Projekt 460x125x125cm Südamerika

      Habe Rücken oder...


      ich war heute fleissig und habe Material besorgt.

      Nachdem ein paar Hürden zu nehmen waren. Gestern sollte es eigentlich losgehen, aber bin nicht an den Anhänger gekommen, sodass ich ihn abends dann erst holen konnte.

      Da es heute ziemlich bescheiden vom Wetter war, habe ich kurzerhand einen Transporter besorgt, sodass das Wetter mir und den Platten nichts anhaben konnte.

      In der Schreinerei angekommen, erwartete mich schon ein entfernter Bekannter. Dort musste noch etwas umdispuniert werden und nach einem kurzen heftigen Streit mit dem Chef, der mich übers Ohr hauen wollte, stand ich dann alleine da und durfte dann jedes Brett und jeden Balken 50 Meter zum Transporter tragen.

      Danach noch schnell in die Schraubenkiste gegriffen und 4 Kilogramm Schrauben mitgenommen und logischerweise noch ein paar Kartuschen Kleber.

      Dann noch eine Siebdruckplatte für meinen Anhänger eingepackt und schon ging es mit ca. 800 Kilo Gepäck nach Hause.

      Dort musste ja auch alles wieder ausgeladen werden und jetzt stehen die Sachen erstmal in der Garage und ich bin jetzt platt und habe nen fetten blauen Fleck am rechten Schienbein von dem scheiss Einstieg....
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      Grüßle Chris :D


      Wer Rechtscheibfehler findet, darf sie gerne behalten.
      Dafür hast du ja mich und wenn morgen das Wetter mitspielt such ich mal die Pläne raus, wie gross die Platten genau werden müssen. Dann noch eine Kappsäge besorgen und dann kann ich loslegen.

      Direkt die nächste Frage, hast du dir mal Gedanken wegen Filterung gemacht?
      Grüßle Chris :D


      Wer Rechtscheibfehler findet, darf sie gerne behalten.
      Was ein Glück habe ich mal vorsichtshalber eine Platte mehr mitgenommen, sodass man evtl, auch noch einen oder zwei Mehrkammerinnenfilter realisieren könnte.

      Oder man macht es ganz edel:

      Links und rechts eine Kammer und dort ein Patronenfilter integriert.

      Oder oder oder.....
      Grüßle Chris :D


      Wer Rechtscheibfehler findet, darf sie gerne behalten.
      So nach kurzer aber intensiver Überlegung ,werfe ich eine Hydrowanne in den Raum:

      1. nimmt kein Platz im Aquarium weg
      2. kann man recht schnell und kostengünstig bauen
      3. man kann diesen nett bepflanzen
      4. sehr dekorativ.
      Grüßle Chris :D


      Wer Rechtscheibfehler findet, darf sie gerne behalten.
      Hallo Simon,

      ich glaube, wenn Du einmal so eine Hydrowanne gesehen und den Erfolg beim Nitratabbau gemessen hast, dann wünschst Du Dir nie wieder etwas anderes.

      Ich hab vor vielen Jahren so etwas in Betrieb gehabt, nur hieß das Ding da "Pflanzenfilter" oder so ungefähr. Bei mir war es komplett aus Glas.

      Der Glaskasten ging über die gesamte Länge des Aquariums, er war auf dem hinteren Steg befestigt. Der Kasten hatte je ein kleines Loch links und rechts, durch das Aquarienwasser zu- und abgeleitet wurde. Das hab ich mit einer ziemlich schwachen Pumpe und Luftschlauch bewerkstelligt.

      Im Glaskasten waren diese kleinen Seramis-Steinchen, weil die den Pflanzen im Kasten einen sehr guten Halt verschafft haben und immer genug Feuchtigkeit für die Pflanzenwurzeln gespeichert hatten.

      Der Wasserdurchfluss betrug vielleicht 20-30 Liter je Stunde, war also sehr langsam.
      So konnten die Pflanzen ganz in Ruhe Nitrat und auch Phosphat zehren, was sich beim Wassertest ganz schnell positiv bemerkbar machte.

      An Pflanzenauswahl kann man da ja auch aus dem Vollen schöpfen. Neben normalen Zimmerpflanzen kann man ja auch Pflanzen verwenden, die wir normalerweise unter Wasser im Aquarium bestaunen. Echinodoren eignen sich da ganz hervorragend.

      Leider habe ich keine Fotos mehr von meinem damaligen Filter, die hätten Dir eine Entscheidung wohl leichter gemacht.

      Bekannte von mir hatten damals ähnliches realisiert, allerdings nicht mit Glaskästen, sondern ganz einfach mit Kunststoff-Dachrinnen. Auch das hat super funktioniert.

      Also, leg los, Simon. :thumbsup:
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

      Theoretisch kann jeder an einem Tag der nächsten 12 Monate sterben.

      Aber an allen anderen Tagen dürfen und können wir leben!

      Meine Youtube-Aquaristik-Seite vom "alten" Aquarium:

      youtube.com/playlist?list=PLrzEIVMxzMgrBs0WkeXcTDma0pBzrljGE

      Und meine Seite über das "neue" Becken:

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      so nachdem heute mal so richtig megalgeiles Wetter war und ich in T-Shirt und kurzer Hose raus konnte, habe ich natürlich das gestern besorgte Material kleingemacht.

      Also habe ich erstmal mein übliches Gestell aufgebaut und Material bzw Werkzeug vorbereitet.

      Wie sollte es auch anders sein, Bilder habe ich, wie immer sehr wenige gemacht. War ja am Schaffen und nicht am Pause machen...

      Aber nachdem ich ein paar Bretter ständig gefühlte 234234 Kilomter geschleppt hatte, bin ich doch vor die Garage gezogen und habe dann ziemlich beengt weitergesägt.

      Besser wie jeder Brett dreimal in die Hand zu nehmen...

      Als Werkzeug habe ich:

      - zwei Metallböcke
      - zwei Vierkanthölzer
      - ein paar alte Bretter
      - viele Schraubzwingen
      - meine gute Tauchsäge mit neuem Sägeblatt
      - unverzichtbar eine Führungsschiene. Davon muss ich mir noch eine besorgen
      - Stift
      - Maßband
      - Verlängerungskabel
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      Grüßle Chris :D


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      So jetzt, nachdem alles gut verschraubt war, ging es ans Sägen.

      Zuvor schauen, dass auch das Sägeblatt bzw die Tauchtiefe vom Sägeblatt passt.
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      Grüßle Chris :D


      Wer Rechtscheibfehler findet, darf sie gerne behalten.
      So, nachdem alles geschnitten war, sah es erstmal so aus...


      Zusammengefegt hatte ich schon, grins... dies hätte ich euch nicht zumuten können.
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      Grüßle Chris :D


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      Und da ja jetzt die Platten fertig gesägt sind, noch etwas Material übrig ist, kommen wir zur Filterung.

      Also ich würde ja ein riesen Filterbecken über das Aquarium packen und dieses dann begrünen.

      Vorteil, nimmt kein Platz im Becken weg und ist für eine spätere Wartung optimal.

      Hier würde ich knapp einmal den Beckeninhalt pro Stunde durchjagen.

      Zusätzlich noch zwei drei Strömungspumpen geschickt installiert.

      Vor die Förderpumpe einen minieckmattenfilter gebastelt, welchen man regelmäßig einfach absaugen muss. Aber so kommt kaum Dreck in den eigentlichen Filter.


      Als nächste Möglichkeit wären zwei Innenfilter. Diese rechts und links von der gesamten Tiefe und eine Breite von 15cm.

      Was würdet ihr machen?
      Grüßle Chris :D


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      Hey Simon,

      BigSimon wrote:

      Hab dem Dog auch schon geschrieben dass ich diesen filtern nicht traue. Bin ja der Meinung, dass dann Pflanzenbecken sich von selbst filtern würden.

      da vergleichst Du aber Äpfel mit Birnen. :D

      Nicht die Pflanzen wären der wichtige Filter, sondern das Seramis.
      Das Zeug, langsam durchströmt, ist ein sehr effektiver biologischer Filter.
      Die Pflanzen unterstützen das ganze nur.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      Richtig, weil es ein super Filtermaterial ist. Kostet halt einen Bruchteil weniger und erfüllt seinen Zweck.

      Ebenso Lavabruch, gut und günstig. Und als "Vorfilter" eine Filtermatte und du hast beim Hauptfilter ewige Standzeiten.
      Grüßle Chris :D


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      Die Anwort steht doch schon oben.

      Einzelne Kammern sind dazu da, dass man das Filtermaterial ordentlich durchströmt und das Wasser keine Ecke auslässt.

      Beim Filtermaterial ist so, dass dort viele Wege nach Rom führen. Es gibt Menschen, die schwören auf das Filtermaterial, die anderen auf ein andere und wiederum andere, wollen mit möglichst wenig Geld das optimale herausholen.

      Für mich würde ein perfekter Filter auch mehrere Kammern haben.

      1. Kammer Schmutzwasser. Dort kann man noch zum Beispiel Garnelen einbringen, die Futterreste aufnehmen
      2. Kammer Filterschwämme übereinander gelegt, sodass man die oberste Matte stetig sauber machen kann.
      4 und 4 Kammer gefüllt mit Filtermaterial, bei mir Lava
      5. Kammer mit Hel-X, welches belüftet werden würde. Wenn der Filter groß genug ist, würde ich noch eine 6te Kammer mit fülllen.
      6 bzw 7 Kammer, wäre dann die Klarwasserkammer, von wo das Wasser wieder in das Hauptbecken fliest und man Heizung oder ähnliches reinbringen kann.
      Grüßle Chris :D


      Wer Rechtscheibfehler findet, darf sie gerne behalten.
      Hi Simon,

      ich hab mal über mehrere Jahre ein 600-Liter-Aquarium nur über Blähton aus der Hydrokultur gefiltert. Und das hat mehr als gut funktioniert.

      Ich hatte in dem Becken einen Dreikammer-Innenfilter mit 2 kleinen und einer großen Kammer.
      In der ersten kleinen Kammer war nur ein kleiner Würfel aus grobem Filterschaumstoff, der den groben Schmutz festgehalten hat. Mittig war die große Kammer mit ca. 30 Liter Blähton, und die 2. kleine Kammer war für eine Pumpe und die Heizung freigehalten.

      In den ganzen Jahren hab ich den Blähton nicht einmal gereinigt. Das Wasser war kristallklar, und die Wasserwerte wirklich ganz optimal.

      Wenn Du an solch einen Filter denkst, dann müsstest Du bei der Aquariengröße aber auf jeden Fall noch einen 2. Kammerfilter zur Schnellfilterung oder eben auch einen Eck-Mattenfilter bzw. Filterpatronen mit Pumpe einplanen.

      Statt des Blähtons kann man natürlich auch Lavagestein nehmen, das hat ja auch eine riesengroße Oberfläche.
      Grüße aus dem Pott,

      Dieter

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      So ich habe mal etwas rumgerechnet:

      Mattenfilter würden je Seite die kompl. Länge in Beschlag nehmen. Diese würden dann je mit einer Pumpe von 6000 bis 6500 Liter zu betreiben sein. So hat jede Matte ungefähr einmal das Volumen des Beckens zu Filtern.

      Vorteil, einfach zu realisieren, schnell gebaut, aber die Reinigung einer solchen Matte wird dann in absehbarer Zukunft sehr schwer. Diese Matte kann man nicht einfach mal eben im nassen Zustand herausheben.

      Bei der Grösse sollte man dann auch schon auf eine 10cm dicke Matte zurückgreifen, damit man dort Stabilität hinein bekommt.


      Der Patronenfilter:

      durch die Menge an benötigten Patronen etwas mehr Aufwand zum Einbau, aber zu schaffen. Vorteil jede Patrone ist einzeln zu reinigen, was für die Zukunft kein wirkliches Problem ist.

      Diesen kann man mit einer normalen Pumpe, Luftheber oder mit etwas mehr Aufwand auch mit einer Strömungspumpe betreiben.


      Aussenfilter bzw Filterbecken aka Hydrowanne:

      Schnell gebaut, einfach in der Handhabung und man kann ihn nach belieben bestücken. Er nimmt kein Platz im Aquarium weg und sollte man später Luft bekommen, kann man diesen auch noch mit Pflanzen bestücken.

      Angetrieben wird dieser von einer normalen Förderpumpe, die lediglich einen geringen Höhenunterschied zu überwinden hat. Hier würde ich sogar hergeben und in einem Eck einen Mattenfilter bauen, wo man die Pumpe integriert, damit der grobe Schmutz in der Matte hängen bleibt. Diese muss dann lediglich regelmäßig beim Wasserwechsel abgesaugt werden.

      So bleibt der eigentliche Filter relativ unberührt. Sollte dieser mal gereinigt werden müssen, so lässt man einfach das kompl. Wasser ablaufen und zieht sich den Filter nach vorne für eine eventuelle Reinigung.



      Innenfilter:

      Eine Weitere Möglichkeit ist ein oder zwei "grosse" Innenfilter zu bauen. Diese sind zwar schnell gebaut, aber da sollte man sich zuvor gedanken machen, wie gross der Filter werden soll. Sollte man ihn über die kompl. Tiefe bauen, so sollte man bedenken, dass man irgendwann mal das Filtermaterial reinigen muss. Meine Arme reichen keinen Meter runter.. Klar kann man sich hier Abhilfe mit Säcken schaffen, aber auch diese wollen rausgehoben werden.


      Oder man baut ihn nur auf halbe Höhe, sodass man unter dem Filter noch Schwimmfläche schafft. Dies wird den Rochen, die eh bald einziehen werden, richtig freuen.


      Topffilter:

      oder man stellt mehrere grosse Topffilter neben das Becken, sodass diese das Becken filtern. Vorteil, man schafft bei mehreren Filtern ein riesiges Volumen und benötigt trotzdem nur eine gescheite Pumpe.

      Drei oder vier grosse Filtertöpfe in Reihe geschaltet und der Filter wird über Jahre stabil laufen.
      Grüßle Chris :D


      Wer Rechtscheibfehler findet, darf sie gerne behalten.
      Man,

      das ist echt schwierig. Sollte man fast am Reissbrett (mit nem Kasten Bier) besprechen, was aber nicht geht.
      Ich würde echt ungern Tiefe opfern.
      Würden wir die Hydrowanne kammern?

      - FÜR die Hydrowanne würde folgendes Sprechen: KEINE PLATZVERSCHWENDUNG und wohl gutes Handling
      -GEGEN: Schläuche (= Schwachstellen) und starke Pumpe notwendig.
      Beste Grüße,

      Simon
      Man

      muss Kompromisse machen. Denn die "Unterhaltungskosten" dürfen auch nicht unterschätzt werden. Die hat man ja ständig ;)

      Es wird wahrscheinlich, wie per Mail besprochen, auf einen Innenfilter auf der Rückwand rauslaufen.
      In der Planung ist er aktuell 2,5m lang, 30cm tief und 50cm hoch. (sind nach Adam Riese 375 liter Filtervolumen).
      Beste Grüße,

      Simon