert werden? Verkeimungsgefahr? Muss es dunkel gelagert werden, damit sich keine Algen ansetzen? ...
      muss ich nochmal beim Hersteller nachhaken.
      Informationen folgen!


      bist du immer noch zufrieden mit deinem Ionentauscher?

      Ich hab mir gestern Abend einen stark sauren bestellt. Vielleicht hast du ja ein paar ein kleine Tipps/Tricks wie man am besten damit umgeht. ^^

      Ich habe schon von anderen gehört, dass ihnen die Behälter geplatzt sind, weil sie die Anlage bei einem zu hohen Druck betrieben haben. Welchen Druck empfiehlst du?

      Hast du deinen Kati schon regenerieren müssen? Ich frage mich nämlich, wie viel Säure-Lösung man da durch jagen muss.

      Wenn man den Ionentauscher nicht benutzt, sollte man ja Wasser drin lassen, das schrieb ja auch schon Jürgen. Empfiehlt sich da normales Leitungswasser, destilliertes Wasser, oder eine Desinfektionslösung, wie es auch bei Osmoseanlagen empfohlen wird?

      Ich hab mir meinen Kati mit Schnellentlüfter bestellt. Ich hab schon ein paar mal gelesen, dass der sich auszahlt.
      Hallo Greg,

      ich besitze ja einen schwach sauren Kationentauscher, den ich ganz bewusst einem stark sauren vorgezogen habe, da er deutlich einfacher zu bedienen ist.
      Ich betreibe ihn direkt am Aquarium mit einer klenen Pumpe und lasse dann das Aquarienwasser einfach drin stehen. Um der Veralgung entgegenzuwirken habe ich das Gefäß mittlerweile mit schwarzem Panzertape abgeklebt. Regeneriert wird das Granulat einfach in einem großen Eimer mit Salzsäure. Das habe ich allerdings bislang noch nicht durchgeführt, da die Kapazität bislang noch nicht erschöpft ist. Insgesamt bin ich vollauf zufrieden!

      Dein Gerät wirst du allerdings völlig anders behandeln müssen!

      Schau mal hier: aquarichtig.de/Kationenaustaus…auer-Teilentsalzer-Kati_1
      Da gibt es sicher auch Tipps, wenn man nachfragt!
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

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      wo die Räume überquellen
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      Dort möcht ich mein Leben fristen,
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      Moin Frank,

      danke für die rasche Antwort. :)

      Ich werde meinen starken Kati natürlich nicht am Becken selbst betreiben. Ich verschneide mit Leitungswasser, lasse das Kohlenstoffdioxid austreiben und verwende es dann beim Wasserwechsel.

      Wenn ich dann mal ein wenig experimentiert habe und den starken Kationentauscher in Betrieb habe, dann vergleichen wir mal die beiden Systeme. Ich bin mal gespannt. ^^
      Hallo Greg,

      gute Idee! Bin gespannt auf deine Erfahrungen!
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

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      gemeinschaftlich mit Aquaristen."
      Moin,

      der Kationenaustauscher kam bei mir nun schon ein paar mal zum Einsatz, also schreibe ich mal ein paar Zeilen nieder.

      Die Entscheidung das Gardena-Kompaktsystem installieren zu lassen war goldrichtig! Allerdings werde ich mal nach Verschluss-Stopfen von Gardena suchen. Denn die mitgelieferten Schraubverschlüsse lassen sich nur aufschrauben, wenn die Gardena-Adapter abgeschraubt sind.

      Bei Nicht-Betrieb verdunstet aber nicht so viel Wasser wie ich dachte. Aber die Schläuche werden wohl auch einiges zurückhalten.

      Wenn das Wasser einige Zeit lang in der Säule steht, verfärbt es sich leicht rötlich. Deshalb sind die ersten Liter meist Abwasser. Ich denke, dass die leicht rote Färbung und der "chemische Geruch" von dem Farbindikator kommen. Ich hab Gralla zwar schon mehrfach gefragt woran das liegt, aber bisher habe ich noch keine Rückmeldung bekommen...

      Das aufbereitet Wasser hat einen pH von etwa 2,5. Bei meiner hohen Gesamthärte die ich hier habe ist das kein Wunder.

      Aufgefangen wird das Wasser in 13,5 Liter Fässern. Da lasse ich das Wasser dann ein paar Tage drin stehen, damit die Karbonathärte puffern, und das entstehende Kohlendioxid ausgasen kann.

      Ich überlege mir einen Wasser-Vorrat anzulegen. Insgesamt habe ich sieben solcher Fässer. Wenn ich das Wasser dunkel lagere, ohne Lufteinschlüsse bei pH 5,5 dürfte die Keimbelastung relativ gering bleiben.

      Die nächste Anschaffung ist dann ein Carbonfilter. Man muss ja up to date sein ;)
      Files
      Moin Marc,

      schön, das Du über Deine Erfahrungen und Ergebnisse berichtest.
      Bitte mache das weiter so, denn von diesem Thema kenne ich noch zu wenig und würde gerne mehr lernen.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrM8kHbt61VeIpFLz_47MLz

      Hallo Greg,

      ich hatte mir zu Studentenzeiten mal einen kleinen Rollwagen gebaut, in dem ein 60 l-Mostfass verstaut war un d über diesem ware eine Osmoseanlage montiert. Das ginge dann natürlich auch mit dem Kationenaustauscher und/oder Carbonitfilter. War recht praktisch: unten konnte man über einen Kugelhahn das aufbereitete Wasser ablaufen lassen bzw. eine Pumpe direkt in das Fass einhängen und durch die Rollbarkeit ließ sich das Teil schön zwischen Aquarien und Bad hin- und herschieben. Je praktischer man sich das Ganze gestaltet, desto höher bleibt dann auch die Bereitschaft, die Geräte dauerhaft zu nutzen.
      Tank sei Dank! :howl:
      Frank (VDA 11/008/0342)

      "Unbegrenzte Wassermassen,
      die sich nie in Ufer fassen"

      (Perla la Gadeon)

      "Wo die Fische prächtig schwimmen
      und Garnelen Bäumchen klimmen,
      wo die Räume überquellen
      voll mit Aquariengestellen.
      Dort möcht ich mein Leben fristen,
      gemeinschaftlich mit Aquaristen."
      Guten Abend,

      ich wollte mich bei euch nach euren Ionentauschern erkundigen.
      Ich lese gerade für die Uni über Wasserdesinfektion. Da wird empfohlen, das Wasser nach passieren des Ionentauschers mithilfe von UV-Strahlung zu desinfizieren. Das Harz sei stark adsorptiv und daher ein gutes Milieu für Keimvermehrung.

      Es geht hierbei natürlich um humane Anwendungen. Seht ihr da in Bezug auf unser Hobby eine Relevanz?
      Schöne Grüße aus Wien

      Benni


      Pro kurzflossige Kampffische und Guppys. Kontra Zuchtformen und Hybriden. Schätzt und erhaltet die Artenvielfalt.
      Moin Benni,

      interessant was du da schreibst. Ich behaupte mal, dass das je nach Ionenaustauscher variiert.

      Ionenaustauscher sind ja doch recht extreme Lebensräume, da sie meistens entweder einen sehr hohen/niedrigen pH-Wert oder eine hohe Salzkonzentration aufweisen.

      Das ist für die meisten Mikroben ein eher lebensfeindlicher Raum. Bei schwach sauren/basischen (bzw. "salzarmen") Ionenaustauschern kann ich mir durchaus vorstellen, dass manche Mikroorganismen sich hier ansiedeln können. Frank hatte bei seinem schwach sauren Modell ja auch mit Algen zu kämpfen, insofern ist die These gar nicht mal so abwegig.

      Bei meinem stark sauren Kationenaustauscher hatte ich bis dato noch keine Algenprobleme. Allerdings sei dazu gesagt, dass ich ihn die meiste Zeit über auch relativ dunkel lager.

      Archivar wrote:

      Es geht hierbei natürlich um humane Anwendungen. Seht ihr da in Bezug auf unser Hobby eine Relevanz?


      Das würde ich erst beantworten, wenn ich weiß ob und welche Keime in unseren Ionentauschern vorkommen können.